Aug 25

Hier kommt nun endlich der versprochene zweite Teil unseres zweiten Tages in Las Vegas.

Nach einer kurzen Pause im New York New York konnten wir uns irgendwie, trotz schmerzender Füße wieder aufraffen. Vom benachbarten Excalibur aus nahmen wir wieder eine der kostenlosen Bahnen und fuhren bis ans Ende des Strip zum Mandalay Bay. Dieses Hotel/Casino bietet Las Vegas Reisenden das Sharks Reef Aquarium. Unser Reiseführer und die natürlich vorher besorgten iPhone Apps versprachen ein interessantes Aquarium welches auch Auszeichnungen für gute Tierpflege erhalten hatte. Also sparten wir an nichts und gönnten uns den Eintritt ($ 16 p.P). Und es war wirklich toll. Neben ein paar kleinere Aquarien mit kleineren Fischen gab es noch ein riesiges Riff in welches man durch ein “Schiffswrack” hineinschauen konnte. Hier konnte man verschiedenste Arten Haie bewundern (und gar nicht mal kleine) und eine riesige Meereschildkröte. Echt toll!. Und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Sägefische gesehen. Ui, die sahen vielleicht urtümlich aus. Richtig gruselig. Das Aquarium ist wirklich sehenswert und wenn man auch noch einen Tauchschein besitzt, kann man sogar in dem Hai-Becken tauchen gehen. Bevor man dann das Aquarium verlässt, kann man noch durch einen Glastunnel durch das das Hai-Becken hindurch laufen. Also mir hat es dort sehr gefallen.

Aber schon ging es wieder weiter auf unserer Mega-Las Vegas-Strip Tour. Wir nahmen wieder die Bahn in Richtung Excalibur stiegen aber schon vorher am Luxor aus. Dieses Hotel/Casino ist wie eine Pyramide geformt und hat sich auch bei seinem sonstigen Dekor ganz dem Thema Ägypten gewidmet. Ach ja, die vier Aufzüge, welche sich jeweils in den Ecken der Pyramide im Inneren befinden, fahren schräg. Sehr gewöhnungsbedürftig und nicht so ganz einfach zu bewerkstelligen, da man zum Betrieb eine Key Card des Hotels benötigt. Über das Luxor wird übrigens gesagt, dass der Lichtstrahl, welcher jeden Abend von der Spitze der Pyramide in den Himmel geschickt wird, von Astronauten im Weltraum gesehen werden kann. Nun gut – auch schön.

Mir persönlich war das Luxor einfach viel zu dunkel und düster. Ich hab mich selbst schon wie in einer Grabkammer gefühlt. Darum war ich dann auch sehr froh, als wir endlich wieder Tageslicht sehen durften. Nun ging es wieder mit der Bahn zum Excalibur und von hier auf die andere Straßenseite des “Strip” zum MGM-Grand.

Das MGM Grand ist eines der größten Hotel/Casinos in Las Vegas und war lange Zeit auch das Größte weltweit. Aber das ist schon ein paar Tage her. Im Inneren des MGM- Grand gibt es neben (ja genau, Casino, Nachtclub, Restaurants, Shopping Meile) auch – ich glaube – zwei Arenen, wo Boxkämpfe stattfinden, Konzerte Menschenmassen anziehen oder eben z.B. David Copperfield auftritt. Aber auch ein Lion Habitat. Hier kann man also ein paar Löwen in Mitten des Casinos bestaunen. Sie werden morgens in das Gehege gebracht und Abends dürfen sie wieder zurück in ein Gehege außerhalb des Casinos.

Der Löwe, welchen man bei Kinofilmen von MGM brüllen hören und sehen kann lebte übrigens auch in dem Lion Habitat.

Da wir aber schon total platte Füße hatten und eigentlich nur noch sitzen wollten, blieb unser Abstecher ins MGM Grand ein recht kurzer.

Nächstes Ziel: M&M World – my new happy place!

Mitten auf dem Srip gibt es einen mehrstöckigen Laden rund um diese leckeren bunten Schokoladenknabbereien. Unfassbar, was man alles zum Thema M&M’s kaufen kann. Hui….Schlafanzüge, Kissenbezüge, Trinkflaschen, Rucksäcke, Spielfiguren, Lunch Boxen, Regenschirme, Mützen, Sonnenbrillen, Handschuhe….und und und. Ich glaube, mit der schönste Laden auf dem ganzen Strip ;-)

Gleich nebenan gab es dann noch den Coca Cola Store. Klar sind wir hier auch noch mal kurz durch gelaufen ohne ein Coke Handtuch, eine Trinkflasche, einen Schlüsselanhänger…. zu kaufen.

Aber Durst hatten wir nun tatsächlich auch, und so fielen wir im Hard Rock Café ein. Das musste nun aber auch wirklich sein. Parktischerweise gab es auch gerade Happy Hour, was uns sehr gelegen kam. Völlig entkräftet konnten wir gerade noch jeder ein Bier bestellen und schleppten uns noch auf die Terrasse und dort blieben wir dann erst einmal.

Es wurde dann auch mit jedem Bier etwas lustiger und so langsam ging die Sonne unter. Als dann ein Guns ‘n Roses Lied nach dem Anderen aus den Lautsprechern dröhnte, war für mich der Abend perfekt. Der arme Dirk musste sich dann neben seiner Abneigung gegen dieses Band auch noch mein Gesinge anhören, aber mit Bier und Tequila schien es ihm irgendwann egal zu sein. ;-)

Ich hatte jedenfalls sehr viel Spass und Dirk ertrug es wie ein Mann. Etwas angeschickert haben wir uns dann noch die diversen Ausstellungsstücke im Hard Rock Café angeschaut. Handschriftliche Notizen von diversen Sängern, Bühnenoutfits und Instrumente. Aber das coolste war die neu installierte interaktive Wand (hier gibt es ein YouTube Video davon).

Ähnlich wie auf einem riesigen iPad Display kann man dort Informationen z.B. zur Band Kiss, zu den Beatles, Rolling Stones und und und hin und her schieben, vergrößern, lesen, wieder wegschieben und so weiter und so fort…

Das war wirklich cool. So etwas habe ich sonst nur im Fernsehen gesehen. Hier haben wir natürlich intensiv herumgespielt bevor wir dann langsam weiter in Richtung Hotel liefen. Natürlich mussten wir den ganzen langen Weg den wir tagsüber den Strip auf der einen Seite hinunter gelaufen waren, nun wieder zurück. Mit schmerzenden Füßen und ziemlich k.o. Aber nach dem Aufenthalt im Hard Rock Café ging es dann ganz gut.

Nächter Halt war das Harley Davidson Cafe. Hier kann man umgeben von schönsten Bikes lecker Burger Essen, oder Spare Ribs oder was weiß ich nicht alles. Da es ziemlich voll war, haben wir uns nur das Innere ein wenig angschaut und auf Essen verzichtet. Beeindruckend fand ich die riesige Wand die glitzernd die Amerikanische Flagger zeigte vor welcher dann an einem Laufband hängend Harley’s durch das 2 stöckige Gebäude schwebten. Sehr lässig – aber nichts andere habe ich von Harley Davidson eigentlich erwartet. :-)

Und weiter ging es auf unserem Heimweg. Wir wanderten noch durch diverse Casinos die so langsam zu einem Einheitsbrei verschwommen bis wir dann erneut einen Stopp einlegten. Dieses Mal im Planet Hollywood. Dank Foursquare entschieden wir uns das Special “Get One Cocktail and the Second One for free” zu nutzen.

So saßen wir also im Planet Hollywood, süffelten fröhlich unsere Cocktails und sahen durch die Eingangsfenster die tanzenden Fontänen des Bellagio.

Die wollten wir uns eigentlich auch noch mal in Ruhe anschauen und planten einen Besuch für den nächsten Abend.

Nachdem wir dann genug Cocktails intus hatten und uns so langsam dämmerte, warum es heißt “What happens in Vegas, stays in Vegas” wanderten wir weiter in Richtung Treasure Island.

Wir stoppten noch einmal kurz vor dem Mirage um uns den Vulkanausbruch anzusehen. Und dann hatten wir es endlich, endlich um halb eins nachts geschafft, und wir konnten platt, müde und kaputt in unser Bett im TI sinken.

Das war vielleicht ein ereignisreicher Tag. Und lange….

Und wir waren ja noch nicht fertig mit Las Vegas. Es lagen ja noch 1 1/2 Tage vor uns….

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Aug 18

Der Donnerstag in Las Vegas war sehr, sehr lang und ergeignisreich. Macht Euch auf etwas gefasst.

Darum habe ich das Ganze auch in zwei Blog Posts aufgeteilt. So kann man es besser lesen und Ihr werdet nicht gleich so überwältigt von dem Erlebten wie wir. Also hier nun Teil 1 bis zur Mittagspause.

Donnerstag starteten wir mit Starbucks direkt im Haus und von dort an ging es von Hotel/Casino zu Hotel Casino.

Erster Halt das Mirage direkt nebenan. Hierhin konnten wir mit einer kleinen Shuttle Bahn fahren, welche das TI und das Mirage miteinander verbindet – kostenlos und klimatisiert.

Das Mirage bietet einen kleinen Regenwald, eine Beatles Show und eine abentlich ausbrechenden Vulkan vor der Tür. Und das sind nur die Dinge, die es von den anderen unterscheidet.

Das Mirage ist übrigens das Hotel/Casino in welchem früher Siegfried und Roy aufgetreten sind. Man kann heute noch Siegfried and Roy’s Secret Garden and Dolphin Habitat bestaunen ($16 Dollar p.P.) aber das sparten wir uns, da wir gehört hatten, dass die Tiere dort nicht besonders gut untergebracht sind. So wanderten wir durch das Casino und die Shoppingmeile (jedes Casino/Hotel hat hier seine eigene Mall. Mal kleiner mal größer mal mehr mal weniger High Fashion aber immer ein kilometerweiter Marsch) zum Ausgang, und zum nächsten Hotel.

Die 10 Minuten vom Mirage bis zur Caesars Palace Fashion Mall waren auch schon lange genug unter freiem Himmel und der Wüstenhitze. Dort angekommen erwartete uns ein römisch-griechisch-disneyeske Kakophonie aus Statuen, Brunnen und Säulen.

Aber alles sehr liebevoll trapiert. So wanderten wir unter blauem Himmel mit Puffelwölckchen mehrere Tage durch Ceasars Palace, vorbei an kleinen Boutiquen und altertümlichen Brunnen. Und wenn ich sage, mehrere Tage, dann meine ich das auch so. Hier im Ceasars Palace wird nämlich mittels Licht am Himmel (der hier aufgemalt ist – natürlich) ein Tag vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang simuliert. Sehr kitschig.

Kurz noch schnell geshopped. Endlich haben wir für Dirk die in USA so unverzichtbaren Flip-Flops käuflich erworben und weiter ging es durch Ceasars Palace Fashion Mall.

Hier schauten wir uns auch noch den Untergang Atlantis an. Eine mit mechanischen Figuren auf einem Brunnen mit Wasser und Feuer dargebotene Show. Diese findet hier täglich mehrfach in der Fashion Mall statt. Kitschig, aber sehenswert. Gehört irgendwie auch zu Vegas.

Dann natürlich noch queer durch das Casino und schon waren wir nach “nur” 1 1/2 Stunden wieder im echten Sonnenlicht. Natürlich wegen der Hitze nur sehr sehr kurz und rein ging es ins Bellagio.

Das Bellagio durfte natürlich nicht fehlen. Immerhin war es ja Schauplatz der Neuauflage von dem Film Ocean’s 11 und ist eine der besten Adresse auf dem Strip.

Im Inneren gibt es natürlich das Casino, Nightclubs, Restaurants und und und, aber auch das “Bellagio Conservatory and Botanical Gardens“. Jaha! Sehr nett hat man dort mit Plfanzen und allerlei anderem Zeug einen Garten kreiert. Inklusive Bienchen, Riesenblumen, Käfer, Frösche und Schmetterlingen. Alles im XXL Format so das man sich als Besucher ganz winzig neben z.B. der Schaufel fühlt. Wie alles in Las Vegas ist auch das natürlich etwas “over the top” und ziemlich kitschig, aber mit viel Liebe zum Detail. Die Lobby haben wir natürlich auch bestaunt, denn hier hängen lauter gläserne Blüten an der Decke, die Fiori Di Como. Bunt und fröhlich. Das beschreibt es wohl am Besten. Die berühmten tanzenden Fontänen haben wir (noch) nicht bewundert, denn es war gerade mal Mittag und diese tolle Show gibt es nur am Abend zu bewundern.  Aber dafür gab es für uns ein riesiges leckeres Eis. Yummy! Ich weiß nicht genau ob wir es noch einmal lernen, nicht 2 “Kugeln” zu bestellen, denn man bekommt dann meist einen Becher in Pint Größe gefüllt mit zwei verschiedenen Eissorten. Das ist echt eine Menge Eiscreme! Aber lecker war es trotzdem. Und während des Schlemmens hatten wir auch noch einen tollen Blick auf die Poollandschaft des Bellagio. Die Pools kann man allerdings nur als Hotelgast nutzen, was einerseits verständlich, andererseit in manchen Fällen sehr tragisch ist. Besonders bei Temperaturen von über 40°C.

Aber alles jammer hilft ja nicht und so ging es weiter auf unserem Abenteuer. Dieses Mal wieder mit einer der kostenlosen Bahnen. Hier gab es nun eine Verbindung vom Bellagio zum Monte Carlo. Wir stiegen aber bereits  einen Stop vorher beim niegelnagelneuen Aria Hotel/Casino aus. Das Aria dürfte insbesonder für Architekten interessant sein. Designed von den Architekten Pelli, Clarke and Pelli ist es im Inneren unglaublich schön, modern und entgegen aller anderen Las Vegas Monstrositäten eher schlicht – elegant. Ohne das viele Geld, welches es gekostet haben muss und welches es anziehen soll, verbergen zu können. Leider können wir nicht mit Fotos dienen, denn fotografieren ist im Inneren streng verboten. :-(

Als ob die Millionen Menschen die hier jährlich durchwandern das Design geheim halten könnten…aber nun gut. Gibt es eben keine Fotos.

So langsam taten uns auch schon ziemlich die Füße weh und all die Eindrücke die wir bereits gesammelt hatten, fingen auch schon an sich etwas zu vermischen. Das Monte Carlo sparten wir uns daher und schleppten uns nun mehr schlecht als recht irgendwie zunächst zum New York New York.

Außen sieht das Hotel/Casino aus wie New York City, inklusive Lady Liberty und Empire State Building. Innen kann man durch New York City’s Straßen wandern und in kleinen Restaurants, Bars und Bistors essen und trinken. Das Ganze wird mit einem Rollercoaster garniert welcher sowohl außern durch die Skyline rauscht, als auch Innen für Belustigung und Lärm sorgt. Hier stärkten wir uns erst einmal mit einem winzigen Stückchen Pizza und einem Chili Dog (Hot Dog mit Chili Con Carne) am Times Square und lauschten einem Klavier-Duell zweier sehr stimmgewaltigen Damen. Sehr cool!. Ich wollte eigentlich gar nicht wirklich mehr weiter laufen, denn in FlipFlops lässt es sich tatsächlich nur begrenzt bequem laufen. Aber für Sneakers war es einfach  v i e l  zu heiß.

Damit endet der erste Teil unseres zweiten Tages in Las Vegas. Und denkt daran: da kommt noch viel mehr :-)

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Aug 14

Schon viel haben wir über diese Stadt in der Wüste Nevadas gehört, aber gesehen hatten wir sie bisher nur in zahlreichen Filmen, Serien und Videos. Nun gab es kein Halten mehr und wir machten uns letzten Mittwoch mit dem Flieger auf in Richtung Sin City. Während des ganzen Fluges habe ich ständig aus dem Fenster geschaut und versucht mir einzuprägen, in welche Richtung die nächste Straße und/oder Behausung zu finden wäre, für den Fall eines Absturzes. Man kann sich das gar nicht vorstellen, wenn man nicht selbst einmal durch die Wüste gefahren ist, oder darüber hinweg geflogen ist. Von den 1:20h Flughzeit sind wir bestimmt 50 Minuten nur über nahezu unbewohntes Gebiet mit Bergen, Felsen, Sand und Staub geflogen. Ziemlich unheimlich. Und ich mit meinem unerschütterlichen Optimismus (hüstel) habe mich in Gedanken schon durch diese unwirkliche Landschaft auf der Suche nach Wasser und Zivilisation stolpern sehen… Nun gut. Also wir sind dann doch unbeschadet in Las Vegas gelandet wo bereits am Flughafen die ersten Slot-Machines blinkend und piepsend die Neuankömmlinge begrüßten. Mit einem Shuttlebus ging es dann in unser Domizil für die nächsten 3 Tage und Nächte, das Treasure Island oder auch einfach nur TI mitten auf dem Las Vegas Blvd oder auch “Strip”. Unser Zimmer dort war der Traum! 27. Stock und fantastischer Blick den  Strip entlang bis hin zum Mandalay Bay. Nach dem Einchecken ging es erst einmal auf Erkundungstour durch unser Hotel-Casino. Obwohl keines der Giganten auf dem Strip haben wir uns hier trotzdem schon fast verlaufen. Zum Glück fanden wir dann unseren Weg zur Sirene Cove wo abentlich mehrfach eine Tanz-Sing-Show Einlage dargeboten wird. Ziemlich spärlich bekleidete Damen (die Sirenen) singen und tanzen auf ihrem Schiff um die Piraten, welche mit einem weiteren Schiff angesegelt! kommen, in einem Kampf zu besiegen. Was ihnen natürlich auch gelingt. Dirk bekam so gleich am ersten Abend also seine Hot Babes und ich durfte mir immerhin ein paar durchtrainierte Piraten anschauen.

Nach diesem Augenschmaus ging es erst einmal weiter auf der Suche nach Getränken. Getränke = Überleben. Als wir um 19:30 Uhr in Las Vegas landeten herrschten hier nämlich noch “erfrischende” 41°C. Der ziemlich heftige Wind fühlte sich dabei an, als stünde man direkt vor einem riesigen Föhn. Aber wir waren ja auch in der Wüste.

So ging es für uns am Wynn und Encore vorbei bis wir endlich, endlich einen kleinen Supermarkt fanden um uns mit reichlich Getränken zu versorgen.

Natürlich entdeckten wir am nächsten Morgen, das unserem Hotel/Casino direkt gegenüber ein Walgreens 24h kalte Getränke und andere Notwendigkeiten verkaufte. Das war dann auch erste und letzte Anflaufstelle für uns in den folgenden Tagen.

Zurück in unserem Zimmer genossen wir dann noch lange den tollen Blick auf den hell erleuchteten Strip und den im stundentakt ausbrechenden Vulkan des Mirage, welchen Dirk gleich zweimal verpasste :-)

Müde fielen wir dann auch irgendwann in unsere Betten und freuten uns schon auf alles was noch vor uns lag…

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Aug 04

Unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht…

Eben gerade noch über den großen Teich ausgewandert und schwupps ist schon ein ganzes Jahr vergangen.

Am 2. August haben wir sozusagen unseren ersten Kalifornien Geburtstag gefeiert. Eigentlich haben wir nicht wirklich gefeiert, aber in Gedanken zumindest das letzte Jahr Revue passieren lassen.

Es ist doch so Einiges passiert und wir haben schon ziemlich viel erlebt. Von Wohnungssuche über Kontoeröffnung, Autokauf und Raumaustattung bis hin zu Reisen nach Mendocino, Napa Valley, Monterey, Reno und Lake Tahoe…

Ach, so schnell vergeht ein Jahr!

Obwohl wir uns eigentlich schon richtig heimisch fühlen, kommt es uns immer noch vor, als sei es erst neulich gewesen, als wir das Flugzeug in Richtung USA nahmen. 1 Jahr ist in Silicon Valley Zeit schon fast eine Ewigkeit und für Viele hier bereits “Halbzeit” ihres Aufenthaltes in Kalifornien.

So haben wir natürlich im letzten Jahr viele nette Leute kennen gelernt, aber mussten auch schon wieder von Einigen Abschied nehmen. The circle of life oder eben das Leben im Silicon Valley.

Auch wenn wir Euch alle doch sehr vermissen und am Liebsten gleich um die Ecke von jedem einzelnen von Euch wohnen würden, so haben wir doch den Schritt hierher zu kommen nicht bereut und auch ich habe das Leben hier mittlerweile ins Herz geschlossen. Es hat zwar ertwas länger gedauert, aber die Sonne, das Meer und die milden Temperaturen helfen schon sehr das Leben hier lieben zu lernen.

Nun freuen wir uns auf die nächsten Abenteuer und blicken voller Vorfreude auf einen Trip nach Las Vegas…

Ach nur kurz noch als kleine Fußnote: Die Mülltüten-Packung, die wir genau heute vor einem Jahr bei Costco gekauft haben (http://california.cotta-und-dirk.de/2009/08/first-day-in-california/) haben wir immer noch! Unfassbar aber wahr. Das war mal wirklich eine Jahrespackung auch wenn sich die Tüten nun langsam dem Ende neigen! :-)

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