Sep 21

… oder wie wir uns angeschaut haben, wie das amerikanische Budweiser Bier gebraut wird.

Nachdem es entgegen aller normaler Umstände bereits Mitte September Regen gab, haben wir uns Samstag spontan dazu entschlossen unseren Gast, Stefan, nach Fairfield in die Anheuser & Bush Brauerei zu schleppen.

Die Anheuser & Bush Brauerei braut das bekannte Budweiser und Budweiser Light Bier (also nicht das Original aus Tschechien sondern die amerikanische Variante) und mit nur 1 1/2 Stunden Fahrzeit lag sie auch in erträglicher Entfernung.

Ich hatte ja bereits in Prag schon einmal eine Brauerei besichtigt und darüber hinaus auch noch einmal die berühmte Diebels Brauerei in Düsseldorf, wo ich dann auch noch mit ein einer Horde Mädels zu Christinas Junggesellinnen Abschied das Zapf Diplom erstand.

Nun sollte also der amerikansiche Beermaster hinzu kommen. Der nächste “Bier”-Punkt auf meinemLebenslauf. Man muss sich ja Fortbilden dieser Tage  ;-)

Die Beermaster Tour sollte uns hinter die Kulissen der Brauerei führen mit anschließender Verköstigung zapffrischen Budweiser Bieres.

Das war schon ziemlich interessant. Hier wird das Bier doch etwas anders gebraut als in Deutschland, aber immerhin wird deutscher Hopfen für den Vorgang mit verwendet. Anscheinend hat deutscher Hopfen nämlich mehr “Gehalt” als amerikanischer. Aha! Wieder was gelernt.

Aber warum die Reis in das Buweiser mischen, ist mir noch nicht ganz klar geworden. Naja, das zapffrische Bier war jedenfalls ziemlich lecker.

Nachdem wir uns dann noch die Dosenbefüllanlage angeschaut haben (die Nachfrage an Dosen übersteigt um ein Vielfaches den nach Flaschen in den USA) gab es dann noch ein weiteres Testen. Neben Budweiser und Bud Light braut die Anheuser & Bush Brauerei nämlich noch jede Menge andere Biere und unter anderem Saison Biere und komische Fruchtbiere. Also das war ja schon etwas gruselig. Das Kürbis-Bier war ja noch verhältnismäßig lecker, aber das Cranberry Bier war ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber es muss mir ja nicht schmecken.

Nach absolvierter Führung und Bier Probe gab es dann auch noch ein Zertifikat.

Jetzt sind wir also “Honorary Beermaster”!

Sehr schön!

Ach ja, die Tour kostet übrigens 25 Dollar pro Person, dauert 2 1/2 Stunden und man bekommt eine wirklich ansehnliche Baseballkappe und ein Bierglas geschenkt und darüber hinaus eben noch Bier in ordentlicher Menge. Lohnt sich also.

Wem das zu teuer ist, der kann auch eine kostenlose halbstündige Tour (ohne Bier-Probe) machen.

Wer also mal bei schlechtem Wetter in der weiteren Bay Area unterwegs sein sollte, eine Tour hier bei Anheuser & Bush ist eine gute Möglichkeit einen Regentag mit Program zu füllen. Ach ja, nebenan gibt es noch die Jelly Belly Factory, bei welcher man ebenfalls (kostenlose) Touren machen kann und die einen riesigen Laden voller Jelly Beans hat. :-)

Zur Tour waren wir schon zu spät aber wir haben uns dafür reichlich mit Jelly Beans eingedeckt.

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