Nov 17

Nach erfolgreichem schrifltichen Teil der Führerscheinprüfung (ich hatte ja bereits darüber berichtet), sollte nach dem sehr alkoholreichen Wochenende in Napa Valley nun also noch der praktische Teil folgen.

Etwas sehr nervös (auch wenn man schon so lange Auto fährt, ist es doch mehr als befremdlich noch einmal solch einem Test unterzogen zu werden) machte ich mich also Montags wieder auf den Weg zur DMV.

Normalerweise macht man die Prüfung mit dem eigenen Auto, welches wir aber zu diesem Zeitpunkt (unter anderem wegen fehlendem Kalifornischen Führerschein) noch nicht hatten. Allerdings ist es auch möglich, ein Mietwagen hierfür zu benutzen. Das muss man vorher mit der Mietwagenfirma abstimmen und zum “proof of financial responsibility” benötigt man einen Nachweis darüber, dass man das Auto ausreichend und gut versichert hat. Grundsätzlich sollte man eine solche ja auch beim Mieten eines Autos abschließen, und so stellt es in der Regel kein Problem dar, einen Mietwagen zur Prüfung zu benutzen. Die Mietwagenfirma gibt einem dann einen Brief mit, in welchem eben stehen muss, dass das Auto zur Prüfung genutzt werden darf und welche Versicherungsart vom Mieter gewählt wurde.

Mit dem erfoderlichen Papierkram im Gepäck stand ich dann begleitet von meinem Glücksbringer Dirk wieder beim DMV. Nach kurzer Wartezeit und Check der Papiere ging es dann mit dem Auto in die Warteschlange um “meinen” Driving Instructor abzuholen. In meinem Fall war dies eine Frau, die sich als Sandy vorstellte.

Der Test begann dann zunächst mit einem Auto – Check. Sie stand also drauße und gab mir durch das geöffente Fenster Kommandos wie z.B. Step on the break, switch on your headlights, signal left, signal right etc…

Interessanterweise kann man all diese Dinge automatisch betätigen wenn man fährt, sobald man sich aber darauf konzentriert findet man plötzlich überhaupt nichts mehr. So ging es zumindest mir. Mal abgesehen davon, dass ich bei “Emergency Break” nicht gleich an die Handbremse gedacht habe, aber gut. Ich habe jedenfalls ein Feuerwerk der Lichter abgefeuert und auf alle erdenklichen Knöpfe gedrückt was schlussendlich dazu führte, dass ich meine Prüferin mit der Scheibenwischanlage naß gespritzt habe.

Super! Ist ja schon mal toll gelaufen. Noch nicht mal losgefahren und schon die Prüferin erzürnt. Das kann ja heiter werden.

Trotz aller Pannen stieg sie dann doch zu mir ins Auto und die eigentliche Prüfung konnte los gehen. Wir fuhren ca. 20 Minuten in denen ich zeigen sollte, dass ich eine Spurwechsel erfolgreich absolvieren konnte (inklusiver der ganzen Blinkerei und Schulterblick etc.) dass ich den 4-way-stop (eine amerikanische Besonderheit) beherrsche und auch vor dem Rechtsabbiegen trotz roter Ampel nicht zurück schrecke. Ein kurzes Rückwärtsfahren stellte dann die Krönung der Prüfung dar.

Es ging zurück zum DMV und mit einem “Well done” und einem Smiley auf meinem Prüfungsbogen wurde ich dann entlassen um meine Interims Drivers License in Empfang zu nehmen.

Juchhuh!

Letzte Woche kam dann auch endlich mein richtiger Führerschein an und nun bin ich stolze Besitzerin einer California Drivers License!

Ach ja, die Führerscheine gelten hier auch als eine Art von ID (also wie in Deutschland der Perso) und man muss Wohnsitzwechsel darauf vermerken lassen. Auch laufen sie nach 5 Jahren ab und müssen erneuert werden (was nicht heißt, dass man erneut eine Prüfung machen muss).

Erneuert man den Führerschein jedoch nicht innerhalb einer Frist (die hab ich bisher noch nicht herausfinden können) muss man erneut einen Test absolvieren. Jaha, so ist das hier. Also besser immer schön den Führerschein behalten und rechtzeitig erneuern, wenn möglich.

In diesem Sinne: Allzeit gute Fahrt!

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Nov 09

Nach einem wundervollen Tag in Napa Valley stand Sonntags dann American Football auf dem The Oakland ColiseumProgramm. Die Oakland Raiders sollten am 25.10. ein Heimspiel gegen die New York Jets austragen und für uns war dies die Gelegenheit einmal ein American Football Game der NFL live und in Farbe sehen zu können.

Erstaunlicherweise hatten wir ein paar Wochen vorher noch Karten bekommen, was wohl unter at the Oakland Colliseumanderem daran lag, dass die Raiders momentan keine so sehr gute Saison haben und ziemlich weit unten in der Tabelle stehen. Da sieht das bei den Erzrivalen auf der anderen Seite der Bay, den San Francisco 49ers, schon ganz anders aus.

Nun gut, die Raiders hatten ein Heimspiel und wir hatten Karten.

56 Dollar pro Karte sind zwar ein recht stolzer Preis, aber so etwas macht man (also wir) ja nicht alle Tage. Dazu dann noch ein Parkplatz direkt vor dem Stadion, dem Oakland Coliseum, für Party before Kick-Offweitere schlanke 25Dollar machten diesen Event zu einem ganz besonderen Vergnügen (öhöm). Aber so ein Football Game ist schon was ganz Spezielles.

Raiders FansAnders als in der Fußball Bundesliga gibt es nicht jedes zweite Wochenende Heimspiele sondern wesentlich seltener. So ist das jedes Mal ein echtes Happening und die Fans kommen bereits Stunden vor “Kick off” am Stadion an. Hier werden dann die Parkplätze zu einer echten Festwiese. Überall sieht man BBQ Grille, und nicht die kleinen mickrigen Dinger vom Balkon, neee, die richtig großen sau teuren Grillanlagen für eine ganze Mannschaft werden da aufgebaut. Als wir ankamen war der komplette Parkplatz in eine dicke Rauchwolke und intensiven BBQ Geruch gehüllt. Es gab Zelte voller Essen, Pick-Ups mit Plasma – TV´s für die ganze Clique und sogar selbst mitgebrachte Toiletten. Viele der Fans sind auch nicht Before Touch-Downeinfach nur in Trickots gehüllt, nein, hier bei den Raiders gab es einige Zombie-Piraten, Wikinger-Piraten und was weiß ich nicht alles. Irgendwie hatte ich zeitweise das Gefühl in einer Mischung aus Gruselfilm und Kiss-Konzert gelandet zu sein. Unfassbar! Aber absolut genial!

Nachdem wir uns auf dem Parkplatz sattgesehen hatten, erklommen wir dann die sehr sehr luftigen Höhen des Oakland Coliseums (ich sach Euch, die Gästetribüne in Lautern is ein Witz gegen die Tribünen in diesem Stadion).

CheerleadersVon unserem luftigen Plätzchen aus konnten wir sogar quer über die Bay bis nach San Francisco sehen und holten uns in der prallen Sonne auch noch jeder einen schönen Sonnenbrand.

Was uns natürlich auch wieder zu unserem Motto brachte: “Unfassbar, dass wir am 25. Oktober im T-Shirt ein Football Match sehen können und uns auch noch schön die Birne dabei verbrennen können”. ;-)

Natürlich startet jedes Event hier erst einmal mit der Nationalhymne. Sehr befremdlich aber natrülich sind wir ebenfalls aufgestanden und haben der Hymne unsere Ehre erwiesen. Anscheinend finden die Amerikaner ihre Hymne selbst etwas schwierig zu singen, weshalb bei den Raiders vs Jetsbesonders hohen Tönen der Sängern grölend Beifall gespendet wurde.

Danach gab es ein Cheerleaders Auflauf und Herumgehüpfe und schlußendlich durften die Spier auf das Feld.

Pro Team sind das unfassbar viele Leute! Nicht nur dass jedes Team eine ganze Herde von Betreuern im Schlepptau hat, nein schon die schiere Anzahl der Spieler selbst ist unfassbar. Ich persönlich habe ja von Football überhaupt keine Ahnung und darum kann ich auch nicht mitteilen, wie viele es denn nun schlußendlich waren, aber es sah schon sehr bemerkenswert aus.

WinkehandSpannend jedenfalls für mich war es, zu sehen, wie je nach Spielzug die komplette Mannschaft ausgetauscht wurde. Ähnlich wie im Volleyball gibt es immer eine Mannschaft die “vorwärts” spielt und Punkte machen kann, während die andere Mannschaft eben verteidigt. 3 Versuche haben sie um eine gewisse Anszahl von Yards vorwärts zu kommen. Schaffen sie es bekommt die angreifende Mannschaft 3 weitere Versuche usw. Schaffen sie es nicht, ist die andere Mannschaft dran. Und je nachdem ob die Mannschaft nun angreift kommen alle Spieler für den Angriff (die Offense) auf den Platz oder die Verteidiger (die Defense). Rein von der körperlichen Beschaffenheit sehen die Spieler dann auch komplett anders aus. Da gibt es entweder die langen, schlanken, großen Spieler oder eben die großen, dicken Spieler auf das Spielfeld. Sehr beeindruckend.

Das Spiel selbst allerdings war ziemlich langweilig und die Raiders wurden von den Jets am EndeThe Oakland Coliseum 0:39 gedemütigt. Viele Fans verließen auch schon im 3. Quater das Stadion mehr als enttäuscht. Wir hatten allerdings trotzdem unseren Spass, und genossen die Cheerleaders, die Werbeunterbrechungen (hihi, die Spieler halten an, damit Werbung eingeblendet werden kann und dann geht es erst wieder weiter, mitten im Spiel und nicht etwas in den Pausen zwischen den Quaters) und das ganze Drumherum.

Ich habe endlich meine Schaumstoff-Winkehand bekommen und schon allein deshalb war ich glücklich :-)

Am Ende (nach über 3 Stunden Football Happening) sind wir noch etwas durch das Stadion gelaufen und haben das Ganze auf uns wirken lassen.

Ich muss schon sagen, American Football wird sicherlich kein Lieblingssport von mir, da es mir viel zu langsam ist mit diesen dauernden Unterbrechungen und auch diese Weichei-Protektoren find ich ja ziemlich albern (da sind wir vom Rugby aus UK doch etwas anderes gewohnt).sun burned

Aber ein Erlebnis war es dennoch und wer weiß, vielleicht gehen wir ja auch noch mal zu den 49ers oder zum College Football. Das soll etwas lebhafter sein, wurde uns gesagt. Und mit Stanford und Berkley direkt um die Ecke durchaus eine Gelegenheit die wir nicht ausser Acht lassen sollten.

Aber nun sind erst einmal die anderen Sportarten wie Baseball, Basketball und hoffentlich sehr bald Ice Hockey an der Reihe.

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Nov 09

Unsere lieben Besucher Ilona und Tobias hatten uns über das Wochenende ins Napa Valley eingeladen. Also ging es Samstags dann nach dem Frühstück und bei (ja ich sag es schon wieder) wundervollem Sonnenschein in das wundervolle und traumhaft schöne Napa Valley. Trotz Napa Valleysommerlicher Temperaturen beginnt auch hier der Herbst seine Spuren zu hinterlassen in dem er die Bäume und Weinreben in die wundervollsten Farben hüllt.

So fuhren wir zunächst durch dieses atemberaubende grün-gelb-rote Farbenmeer bis wir zum Weingut Rubicon Estate kamen. Dieses Weingut wurde einst von der The Rubicon EstateFamilie Niemann aufgebaut und ist heute im Besitz von Francis Ford Coppola. Ja genau, dieser Francis Ford Coppola! Die Eheleute Coppola besitzen im Napa Valley mehrere Weingüter und produzieren mittlerweile durchaus anerkannte Weine. Und natürlich wollten wir auch ein wenig Glitz and Glamour erleben. Immerhin kann man hier auch die Oscars von Herrn Coppola in einer Vitrine bestaunen. Hihi.Napa Valley Wine Tasting Tour

Eine kleine Weinprobe durfte natürlich auch nicht fehlen. In den meisten Wineries hier kann man einfach so hinein spazieren und Weinproben machen und/oder Führungen durch die Anwesen besuchen. Bei den Weinproben gibt es dann meist die Auswahl 3 Weine, 5 Weine oder eben noch mehr zu kosten. Diese Proben sind die sog. “Flights”. Wir haben uns für die kleine 3 Flights Weinprobe für 15$ p.P. entschieden, denn der Tag hatte ja gerade erst begonnen.

Napa Valley Wine Tasting TourNach einer sehr leckeren Verkostung haben wir uns das Anwesen noch etwas angeschaut, Fotos gemacht und natürlich die Oscars bewundert.

Im Anschluss ging es dann zum Culinary Institut of America (CIA) zum Lunch. Das CIA ist eine Akademie in welcher die besten Köche Amerikas ausgebildet werden. So gibt es noch einen Campus in Texas und einen in New York.

Hier kochen also die angehenden Superköche der USA unter Anleitung ihrer Lehrer die köstlichsten Mahlzeiten und wir durften eben ein solch vorzügliches Mahl genießen. Ach das war herrlich! Essen vom Feinsten, dazu passend den Wein aus der Region und einen wundervollen Blick über das Sterling Vineyardsherbstliche Napa Valley… was will man eigentlich mehr.

Satt und sehr zufrieden machten wir uns dann zum nächsten und letzten Weingut auf den Weg. Sterling Vineyards sollte es sein, denn dieses modern aussehnde Weingut liegt auf der Spitze eines Hügels mitten im Napa Valley von welchem aus wir uns einen schönen Blick über die rot-goldenen Weinreben in der Abendsonne versprachen. Dirk hatte dieses Weingut bei seinem Besuch in Februar bereits besichtigt und bestätigte uns den tollen Ausblick.

Sterling VineyardsAlso nichts wie hin. Das Weingut erreicht man mit einer Gondel, jaha, einer Gondel! So richtig alpin (öhöm, hüstel) ging es also die paar hundert Meter den Hügel hinauf. 20$ pro Person kostet der Spass aber im Preis inklusive ist nicht nur die Gondelfahrt sondern auch die Verkostung von 4 Flights also 4 Weinen und die Möglichkeit das Weingut zu besichtigen.

Auf der Terasse des Anwesens sollten wir dann auch endlich den heiß ersehnten Blick über das TaNapa Valleyl bekommen. Mit einem Gläschen Wein in der Hand, die Abendsonne im Gesicht blickten wir also verträumt in die Ferne und wünschten uns stinkreich zu sein, um ein solches Fleckchen Erde unser eigen nennen zu können. ;-)

Nach erflogreicher Weinprobe und schon ziemlich angeschickert (bis auf den armen Dirk der den Fahrdienst an diesem Tag übernommen hatte) ging es dann zurück nach Napa, wo wir die Nacht in einem Hotel verbrachten.

Bereits beim einchecken wurden wir von dem freundlichen Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass Sterling Vineyarddie Happy Hour bald vorbei sei und wir doch noch schnell an die Bar eilen sollten um ein Gläschen Wein zu ergattern. Den Eincheck-Vorgang könnten wir gerne auch zu einem späteren Zeitpunkt beenden.

Gesagt getan: auf zur Bar! Endlich konnte auch Dirk dem Wein huldigen und hatte unseren Vorsprung einzuholen.

Der Barkeeper mochte uns anscheinend besonders, denn obowhl die Bar eigentlich gerade schließen sollte, gab er uns zunächst jedem ein Glas Wein aber nicht ohne den Hinweis, dass wir doch in 5 Minuten wieder kommen sollten, dann würden er persönlich uns noch bedienen.

Napa Valley or the beauty of autmnWir hatten die Gläser kaum geleert machten sie Tobi und Dirk nochmals auf den Weg zur Bar nur um mit einer ganzen Flasche leckerem Weißwein wieder zurück zu kommen. Der Barkeeper hatte diese ihnen kostenlos mitgegeben und wünschte einen schönen Abend.

Wow! Nicht schlecht und super nett.

Ziemlich angeschickert schafften wir es dann doch noch irgendwie unsere Zimmer zu beziehen nur um im Innenhof am Teich noch einen letzten Absacker zu uns zu nehmen.

Alles in allem war dieser Tag nicht nur wundervoll, sondern auch sehr alkoholreich ;-)

Vielen lieben Dank nochmals an Ilona und Tobias die uns dieses schönen Ausflug geschenkt haben! Es war einfach großartig!!!

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Nov 03

be sure to ride the Cable Car! :-)

Natürlich stand bei dem Besuch von Ilona und Tobias auch ein Besuch in der City auf dem Plan. Freitags fuhren wir also nach San Francisco und nachdem wir das Auto im Parkhaus abgestellt hatten (San Francisco´s Parkhäuser sind unfassbar teuer!!!) ging es erst einmal zum Apple Store. Anschließend noch in das Westfield Shopping Centre auf Market Street.  Eingekauft haben wir hier zwar nichts, aber allein die um die Ecke fahrenden Rolltreppen sind einfach sehenswert.Cable Car

Zudem gibt es genau gegenüber eine Halte- und Wendestelle des Cable Cars und genau selbiges wollten wir auch nutzen.

Eine Einzelfahrt mit dem Cable Car kostet stolze 5Dollar, aber wenn man sich (so wie wir) ein Tagesticket für 11 Dollar kauft, kann man sowohl die Cable Cars als auch sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel (MUNI) innerhalb San Franciscos den ganzen Tag nutzen. Natürlich gibt es auch 3-Tages und 7-Tages Karten (mehr Infos: www.sfmta.com).

Einziger Wehmutstropfen ist jedoch die Tatsache, dass gerade an den Wendepunkte immer sehr viele Touristen auf die Cable Car warten und darum eigentlich immer eine lange Schlange mit noch längeren Wartezeiten zu erwarten ist.

Cable Car Turning PointAber was tut man nicht alles für den Spass :-)

Sehr zum Missfallen von Ilona (die keine Lust auf Schlangestehen hatte) aber nach demokratischer Abstimmung und einer 2/3 Mehrheit für eine Fahrt mit dem Cable Car konnten wir auch nach “nur” einer halben Stunde Schlangestehen endlich einmal quer durch San Francisco mit diesem wundervollen Cable Car fahren.

Also mir hat es jedenfalls sehr viel Freude bereitet und ich kann es nicht erwarten bald wieder mitzu fahren. :-) Hihi

An der Bay angekommen ging es natürlich zuerst einmal ans Pier 39 um die drolligen Seelöwen zu beobachten, ihrem “Bellen” zu lauschen und unvermeidlich ihren “Duft” einzuatmen.

Diese Viehcher stinken! Ja stinken! SEHR!!! Richtig heftig!Ilona and Tobias in San Francisco

Aber nach ein paar Minuten gewöhnt man sich daran und wenn man sich auch günstig in den Wind stellt, kann man es sogar aushalten ;-)

Natürlich durfte auch die obligatorische Clam Chowder nicht fehlen und nach einem leckeren Lunch wanderten wir noch das Touristenviertel bis zur nächsten Cable Car Haltestelle um wieder in die City zu fahren. Hier trafen wir uns dann nach einem ausgiebigen Bummel durch Schuhgeschäfte mit Dirk, der mit dem Yahoo! Shuttle Bus nach getaner Arbeit zum Dinner ebenfalls in die Stadt kam.

At Pier 39Wie ging es auch ins Restaurant mit dem Cable Car! Hihi, das musste schon sein.

Also ging es zum Hyde Street Seafood House and Raw Bar. Ui, das war vielleicht lecker!!! Fisch vom Feinsten! Nachdem wir uns sattgefuttert hatten gab es dann noch eine sehr skurile Einlage einer ziemlich verwirrten und womöglich zugedröhnten Einwohnerin der Stadt. Plötzlich kam diese merkwürdige Type rein, setze sich zwischen mich und der jungen Dame am Nachbartisch und plapperte uns voll. So zwischen den Zeilen wollte sie wohl was vom Essen abhaben aber da sie auch noch eine laufende Nase hatte und in Zeiten der Schweinegrippe jeder Verdacht auf Grippe und Erkältungen wenig Sympathien weckt, war das ganze doch ziemlich unangenehm. Dirk versuchte sie zu verscheuchen indem er sie einfach auf Deutsch volllaberte, aber nachdem auch das nichts half, hab ich ihr einfach gesagt, dass sie nun bitte gehen sollte. Was sie dann auch gemacht hat. Allerdings nur um sich an den nächsten Tisch zu setzen.

Haha, naja, irgendwann war es dann allen zu bunt und sie wurde des Lokals verwiesen. Nicht ohne kurz daraufhin noch einmal aufzutauchen.

Aber so etwas gibt es halt in der Stadt der Althippies ;-)

Wir hatten jedenfalls unseren Spass und Grippesymptome sind nicht aufgetreten.

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