Sep 21

ok, erstens geht das Lied noch weiter und zweitens handelt es ja auch von Muir BeachSüdkalifornien. Hier im Norden regnet es laut Einheimischer immherin von Ende Mai bis Mitte September nicht. Heute war nun der 13. September (also Fast Mitte des Monats) und sieh da, es regnete. Jaja, so richtig mit Tropfen und nasser Straße.

Natürlich war dies genau an dem Tag, an dem wir einen Ausflug nördlich von San Francisco geplant hatten. War ja klar!

Aber wir alte Engländer haben uns davon natürlich nicht aufhalten lassen und sind Muir Beachtrotzdem gefahren. Jawoll! Pah, so ein Regen kann uns doch nicht anahaben…

So fuhren wir also dann Richtung San Francisco, über die wundervolle Golden Gate Bridge und bogen dann kurz hinter Sausalito auf den Highway No. 1 ab.

Unser erstes Ziel führte uns nach Muir Beach. Muir Beach ist wirklich toll! Selbst bei schlechtem Wetter kann man die Schönheit dieses Örtchens sehen. Häuser die direkt Muir Beacham Berg oberhalb des halbmondförmigen Strandes kleben, ein wundervoller, feiner Sandstrand und ein Creek, in welchem Naturschützer derzeit versuchen die Lachspopulation wieder zu erhöhen, runden den Gesamteindruck ab. Auch wenn die meisten Touristen eher nach Muir Woods fahren, so kann ich den Abstecher an den Strand mehr als empfehlen! Also: hinfahren!!!

Von Muir Beach fuhren wir dann weiter auf der CA-1 nach Norden zunächst nach Stinson Beach über den sehr kleinen und etwas anderen Surfer- und Fischerort Olema Bolinas ein wenig durch den Point Reyes National Seashore bis nach Olema.

In dem kleinen Örtchen Olema lag das Epizentrum des großen Erdbebens von 1906 beiPoint Reyes National Seashore welchem San Francisco fast gänzlich zertört wurde. Heute befindet sich hier ein Earthquake Museum und ein Earthquake Trail, welcher es einem ermöglicht, die Verschiebung der Erdplatten entlang der San Andreas Falte um 6m bei eben diesem Erdbeben von 1906 zu bestaunen.

Gerne hätten wir uns dieses Naturschauspiel angeschaut, aber just als wir ankamen, begann es fürchterlich zu regnen. Wir hatten natürlich keine Regenschirme dabei und so entschlossen wir uns in Olema ein leckeres Lunch einzunehmen und durch die Point Reyes National SeashoreBella Vista ;-)Redwood Wälder wieder in Richtung Heimat aufzubrechen.

Auch wenn das Wetter zu wünschen übrig ließ, so konnte man dennoch auf der gesamten Fahrt die atemberaubende Schönheit dieses Teils Kaliforniens erkennen.

Schade, dass die meisten Touristen nur bis San Francisco fahren und diesen wirklich wunderschönen Norden nicht mehr erkunden. Ich kann es wirklich nur allen Kalifornien Urlaubern wärmstens ans Herz legen einen Abstecher in dieses Fleckchen Erde zu machen. Es lohnt sich und ich werde bei schönerem Wetter sicherlich sehr bald noch einmal hierhin fahren.

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Sep 12

Montag stand ganz im Zeichen von San Francisco. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns zusammen mit meiner Mutter auf den Weg in “the City”.

Pier 39Meine Mutter bestand zunächst darauf wie alle Touris erst einmal zum Pier 39 zu gehen um dort die Seelöwen zu bestaunen. Ist ja nicht so als hätten wir die Viehcher nicht am Tag zuvor in Santa Cruz schon ausgiebig bestaunt, aber wenn man lieben Besuch hat, dann geht es halt auch ans Pier 39. Wie immer waren auch diesmal wieder zig Touristen dort, aber die Masse an Seelöwen hat es wieder zu einem Erlebnis gemacht.

ChinatownAnschließend wagten wir uns dann ins Innere der Stadt, genauer gesagt nach Chinatown. Jaha, praktischerweise kann man in San Francisco Sonntags und an Feiertagen kostenlos parken (dort wo sonst die ungemütlichen Parkuhren stehen), so dass man ganz komfortabel überall hin kommt, parken kann und auch noch ein kleines Vermögen an Parkgebühren spart.

Wir also direkt nach Chinatown und hinter dem bekannten Tor geparkt. Mir persönlich war es ja etwas unwohl bei dem Anblick der San Francisco ChinatownGestalten die da herumliefen das Auto unbeobachtet zu lassen, aber es war ja nur ein Mietwagen – also Wurscht!

So schlenderten wir dann durch San Francisco´s berühmte Chinatown. Diese größte Ansammlung von Chinesen außerhalb Chinas ist wirklich sehenswert. Man hat das Gefühl in eine völlig andere Welt ein zu tauchen. Natürlich gibt es hier auch die obligatorischen Touristen-Abzock-Souvenier-Krimskrams-Läden, aber eben auch Geschäfte wo die Exil-Chinesen einkaufen. Da sind schon ein paar sehr Goabenteuerliche Dinge in den Auslagen zu bestaunen und ein Blick in die Hinterhöfe und klitzekleinen Gassen mag dem Sauberkeitsfanatiker den kalten Schauer des Grauens über den Rücken treiben. Aber wie gesagt, gesehen haben muss man es schon unbedingt einmal, sonst glaubt man es ja gar nicht. :-)

Nach einem sehr langen Marsch durch die Gassen der Chinatown machten wir uns dann, ebenfalls auf Wunsch meiner Mutter, über die Cable CarGolden Gate Brücke auf die andere Seite der Einfahrt zur Bay auf den Weg.

Ach es ist schon schön über diese wundervolle Brücke zu fahren und sie die Bay überspannen zu sehen. Wir haben uns ein schönes Plätzchen auf den angerenzenden Hügeln gesucht und San Francisco, die Bay und die Golden Gate Bridge bewundert.

Anschließend ging es dann die Serpentinen hinab nach Sausalito. Direkt am Wasser gibt es dort ein Restaurant, in welchem meine Mutter schon vor Jahren mal gespeist hatte. Dies war unser Ziel für das Abendessen. Mit einem herrlichen Blick auf´s Wasser, vorbei schwimmenden Seelöwen, die Bay Bridge und Alcatraz genossen wir dann ein fantastischen Essen. The Bay

Allein der Blick war es schon wert, aber das Essen war eben auch sehr gut. Leider hab ich den Namen von der Örtlichkeit vergessen.. :-(

Eine kurze Rundfahrt durch Sausalito nach getätigtem Dinner und eine zweite Auffahrt auf den Hügel neben der Golden Gate Bridge (wir haben gerade noch so den Sonnenuntergang über der Bay erwischt) und dann war der Labor Day auch schon wieder vorbei und wir The Golden Gate Bridgemussten zurück ins Valley.

Ach, San Francisco ist wirklich eine schöne Stadt!

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Sep 11

Also gut, natürlich haben wir auch etwas die Gegend gemeinsam mit meiner Mutter bereist und bestaunt.

Star FishSonntag Nachmittag machten wir uns bei herrlichem Sonnenschein (habe ich schon erwähnt, dass wir hier immer noch Sonnenschein und 26-28°C haben?) auf nach Santa Cruz. Eigentlich wollten wir meiner Mutter zeigen, wie schnell wir doch am Meer sein können, aber dieses Vorhaben wurde von hunderten anderer Autofahrer torpediert. Ja, ich weiß, es war Labor Day Weekend. Klar dass auch noch andere außer uns die tolle Idee hatten ans Meer zu fahren. Nun gut. Also stauten wir uns den Weg über die Santa Cruz Mountains bis Santa Cruz, aber auch so, ging es doch noch recht flott.

In Santa Cruz angekommen versuchten wir die Menschenmassen zu meiden und fuhren auf das (immer noch ziemlich bevölkerte) Pier. Hier konnten wir Big Daddydann aber meiner Mutter die lustigen, müffelnden und lauten Sea Lions zeigen. Und ich muss sagen, ich werde sicherlich Santa Cruz Lighthousenie aufhören, diese Viehcher zu lieben, zu bestaunen und natürlich zu fotografieren (hihi).

Eigentlich kann man Stunden damit verbringen, diesen Tieren zu zu schauen, wie sie plantschen, dösen, lärmen oder jagen. Einfach herrlich!

Nach einem leckeren Lunch in einem kleinen Restaurant auf dem Pier sind wir natürlich noch am Santa Cruz Lighthouse vorbei gefahren.

In der untergehenden Sonnen jonglierten Neu- und Althippies vor sich hin (warum gibt es die eigentlich immer noch?) und die Seelöwen machten es sich auf den Felsen für die Nacht gemütlich.

Ein rundum gelungener Abstecher ans Meer.Santa Cruz

Manchmal ist es schon ganz nett hier in Kalifornien ;-)

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Sep 11

Nach all dem Einkaufs- und Möbelaussuchstress haben wir uns am Labor Day Weekend eine kleine Auszeit genommen.

Labor Day Weekend? Ja genau. Am Montag war Feiertag, der sogenannte Labor Day. Frei übersetzt wohl so was ähnliches wie in Deutschland er 1.Mai allerdings ist der wie die meisten Feiertage in den USA nicht an ein festes Datum gebunden, sondern findet jedes Jahr am ersten Montag im September statt. Jaha, hier sind viele Feiertage arbeitnehmerfreundlich Montags. Naja, nicht für alle Arbeitnehmer, so haben eigentlich alle Geschäfte offen und nur Firmen, Banken und Verwaltungen machen blau.

Das Labor Day Weekend ist traditionell das Schnäppchen Wochenende. Insbesondere die großen Kaufhäuser wie z.B. Macy´s haben eine Fülle von Sonderangeboten. Auch Möbel, Elektronik und anderen Kram kann man um dieses Wochenende herum häufig günstiger erwerben.

Zugegebenermaßen haben wir uns am vergangenen Wochenende auch keine komplette Auszeit gegönnt, sondern haben uns einen schicken neuen Flachbild-TV gekauft. Juchhuh! Da wir ja aufgrund des anderen TV-Systems hier in USA unsere alte Kiste nicht mit nehmen konnten, war es sowieso nötig einen Fernseher zu erwerben. Und was lag da näher als einen total schönen, flachen HD TV zu besorgen? Genau, nichts! Also gesagt getan. Nach einigen Unstimmigkeiten über die Größe konnte ich mich mit einen kleineren 32 Zoll Samsung durchsetzen. In der Wohnung selbst wirkt das Ding dann sowieso viel größer als in im Laden und am Ende war auch Dirk mit meiner Wahl einverstanden.

Nun können wir dank TV und Comcast über 250 Kanäle auf uns einstürzen lassen und am aller wichtigsten natürlich HBO, der Sender mit den ganzen wichtigen Serien, die in einer Woche nach überstandener Sommerpause auch endlich wieder in die neue Staffel gehen.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen, wir können nun auch über 100 Sender im schönsten HD genießen und so die Falten, Bartstoppel und grauen Haare von Bruce Willis, George Clooney und Co. in aller Tiefe und Fürchterlichkeit bestaunen.

HD FTW!

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