May 05

… und der Tag am Meer.

Endlich und heiß ersehnt kamen letzte Woche die Hadnagys zu uns nach Kalifornien. Genau rechtzeitig hatte das Wetter nun auch beschlossen den Wasserhahn für einige Tage zugedreht zu lassen und die Temperaturen in sommerliche Sphären zu erheben. Was liegt da näher als einen Tag am Meer zu genießen? Genau, nichts.

Also ging es (nachdem wir Samstag erst einmal am Pool etwas vorgebräunt hatten) Sonntag nach Santa Cruz an den Strand. So richtig mit Picknickdecke, Sonnencreme und Kühlbox. Von den vielen Standabschnitten in Santa Cruz entschieden wir uns für die kleine lauschige Bucht des Natural Bridges State Beach im Norden der Stadt.

Dieser Strand ist kleiner und weniger laut als der große Hauptstrand mit seinem Pier und dem Rummel und darum von mir eher Ziel eines sonntäglichen Beach-Tages. Es gibt hier einen großen Parkplatz ($10 pro Tag und Auto), Toiletten, Umkleidekabinen und Duschen, welche geschickt hinter einer Düne platziert den schönen Strand nicht mit ihrer Anwesenheit verschandeln.

Natural Bridges heißt der Strand, weil ein Felsen am südlichen Teil der Bucht ein Loch aufweist, welches ihm das Aussehen einer Brücke verleiht.

Anscheindend kann man hier auch Sea Otter, Wale und den Monarch Schmetterling bestaunen, aber diese Tiere beglückten uns am Sonntag nicht mit ihrer Anwesenheit. Aber immerhin konnten wir mehrere Pelikan-Flieger-Staffeln bei ihren Kunst- und Übungsflügen zu schauen und die Kids hatten jede Menge Spass im Sand zu buddeln und mit den Füßen im eisigen Pazifik zu plantschen.

Sandig und sonnenverwöhnt war dieser erste Strandtag 2010 ein voller Erfolg.


Natural Bridges State Beach Santa Cruz auf einer größeren Karte anzeigen

Tagged with:
May 04

Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass wir einen unserer Samstage in Haight-Ashbury verbrachten, aber frei nach dem Motto lieber spät als nie, möchte ich diesen ersten Ausflug in das etwas andere San Francisco gerne mit meinen lieben Lesern teilen.

Gemeinsam mit Chris, der mal wieder das Silicon Valley besuchte, fuhren wir also vor ein paar Wochen nach San Francisco und steuerten zielstrebig die Gegend an, die als Haight-Ashbury bekannt ist.

Der Name stammt von der Kreuzung Haight Street und Ashbury Street und wird meist nur “The Haight” genannt oder “Upper Haight” von den Bewohnern. Das Gebiet umfasst die Nachbarschaften um Haight Street, eingegrenzt von Stanyan Street, Golden Gate Park, Oak Street, Golden Gate Panhandle und Baker Street, Buena Vista Park, Frederick Street und eben Ashbury Heights und Cole Valley.

Der Name “Upper Haight” welcher von den Bewohnern genutzt wird, grentzt dieses Gebiet gegenüber dem tiefer liegenden Haight-Filmore und Lower Haight Disctrict ab.

Haight – Ashbury wurde besonders in den 60er Jahren als Zentrum der Hippie Bewegung bekannt. Insbesondere im sog. “Summer of Love” 1967 welcher sein Ende mit Woodstock 1969 fand, prägten das Gebiet um Haight-Ashbury. Janis Choplin ist eine der wohl berühmtesten ehemaligen Bewohner dieses Fleckchen San Francisco.

Auch heute noch, it Haight-Ashbury ziemlich unkonventionell und sehr alternativ. Die Häuser sind mit Graffities verziert und in den Geschäften und Boutiquen kann man viele sehr skurile Dinge erwerben.

Ein wenig hat mich diese Gegend an Camden Market in London erinnert. Nur weniger Punk, mehr Alternative und weniger Touristen. Dafür nette kleine Kaffees und viele Leute zum Bestaunen.

Ein wirklich buntes Eckchen San Francisco und sehr sehenswert.

Nachdem die Herren sich dann jedoch in einem Geek-Talk verloren, machte ich mich per Pedes auf, die Gegend weiter zu erkunden. Wunderschöne Häuser, bunte Straßenecken und jede Menge steile Straßen machten wir das Laufen zu einem echten Vergnügen und ehe ich es mich versah, war ich bereits fast im Financial District und Downtown angekommen.

Den Berg wollte ich dann doch nicht wieder hinauf laufen, so dass ich mich kurzentschlossen in das Getümmel auf der Market Street stürzte und nach etwas Shopping mich von dem Herren auf dem Rückweg wieder einsammeln lies.

:-)

Tagged with: