Feb 10

Wie versprochen kommt jetzt noch ein Bericht über die SBS Party zu der Dirk und ich eingeladen waren.

Margie und Ihr Freund Marc, hatten uns zu dem oben betitelten Event eingeladen, worüber wir uns unheimlich freuten, sollte dies doch unser erster echter Super Bowl werden und zudem hatten wir die  Beiden erst kürzlich kennen gelernt.

Es scheint also wir haben einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und so gelang es uns nun eben auf eine Super Bowl Party eingeladen worden zu sein.

Bereits im Vorfeld wurden wir darauf hingewiesen, dass sie weder einen super tollen Fernseher hätten, noch wirklich Football Begeistert seien. Das Ganze wäre also eher eine gute Gelegenheit mal wieder ein paar Freunde für Martinis, Wein und leckeres Essen zu versammeln. Ach ja, und natürlich um Werbung zu schauen.

Also alles genau passend für uns :-)

Bewaffnet mit zwei Flaschen Riesling aus der alten Heimat und einer Schwarzwälder Kirschtorte (danke Dr. Oetker für Deine Hilfe) machten wir uns mit Dirks Kollegen Brian und seinem Mann Hugh auf in Richtung San Jose (gesprochen San Housäi) auf zum großen Ereignis. Die Straßen menschenleer, kaum Autos unterwegs, gespenstige Stille… Ja, der Super Bowl ist ein echter – Achtung – Straßenfeger. Muahaha.

Kaum Angekommen hatte ich auch bereits mein erstes Glas Appletini (also Apfelmartini) in der Hand und Dirk labte sich am köstlichen Wein. Margie ist nämlich ein echter Sommelier und darum gibt es hier nur das Allerfeinste :-)

Das Spiel ging los, die Hymne gesungen von Carrie Underwood dauerte 00:01:47 und die “historische” Münze wurde zur Auslosung der Spielfeldseiten geworfen. Achja, anscheinden gibt es jedes Jahr Wetten darauf, wie lange die Nationalhymne vom jeweiligen Star gesungen wird. Also, im nächsten Jahr rechtzeitig den Buchmacher kontaktieren :-)

Das Spiel interessierte eigentlich nur sekundär und ab und an wurde mal nach dem Zwischenstand gefragt. Aber jedes Mal wenn eine Werbeunterbrechung anstand rief alles aufgeregt: Commercials! Commercials.

Alles stürmte zum TV um anschließend das eben gesehene zu kritisieren. Brian hielt uns immer mit dem Budget auf dem Laufenden. Je länger das Spiel läuft, desto teurer werden die Commercials für die jeweiligen Firmen.

So rechnete Brian munter mit und wir konnten so in etwa erfahren, wieviele Millionen manche Firmen letzten Sonntag so hingeblättert haben.

Mir in Erinnerung blieb eine Werbung von Budwiser. Sie hatten ein Haus ganz aus Budwiser Light Dosen gebaut. Eine Party in diesem Haus führte zur völligen Verwüstung des Selbigen, als sich herausstellte, dass die Dosen alle voll waren. So wurde munter das Tischbein getrunken, die Duschwand eingerissen und und und.

Auf YouTube kann man sich übrigens bei Bedarf die besten Commercials anschauen.

So verging der Nachmittag mit Martinis, Wein, leckerem Essen und Commercials, bis sich das Blatt im letzten Viertel wendete. Plötzlich stand tatsächlich Football im Focus.

Denn, die New Orleans Saints schickten sich an das für Unmöglich gehaltene zu erreichen: Den Gewinn des Super Bowls.

Wir waren eigentlich fast alle für die Saints (aus eben den Gründen die ich im letzten Post schon beschrieben habe) und so stieg bei uns die Spannung.

Es wurde tatsächlich richtig aufregend und wir freuten uns wirklich sehr, als am Ende tatsächlich die Saints den Super Bowl gewannen.

Ich mag Underdogs!

Unser erster Super Bowl war damit ein voller Erfolg und wir haben ein weiteres Highlight Americanischer Sportkultur miterlebt.

Ach ja, meine Schwarzwälder Kirschtorte fand übrigens reißenden Absatz und großen Anklang. Jawoll :-)

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