Aug 18

Der Donnerstag in Las Vegas war sehr, sehr lang und ergeignisreich. Macht Euch auf etwas gefasst.

Darum habe ich das Ganze auch in zwei Blog Posts aufgeteilt. So kann man es besser lesen und Ihr werdet nicht gleich so überwältigt von dem Erlebten wie wir. Also hier nun Teil 1 bis zur Mittagspause.

Donnerstag starteten wir mit Starbucks direkt im Haus und von dort an ging es von Hotel/Casino zu Hotel Casino.

Erster Halt das Mirage direkt nebenan. Hierhin konnten wir mit einer kleinen Shuttle Bahn fahren, welche das TI und das Mirage miteinander verbindet – kostenlos und klimatisiert.

Das Mirage bietet einen kleinen Regenwald, eine Beatles Show und eine abentlich ausbrechenden Vulkan vor der Tür. Und das sind nur die Dinge, die es von den anderen unterscheidet.

Das Mirage ist übrigens das Hotel/Casino in welchem früher Siegfried und Roy aufgetreten sind. Man kann heute noch Siegfried and Roy’s Secret Garden and Dolphin Habitat bestaunen ($16 Dollar p.P.) aber das sparten wir uns, da wir gehört hatten, dass die Tiere dort nicht besonders gut untergebracht sind. So wanderten wir durch das Casino und die Shoppingmeile (jedes Casino/Hotel hat hier seine eigene Mall. Mal kleiner mal größer mal mehr mal weniger High Fashion aber immer ein kilometerweiter Marsch) zum Ausgang, und zum nächsten Hotel.

Die 10 Minuten vom Mirage bis zur Caesars Palace Fashion Mall waren auch schon lange genug unter freiem Himmel und der Wüstenhitze. Dort angekommen erwartete uns ein römisch-griechisch-disneyeske Kakophonie aus Statuen, Brunnen und Säulen.

Aber alles sehr liebevoll trapiert. So wanderten wir unter blauem Himmel mit Puffelwölckchen mehrere Tage durch Ceasars Palace, vorbei an kleinen Boutiquen und altertümlichen Brunnen. Und wenn ich sage, mehrere Tage, dann meine ich das auch so. Hier im Ceasars Palace wird nämlich mittels Licht am Himmel (der hier aufgemalt ist – natürlich) ein Tag vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang simuliert. Sehr kitschig.

Kurz noch schnell geshopped. Endlich haben wir für Dirk die in USA so unverzichtbaren Flip-Flops käuflich erworben und weiter ging es durch Ceasars Palace Fashion Mall.

Hier schauten wir uns auch noch den Untergang Atlantis an. Eine mit mechanischen Figuren auf einem Brunnen mit Wasser und Feuer dargebotene Show. Diese findet hier täglich mehrfach in der Fashion Mall statt. Kitschig, aber sehenswert. Gehört irgendwie auch zu Vegas.

Dann natürlich noch queer durch das Casino und schon waren wir nach “nur” 1 1/2 Stunden wieder im echten Sonnenlicht. Natürlich wegen der Hitze nur sehr sehr kurz und rein ging es ins Bellagio.

Das Bellagio durfte natürlich nicht fehlen. Immerhin war es ja Schauplatz der Neuauflage von dem Film Ocean’s 11 und ist eine der besten Adresse auf dem Strip.

Im Inneren gibt es natürlich das Casino, Nightclubs, Restaurants und und und, aber auch das “Bellagio Conservatory and Botanical Gardens“. Jaha! Sehr nett hat man dort mit Plfanzen und allerlei anderem Zeug einen Garten kreiert. Inklusive Bienchen, Riesenblumen, Käfer, Frösche und Schmetterlingen. Alles im XXL Format so das man sich als Besucher ganz winzig neben z.B. der Schaufel fühlt. Wie alles in Las Vegas ist auch das natürlich etwas “over the top” und ziemlich kitschig, aber mit viel Liebe zum Detail. Die Lobby haben wir natürlich auch bestaunt, denn hier hängen lauter gläserne Blüten an der Decke, die Fiori Di Como. Bunt und fröhlich. Das beschreibt es wohl am Besten. Die berühmten tanzenden Fontänen haben wir (noch) nicht bewundert, denn es war gerade mal Mittag und diese tolle Show gibt es nur am Abend zu bewundern.  Aber dafür gab es für uns ein riesiges leckeres Eis. Yummy! Ich weiß nicht genau ob wir es noch einmal lernen, nicht 2 “Kugeln” zu bestellen, denn man bekommt dann meist einen Becher in Pint Größe gefüllt mit zwei verschiedenen Eissorten. Das ist echt eine Menge Eiscreme! Aber lecker war es trotzdem. Und während des Schlemmens hatten wir auch noch einen tollen Blick auf die Poollandschaft des Bellagio. Die Pools kann man allerdings nur als Hotelgast nutzen, was einerseits verständlich, andererseit in manchen Fällen sehr tragisch ist. Besonders bei Temperaturen von über 40°C.

Aber alles jammer hilft ja nicht und so ging es weiter auf unserem Abenteuer. Dieses Mal wieder mit einer der kostenlosen Bahnen. Hier gab es nun eine Verbindung vom Bellagio zum Monte Carlo. Wir stiegen aber bereits  einen Stop vorher beim niegelnagelneuen Aria Hotel/Casino aus. Das Aria dürfte insbesonder für Architekten interessant sein. Designed von den Architekten Pelli, Clarke and Pelli ist es im Inneren unglaublich schön, modern und entgegen aller anderen Las Vegas Monstrositäten eher schlicht – elegant. Ohne das viele Geld, welches es gekostet haben muss und welches es anziehen soll, verbergen zu können. Leider können wir nicht mit Fotos dienen, denn fotografieren ist im Inneren streng verboten. :-(

Als ob die Millionen Menschen die hier jährlich durchwandern das Design geheim halten könnten…aber nun gut. Gibt es eben keine Fotos.

So langsam taten uns auch schon ziemlich die Füße weh und all die Eindrücke die wir bereits gesammelt hatten, fingen auch schon an sich etwas zu vermischen. Das Monte Carlo sparten wir uns daher und schleppten uns nun mehr schlecht als recht irgendwie zunächst zum New York New York.

Außen sieht das Hotel/Casino aus wie New York City, inklusive Lady Liberty und Empire State Building. Innen kann man durch New York City’s Straßen wandern und in kleinen Restaurants, Bars und Bistors essen und trinken. Das Ganze wird mit einem Rollercoaster garniert welcher sowohl außern durch die Skyline rauscht, als auch Innen für Belustigung und Lärm sorgt. Hier stärkten wir uns erst einmal mit einem winzigen Stückchen Pizza und einem Chili Dog (Hot Dog mit Chili Con Carne) am Times Square und lauschten einem Klavier-Duell zweier sehr stimmgewaltigen Damen. Sehr cool!. Ich wollte eigentlich gar nicht wirklich mehr weiter laufen, denn in FlipFlops lässt es sich tatsächlich nur begrenzt bequem laufen. Aber für Sneakers war es einfach  v i e l  zu heiß.

Damit endet der erste Teil unseres zweiten Tages in Las Vegas. Und denkt daran: da kommt noch viel mehr :-)

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