Sep 28

Eigentlich hatten wir uns zu einem faulen Tag im Gym und Pool entschlossen, aber als am Abend Brian, Dirks Kollege, fragte, ob wir ihn und Hugh nicht in Redwood City bei Savvy Cellar zu Weinprobe und Trivia Night treffen wollten, haben wir uns kurz entschlossen dann doch noch einmal aufgerafft, das Haus zu verlassen.

Zum Glück!

Savvy Cellar ist ein absolutes Highlight für jeden Weinliebhaber und -genießer.

Nicht nur, dass dieses wundervolle kleine Weinlokal voll von fantastischen Weinen aus aller Welt zu relativ vernünftigen Preisen ist, nein auch hat hier eine Flasche nicht unter 90 von 100 möglichen Punkten. Was sind Weinpunkte? Guckst Du hier: http://www.wine-searcher.com/wine-scores.lml

Das Personal ist unheimlich freundlich und man hat mehr das Gefühl mit Freunden/Kollegen zuhause gemütlich Wein zu trinken, als in einem Lokal zu sitzen. Gut, wir hatten natürlich mit Hugh und Brian zwei Stammgäste dabei, aber wir hatten das Gefühl, dass es dort immer eine familiär zu geht.

Wir wurden unheimlich gut beraten und hatten das Gefühl, dass die Leute dort wirklich etwas von Wein verstehen. Das macht Spaß.

Ach ja, am Samstag war auch noch Trivia Night. Hier dürfen die Gäste kleine Gruppen bilden und an einem Quiz teilnehmen. Die Fragen drehen sich natürlich hauptsächlich um das Thema Wein und etwas über Essen (die haben da tolle Käseplatten). Das Team, das gewinnt, darf eine Flasche Wein mit nach Hause nehmen.

Natürlich hat unser Team “The Corque Dorques” (Hugh meinte er wolle dem Namen einen französichen Touch geben ;-) ) die erste Runde gewonnen und wir durften eine Flasche kalifornischen Rosé (bin mal gespannt wie der schmeckt) mit nach Hause nehmen.

Also ich kann nur sagen, ein super Abend und mein Glas Rotwein (ich musste leider fahren) war sensationell. Da müssen wir unbedingt bald wieder hin.

Tagged with:
Sep 24

Ui, das war vielleicht ein super Ausflug!

Sonntag sind Dirk und ich mit meiner Mutter zunächst durch das Sonoma Valley und im Anschluss durch das Napa Valley gefahren.

Wow! Wow! Wow!Vineyard

Also eigentlich war alles perfekt! Einfach alles!

Nach einer Fahrt von knapp 2h Dauer via San Francisco und die Golden Gate Bridge (ja, schon alleine die Fahrt war super schön) begannen wir unsere Wein Tour in Santa Rosa am nördlichen Zipfel des Sonoma Valleys.  Das Sonoma Valley ist sozusagen der Geburtsort des kalifornischen Weins, denn hier wurde eben der erste Wein Kaliforniens angepflanzt und hergestellt.

Das Sonoma Valley war, um ehrlich zu sein, ganz nett, aber der “Wow” Faktor blieb irgendwie aus.

Dies sollte sich jedoch schlagartig ändern, als wir von Süden her in das Napa Valley Vineyardhineinfuhren.

Mensch, das ist vielleicht schön hier! Kilometerweit kann fährt man an Weinreben vorbei, an einer traumhaften Landschaft mit hohen Bergen und Wäldern und an feudalen Landsitzen der Winzer vorbei. Da stehen vielleicht mal ein paar prächtige Anwesen. Gut, nicht immer schön, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich ja immer streiten. Aber ein paar Winzer haben sich da doch schon ziemliche Dinger geleistet. Da steht eine “spanisch-mexikanische” Rancho neben einem “englischen” Schloss, neben einer “toskanischen” Villa, neben einem “Scharzwaldhaus” undsoweiterundsoweiter.

Aber trotzdem alles irgendwie in diese Region passend und dadurch entfaltet das Ganze tatsächlich seinen ganz eigenen bezaubernden Charme.

Das Wetter war natürlich ebenfalls der absolute Knaller und bei Temperaturen von Mushroomüber 30°C waren wir froh über die Klimaanlage im Auto.

Gegen Mittag plagte uns dann arg der Hunger und so steuerten wir die Winery “Domaine Chandon” an, welche uns von einem ehemaligen Kollegen von Dirk empfohlen wurde.

Hier angekommen waren wir bereits zu hungrig als das wir eine Weinführung hätten machen können, weshalb wir uns entschlossen in das hauseigene Restaurant zu gehen.

Auf der wunderschönen Terasse saßen wir dann unter alten Bäumen und genossen ein fantastisches 3-Gänge-Menu mit passendenWeinen. Das Essen war einfach köstlich und der Wein eine Wucht. Wir haben uns auch gleich in einen Chardonnay aus dem Jahr 2007 verliebt, von dem wir im Anschluss auch gleich eine Kiste für Zuhause gekauft haben. Wir hatten auch noch Glück, dass er als “Summer Special” (wir vermuten die Keller müssen leer werden bevor die neue Ernte kommt) die Hälfte kostete.Domaine Chandon

Ich liebe Schnäppchen!

Wirklich sehr sehr glücklich nach diesem leckeren Essen und etwas angeschickert (außer meine Mutter, die fahren musste) machten wir uns dann weiter auf in den Norden nach Calistoga.

Hier gibt es einen echten Geysir, der alle 10 Minuten vor sich hin spuckt. Das mussten wir uns natürlich anschauen. Immerhin schießt das Wasser hier bis zu 100 Fuß in die Höhe (also etwas über 3m).

Calistoga GeysirNach ein paar Fotos und dem Gefühl in der Hitze zu implodieren entschlossen wir uns dann in Richtung Heimat aufzubrechen. Diesmal befuhren wir das Napa Valley dann von Nord nach Süd auf dem sog. Silverado Trail. Diese Route wird als die Scenic Route beschrieben und somit als die ruhige und besonders schöne Straße durch das Napa Valley.

Der Silverado Trail schlängelt sich auf der Ostseite des Napa Valleys durch uralte Weinberge und auch hier kann man wieder jede Menge interessante und riesige Anwesen bestaunen.  Aber ehrlich gesagt sind eigentlich fast alle Wege durch das Napa Valley Scenic Routes :-)

Am Ausgang des Napa Valleys entschieden wir uns dann die kürzere Strecke auf der East Bay Seite nach Santa Clara zurük zu fahren. So kamen wir noch an Richmond und Oakland vorbei und waren nach 2h wieder zurück in unserem Heim.

Fazit von dem Ausflug:Calistoga Geysir

Das Napa Valley ist wunderschön und wir waren uns alle einig, dass sich hier jemand besonders viel Mühe gegeben hat. Der Wein ist fantastisch und 2h Fahrt ist für einen Tagesausflug wirklich machbar.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen.

Man kann natürlich auch im Valley übernachten, denn es gibt diverse Hotels, Motels und sonstige Unterkünfte. Auch kann man entweder eine Bus Tour, eine Tour mit dem Wine Train, eine private Auto- Tour oder eine ganz exklusive Limousinen Tour mit jeweiliger Weinprobe bei verschiedenen Weingütern unternehmen. Je nachdem was der Geldbeutel halt so her gibt. Aber immerhin braucht man dann keinen Fahrer. :-)

Hier mal ein paar Links:

http://www.winecountrytourshuttle.com/

http://www.napavalley.com/wineries/

http://www.napawinetoursf.com/

http://www.citylimosf.com/

http://winetrain.com/

Tagged with:
Sep 22

Nach all dem Kistenauspacken hatten meine Mutter und ich uns Freitag einfach mal frei gegeben. Das Wetter ist hier auch Ende September einfach noch traumhaft sonnig und warm, weshalb wir uns auf den Weg ans Meer begaben.

In schlanken 45 Minuten kamen wir auch schon am Startpunkt unserer Fahrt auf dem Sandy FootprintHiwhway No.1 in Richtung Norden an, in Santa Cruz.

Eine kurze Rast am Lighthouse und dem Denkmal für den unbekannten Surfer (hihi, ok, das hat Dirk so benannt. Da steht halt ne Statue von einem Surfer und in einem Albernheitsanfall haben wir halt festgestellt, dass es sich hierbei wohl um das Denkmal des “unbekannten Surfer” handelt :-) ).Pacific Ocean

Im Santa Cruz Lighhouse gibt es ein klitzekleines Surfer Museum in welchem man dieGeschichte des Surfens in Santa Cruz und Umgebung in Text und Bild bestaunen kann. Ist wirklich interessant und mir hatten es natürlich ganz besonders die fantastischen BeachFotografien von surfenden Menschen angetan. Hierbei durften wir – sehr zu unserem Missfallen muss ich sagen – feststellen, dass auch der eine oder andere Surfer von Haien angeknabbert wurde und die Strömung des Pazifiks so manchen von ihnen ins Unglück stürzte. Ah, darum also das Denkmal ;-) .

Naja, nach diesem kurzen Abstecher in die Kultur der Region (hüstel, öhöm) ging es weiter in Richtung Norden. Wir hielten auf unserem Weg immer mal wieder an um die Pacific OceanSchönheit der Pazifikküste zu bestaunen und an dem einen oder anderen Strand in der Sonne zu braten.

Jaha, zu braten! Genau! Warm isses hier! Hitzewelle! Wie man uns immer und immer wieder mitteilt. Mir jedenfalls soll es recht sein, ich freue mich sehr über die Sonne und den warmen Sand. Gut, das Meer ist bereits bitterkalt, aber das liegt am Humboldt Strom, der den Pazifischen Ozean nie wirklich warm werden lässt. Aber auf der Plusseite muss man erwähnen, Foggy Beachdass das auch der Grund ist, warum man hier das ganze Jahr hindurch Wale bewundern kann.

So genug geschwafelt. Also wir am Strand, nen leichten Sonnenbrand geholt, Surfer beobachtet und bewertet (hihi, ja wir vergeben hier Punkte für Aussehen und Performance)) und immer wieder ins Auto und weiter gefahren.

Herrliche Strände haben wir gesehen! Und einer hat es mir besonders angetan: Bean Bean BeachBeach.

Diese kleine Bucht hat direkt am Strand drei BBQ Areas. Hihi, ich weiß schon wo ich unbedingt bald mal ein schönes BBQ machen will. :-)

In Half Moon Bay haben meine Mutter und ich dann im selben Restaurant gegessen, wie Dirk und ich ein paar Wochen zuvor. Im Miramar Beachfront Restaurant. Ist zwar Bean Beachnicht ganz günstig, dafür sehr sehr lecker und man kann aufs Meer schauen.

Gesättigt ging es dann noch weiter Richtung Norden bis wir kurz vor San Francisco wieder im Landesinneren gen Süden nach Santa Clara nach Hause fuhren.

Rundherum ein wundervoller Tag am Meer. Ach, das ist einfach zu herrlich.

Tagged with:
Sep 21

Uff, das war ein hartes Stückchen Arbeit!

Nachdem meine Mutter und ich sämtliche Möbelhäuser der South, West and East Bay heimgesucht haben und natürlich immer wieder bei IKEA landeten, kamen vor einer Woche auch noch unsere Kisten aus Europa an.

Das war spannend! 5 Leute von denen nur 2 der englischen Sprache mächtig waren, schleppten die Kisten in unsere Wohnung, packten auch teilweise schon aus und stellten alles kreuz und quer in der Wohnung ab.

Die komplette letzte Woche haben meine Mutter und ich dann damit zu gebracht alles sinnvoll zu verstauen, einzuräumen und weitere Regale etc. bei – genau – IKEA zu kaufen.

Das war echt anstrengend und nicht ohne Verletzungen zu bewerkstelligen.

Aber nun ist die letzte Kiste ausgepackt und es scheint alles angekommen zu sein. Ein paar Verluste hatten wir, aber es hält sich doch alles im Rahmen. Nun noch ein letzter Besuch bei Ikea (ja ich brauche doch noch ein weiteres Bücherregal) und dann ist alles soweit wohnlich.

Deko kommt dann ganz zum Schluss. Aber der schlimmste Teil ist geschafft und wir freuen uns auf die ersten Besucher.

Tagged with: