Jan 30

NBA FTW!
Wir waren mal wieder in Sachen Sport unterwegs und machten uns in Richtung Oakland in die Oracle Arena zum Basketball auf den Weg.
Die Golden State Warriors sind das einzige Team in der NBA hier in der San Francisco Bay Area und so lag es nahe, uns ein Spiel dieses Teams anzuschauen. Auch wenn sie momentan in der Western Conference nur auf Platz 12 (von 15) stehen und nicht so viele VIP’s wie die LA Lakers anziehen, so lautete die Devise für uns: Hauptsache mal ein NBA Spiel miterleben.

Wir hatten auch wirklich ein Schnäppchen mit den Karten gemacht und für gerade mal $20 pro Karte ds Spiel erleben dürfen. Dazu muss man aber auch noch erwähnen, dass jede Karte einen $10 Gutschein für Fanartikel beinhaltete. Nun haben wir natürlich eine Warriors Schaumstoff-Winkehand und einen Warriors Basketball. Sehr praktisch.
Wir saßen zwar ziemlich weit oben in der Arena hatten aber dennoch einen fantastischen Blick auf das Spielfeld.

Zuerst gab es natürlich die obligatorischen Tanzmäuschen, also die Warrior Girls, die ihre Show abzogen um alle so richtig in Stimmung zu bringen. Ich persönlich finde ja, dass der Name “Golden Girls” lustiger gewesen wäre, aber bitte…

Angeblich sind diese Mädels die hübschesten Tanzmäuse in der ganzen NBA…whatever..

Und dann ging es auch schon los. Die Warriors lagen von Beginn an Hinten und kamen nur zweimal bis auf 5 Punkte an die Hornets ran, aber spannend war es dennoch.

Besonders lustig finde ich persönlich ja die Musik-Untermalung bei solchen Ereignissen. Diese Orgeln sind schon ein Knaller. Irgendwie machen die so eine Sportveranstaltung erst richtig unterhaltsam :-D

In der Halbzeitpause gab es dann ein Interview mit der Bürgermeisterin von Oakland und Danny Glover (ja genau der von “die Farbe Lila” und “Lethal Weapon”), da beide sich für eine Anti-AIDS Initiative einsetzen und der Mittwoch ganz im Zeichen der AIDS Aufklärung und Prevention stand.

Danny Glover stammt übrigens aus San Francisco, was ich vorher nicht wusste, und so hatten wir auch unsere Dosis VIP.

Dirk und ich haben dann noch in der Pause zwischen dem 3. und 4. Quarter die Show Einlage der Reservisten sehr genossen. Mit Trampolinen haben sie Saltospringend einen nach dem anderen in den Korb eingenetzt.Sehr cool solche Slam Dunks.

Wir waren jedenfalls bestens Unterhalten.

Allerdings ist mir wieder unangenehm aufgefallen, dass anscheinend bei jeder Sportart hier, die Fans bereits Minuten vor Abpfiff in Massen aus der Arena oder dem Stadion strömen. So etwas ätzendes! Finde ich unhöflich den Spielern gegenüber und darüber hinaus auch unsportlich. Aber so sind sie halt die Modefans…

Aber immerhin kann man positiv bemerken, dass bei jeder Veranstaltung das An- und Abfahren reibungslos und ohne größeren Stau von Statten geht. Die Ordner scheinen das hier wirklich im Griff zu haben und wenn dann natürlich alle noch ewig vor dem Spielende nach Hause gehen, dann können Menschen wie wir, die bis zum Schluss bleiben, bequem un ohne Hindernis das Gelände verlassen.

Mit unserem Ball und unserer Winkehand ausgerüstet ging es dann für uns wieder zurück nach Hause mit dem Gefühl, einen schönen Abend gehabt zu haben, auch wenn die Warriors am Ende mit 103:112 Punkten verloren haben.

Tagged with:
Jan 25

Was für ein fabelhafter Sonntag. Kurzentschlossen machten wir uns auf den Weg nach Santa Cruz um die frühlingshaften Temperaturen (21°C)  zu genießen.

Nachdem wir die Surfer mal wieder ausgiebig bestaunt hatten, fuhren wir langsam in Richtung Norden auf dem Highway No.1 weiter um uns an einem schönen windgeschützten Strand in die Sonne zu legen.

Als wir jedoch am Ano Nuevo State Reserve vorbei kamen, sollte unser Ausflug sich in eine ganz andere Richtung wenden.

Wir wussten, dass man hier von Mitte Dezember bis Ende März auf geführten Wanderungen See Elefanten bei der Aufzucht ihrer Jungen und bei der Paarung bewundern kann, allerdings war es uns noch am morgen unmöglich gewesen telefonisch eine solche Tour für den selben Tag zu reservieren.

Dies muss man nämlich mindestens 1 Tag vorher machen und kostet lediglich $7 pro Person (sehr günstig wie ich finde für das was man geboten bekommt). Wir waren schon etwas enttäuscht gewesen weil wir am Telefon abgewimmelt wurden, versuchten unser Glück aber einfach noch einmal vor Ort. Und siehe da, wir wurden auf die “Warteliste” gesetzt und nach nur 15 Minuten fand sich ein Plätzchen für uns in einer Führung. Juchhuh!

Auch wenn man Ano Nuevo das ganze Jahr hindurch besuchen kann (Parkgebühren= $ 10 pro Auto) und auch See Elefantenbestaunen kann, so gibt es nur von Mitte Dezember bis Ende März geführte Touren (anders kann man in dieser Zeit auch nicht zu den See Elefanten, da alles abgesperrt ist). Der Guide Namens Don, der aussah wie ein ein Cousin von Reinhold Messner, erzählte uns, dass dies sowohl zur Sicherheit der See Elfanten dient als auch zur Sicherheit von uns Menschen. So ein See Elefant Männchen wiegt nämlich schon mal bis zu 2 1/2 Tonnen und kann sich ebenso schnell fortbewegen wie ein Mensch. Darum muss man auch jeder Zeit einen Abstand von 25 Fuß (ca. 7,6 Meter) zu den Tieren halten, da dies genau die Entfernung ist, die diese Tiere in den 2-3 Sekunden in denen sie die Kraft zur Fortbewegung haben auch fortbewegen können.

Vom Visitor Center aus geht es dann erst einmal 20 Minuten durch eine Heideartige Landschaft und für uns das Ganze auch noch bei frühlingshaften Temperaturen und im wundervollen Nachmittagslicht.

An einer weiteren Station wurden wir dann von unserem Guide in Empfang genommen und nach einer kurzen Einführung in die Verhaltensregeln im See Elefanten Gebiet ging es dann auch schon los über Berg und Stein und wundervolle riesige Sanddünen. Allein die Landschaft ist einfach wundervoll.

Wir erfuhren hier, dass das Gebiet vor mehr als 200 Jahren von Indianern und dem kalifornischen Grizzly Bären bewohnt war. Da der Grizzly Bär allerdings Seelöwen, Robben und auch See Elfanten Junge frisst, gab es bis zu dessen Ausrottung hier gar keine dieser Tiere. Sie blieben lieber in Mexico wo sie sicherer waren vor diesem Fressfeind.

Tja, wer hätte gedacht, dass die Ausrottung eines Tieres gleichzeitig ein ideales Gebiet für andere erschafft.

Die See Elfanten, zusammen mit tausenden von See Löwen, Vögel und Robben ließen sich zunächst auf der verlassenen Insel vor Ano Nuevo nieder. Hier gab es früher einen Leuchtturm inklusive Wohnhäuser für den Leuchtturmwärter, Familie und Angestellte. Aber heute ist es verlassen und die Ruinen sind längst von den Tieren in Beschlag genommen worden. Manchmal kann man angeblich See Löwen sogar aus den Fenstern des oberen Stockwerkes schauen sehen. Stell ich mir ja lustig vor.

Danach begannen die See Elfanten in den 70er Jahren auch das Festland in Beschlag zu nehmen und so wurde 1975 das erste Junge auf dem Festland geboren. Ano Nuevo ist heute eine der größten Ansammlung von See Elfanten auf dem Festland weltweit.

Im Dezember kommen zunächst die Männchen um ihre Gebiete festzulegen, denn die Weibchen entscheiden sich je nach Lage des Brutplatzes für das Männchen, nicht nach dessen Größe oder Aussehen. Don erklärte uns: “it’s all about real estate”. Das das Abstecken des Territoriums nicht ohne Kämpfe von Statten geht, versteht sich dabei ja wohl von selbst.

Die Weibchen kommen dann so gegen Ende Dezember und bekommen nun erst einmal ihre Jungen (bis ca Mitte März),welche sie vor ca 1 Jahr empfangen haben. See Elefanten Weibchen säugen ihre Jungen ca 4-6 Wochen und dann verlassen sie sie. Die sog. “weaners” fangen dann an das Schwimmen zu lernen während ihre Mütter bereits dabei sind sich zunächst das Gewicht was sie während der Stillzeit verloren haben (ca. 1/3 des Körpergewichts) wieder drauf zu futtern und sich direkt wieder mit den Männchen zu paaren. Sehr interessant ist, dass die Weibchen zwar erneut Nachwuchs empfangen können, das befruchtete Ei nistest sich aber erst in den Uterus ein, wenn das Weibchen wieder dick und fett geworden ist. D.h. es kann 2-3 Monate dauern, bis sich das befruchtete Ei nach der Emfpängnis  einnistet . Sehr spannend!

Um dann nun eben ihre Jungen zu bekommen, kommen die Weibchen an Land. Wenn man denen so zu schaut, wie sie so über den Sand wursten (mir fällt einfach kein besserer Ausdruck dafür ein) dann muss man schon feststellen, dass See Elefanten nicht wirklich für das Landleben gemacht sind. Sieht alles sehr sehr ungeschickt und mehr als nur unelegant aus. Aber schnell sind die trotzdem.

So ein junger Bulle kam uns ziemlich nah. Der walzte sich so zu sagen direkt in unseren Weg. Meine Beine wollte schon abhauen, aber der Guide blieb einfach stehen und so blieb auch ich mutig vielleicht 2Meter von dem Tier entfernt stehen. Immerhin hab ich so ein paar schöne Fotos schießen können. Dieser Bulle war wirklich riesig, auch wenn er noch recht jung war und noch nicht groß und alt genug um mit den anderen Männchen um ein Harem zu kämpfen.

Naja, mich hat er schon beeindruckt :-D

Während wir dort waren durften wir auch Zeugen einer Geburt werden. Wir haben zwar nicht wirklich den Vorgang beobachtet, aber der Guide zeigte uns eine Stelle wo plötzlich ganz viele Möwen aufgeregt hinflogen und etwas aufpickten. Er erklärte uns, dass die sich nun eben um die Nachgeburt kümmern würden und so bliebe alles schön sauber und reinlich dort am Strand.

The Circle of Life also (jeder der jetzt mit dem singen anfängt: das war beabsichtigt ;-) )

Einen Kojoten sahen wir übrigens auch am Strand entlang wandern. Als Aasfresser stellt er keine Bedrohung für die See Elefanten “pups” (= die babies) dar aber sah neben den riesigen Bullen eher wie ein Chihuahua aus als ein kleiner Wolf.

Natürlich wurden wir auch Zeugen von diversen kleinen Raufereien bzw kurzen Ansagen wer hier der Boss auf dem Strand ist. Die See Elefanten Bullen machen ein ziemlich merkwürdiges Geräusch, dass ein wenig an diese alten Traktoren erinnert. So ein klackerndes Blubbern. Fast schon mechanisch. Und das kann man ziemlich weit hören und so begleiteten uns diese Geräusche auf unserem Rückweg bis fast zum Auto.

Der ganze Spass dauerte 2 1/2 Stunden und hat sich mehr als gelohnt. Kann ich nur jedem empfehlen, der hier mal zu vorbei kommt, auch Ano Nuevo zu besuchen. Ist ein tolles Erlebnis.

Tagged with:
Jan 19

Wir waren im Winter! 3 Tage im dicken Schnee aber mit viel Sonne am Lake Tahoe mit 6 Freunden. Das war sooooooo schön!

Wir hatten uns ein Ferienhaus in Tahoe City (North Lake Tahoe) gemietet was keine Wünsche offen ließ. Kamin, Hot Tub, Wifi für die Geeks, eine große Küche und und und. Das Feriengebiet rund um den See wird in North und South Lake Tahoe unterteilt. Wobei hier noch die Besonderheit ist, dass die Staatsgrenze zwischen Kalifornien und Nevada den See noch einmal in West (Kalifornien) und Ost (Nevada) unterteilt.

Das wäre eigentlich kein Problem, wenn es in Kalifornien nicht diese Einfuhrbeschränkung für Obst, Gemüse und andere pflanzliche Produkte gäbe. Will heißen, sobald man die Staatsgrenze nach Nevada überquert hat und wieder zurück will, wird man kontrolliert, ähnlich einer Ländergrenze. Selbst wenn man z.B. Äpfel im Rucksack als Verpflegung hat, darf man sie nicht (wieder) einführen. also haben wir uns sehr bemüht in Kalifornien zu bleiben :-)

Nachdem wir Freitag erst einmal zwei dicke Vierradantrieb Autos gemietet hatten (keiner traute sich so recht mit unseren Mittelklassewagen über 2.000 Meter hohe Pässe bei dickem Schnee zu fahren) und wir alle eingesammelt hatten, quälten wir uns mit ca 1Mio anderer Menschen in Richtung Winterspass. Als wir dann gegen halb zwölf endlich im Haus angekommen waren, waren wir schon ziemlich platt. Aber natürlich quatschten wir noch stundenlang weiter.

So war es dann auch ziemlich schwer am Morgen aus den Federn zu kommen, aber ein wundervoll sonniger Tag und ein deftiges Frühstück mit Hello Kitty Waffeln, Bacon und anderen Leckereien half uns dann doch irgendwie ;-)

Während sich Cindy, Matt, Nicole und Marianne zum Northstar-at-Lake-Tahoe Ski Resort auf den Weg machten, fuhren Mandy, Vineet, Dirk und ich in Richtung South Lake Tahoe. Am See entlang durch eine wunderschöne Winterlandschaft und atemberaubenden Aussichten. Wie z.B. vom Viking Holm oberhalb von Emerald Bay aus. Einfach wunderbar!

In South Lake Tahoe angekommen ging es dann weiter zu einer fantastischen Snowmobile Tour. Das war vielleicht toll!

Jeweils zu 2. saßen wir auf einem Snowmobile und brausten mit einem Guide und noch ein paar anderen Leutchen durch die winterliche Landschaft in Richtung Sonnenuntergang. Ja, genauso kitschig, aufregend und kalt war es. 2 Stunden Spaß für “schlappe” $ 155.

Aber es hat sich wirklich gelohnt, auch wenn wir uns in den geliehenen Schneeanzügen wie das Michelin Männchen gefühlt haben. Aber so blieben wir immerhin warm. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich anfangs etwas schiss hatte, denn es war schon ziemlich holprig auf der Strecke. Aber je länger wir so dahin brausten, desto besser wurde es. Und die tolleSchneelandschaft tat natürlich ihr Übrigens. 2x hielten wir an zum Schneeballschlacht machen, Fotos schießen und einfach mal den Po ausruhen.

Am Anfang der Tour fuhren wir auf einem Weg, der wohl im Sommer eine asphaltierte Straße ist. Wir konnten daher jede Menge Straßenschilder bestaunen, die allerdings nur am oberen Ende aus dem Schnee heraus schauten.

Die Tour war jedenfalls so toll, dass wir uns absolut darüber einig sind, dass wir ein Snowmobile haben wollen, inklusive Ferienhaus am Lake Tahoe versteht sich ;-)

Während der Busfahrt von South Lake Tahoe bis zum Startpunkt unserer Tour in Hope Valley, erfuhren wir noch, dass wir uns in der Nähe des Kirkwood Ski Resort befänden, welches wohl von den Einheimischen am Liebsten aufgesucht wird und man hier, wenn man ein sehr guter Ski Fahrer oder Snowboarder ist, sein Können auf ein weiteres Level heben könnte. Gut zu wissen…

Am Abend zurück im Haus mussten wir dann allerdings feststellen, dass die arme Marianne sich am ersten Tag ihres Ski Kurses das Handgelenk verletzt hatte und nun mit einem dicken Verband am Tisch saß. :-(

Aber alles wird besser mit genug Rotwein, Ginger Whiskey und Käsefondue. Und natürlich einem gemütlichen Kaminfeuer. Auch wenn wir etwas Mühe hatten das Feuer ordentlich zum Brennen zu bekommen, selbst mit Hilfe ehemaliger Boys Scouts nicht, aber am Ende klappte es dann trotzdem – irgendwie.

Der nächste Morgen begann natürlich wieder mit einem deftigen Frühstück mit Rühreiern, Speck und Star Wars Pancakes. Ja, so muss es sein, wenn man mit Geeks verreist ;-)

Im Anschluss ging es für unsere Ski Fahrer und Snowboarder wieder nach Northstar at Tahoe Ski Resort und wir anderen Vier machten uns auf den Weg nach Squaw Valley. Hier fanden 1960 die olympischen Winterspiele statt und noch heute kann man den olympischen Geist spüren.

Nach einer kurzen Wanderung durch Squaw Village und einem kurzen Blick auf das Olympische Haus fuhren wir mit der Gondel nach Oben auf ca. 2.500m Höhe zum High Camp. Allein die Gondelfahrt war schon toll. Wir hatten einen fantastischen Blick auf das riesige Ski Gebiet, schneebedeckte Berge und den Lake Tahoe im Hintergrund. Einfach zauberhaft.

Oben angekommen wurden wir von den olympischen Ringen und frühlingshaften Temperaturen in Empfang genommen.

Natürlich haben wir erst einmal ausgiebig die Umgebung bestaunt und die tolle Aussicht genossen.

Hier oben gibt es übrigens im Sommer ein Schwimmbad und Tennisplätze und im Winter eben neben den Ski Pisten auch noch eine wundervolle Eislaufbahn.

Da haben wir uns natürlich nicht geziert und uns sportlich wie wir sind, auf das Eis gewagt. Kurzer Tipp, wenn man an der Bodenstation gleich das Gondelticket (die Gondel heißt hier übrigens Cable Car) zusammen mit dem Schlittschuhe Ticket kauft, kann man pro Person für $5 für 2h in luftiger Höhe ice skaten. Natürlich war die Gondelfahrt etwas teurer mit $24 pro Person, aber es lohnt sich wirklich.

Elegant und elfengleich (hüstel) glitten wir also in 2.500 Metern Höhe so über das Eis, die Sonne im Gesicht und … ja, schmerzenden Füßen.

Oh mann, hat das immer schon so weh getan? Ach ja und war das immer schon so anstrengend? Ich kann mich daran gar nicht erinnern.Aber halt, das lag sicherlich an der dünnen Luft in dieser Höhe…ja, genau so wird es gewesen sein ;-)

Nachdem wir uns also etwas sportlich betätigt hatten begaben wir uns noch in das Restaurant um ein kleines Lunch zu uns zu nehmen.

Großer Fehler!

3 von uns, inklusive Dirk und ich hatten Pommes rot-weiß zu uns genommen, was sich als sehr großen Fehler herausstellen sollte.

Nachdem wir mit der Gondel wieder ins Tal gefahren waren fuhren wir noch nach Northstar um die anderen zu treffen. Hier begann der Erste von uns mit der Kotzerei.

Wir haben es irgendwie zurück ins Haus geschafft wo wir uns alle noch ziemlich sicher waren, dass es wohl Höhenkrankheit sein müsste. Ja, bis es Dinner gab und ich beim ersten Biss ebenfalls anfing über der Schüssel zu hängen.

So ging es dann munter den ganzen Abend bis Dirk dann so gegen 2 ebenfalls einsetzte. Zum Glück hatten wir eine unterschiedliche Kotzfrequenz weswegen es mit nur einem Bad in unserem Zimmer gut ging.

Die Nacht war jedenfalls fürchterlich und wir waren uns alle einig, dass wir uns wohl eine Lebensmittelvergiftung zu gezogen hatten. Ja prima!

Die Heimfahrt am Montag verlief dann für uns auch eher mit der Sorge, nicht den Mietwagen zu verunreinigen, aber wir haben die 4stündige Fahrt ohne Anhalten hinter uns bringen können.

Seit Dienstag Abend nun, können wir auch bereits wieder feste Nahrung zu uns nehmen und auch wenn der Abschied aus Tahoe etwas unschön verlief, so schmälert es nicht unseren fantastischen Urlaub dort.

Nun sind wir zurück aus dem Winter in unserem sonnigen und frühlingshaften Santa Clara und ich trage bereits seit 2 Tagen wieder offene Schuhe ohne Socken. Herrlich!

Tagged with:
Jan 13

Natürlich haben wir in den vielen Tagen in denen meine Familie hier bei uns in Kalifornien verweilte, nicht nur San Francisco, sondern auch die nähere Umgebung erkundet.

Selbstverständlich standen auch mehrere Ausflüge nach Monterey, Carmel und Moss Landing auf dem Programm.

In Moss Landing waren Dirk und ich ja im Sommer Kayaking und von daher wussten wir, dass man hier am Elkhorn Slough auch ohne Kayak relativ nah an Sea Otters und Seals kommen kann. Und damit eignete sich dieser Ort hervorragend um mal mit der Tierwelt hier in Kalifornien bei der Familie Eindruck zu schinden.

Das war schon super. Wir konnten duzenden von See Ottern zu schauen, wie sie so vor sich hindümpelten. Die sind schon wirklich ziemlich entspannt wie sie da so auf dem Rücken liegend dahintreiben. Und dann sind die auch noch so putzig. Ich könnte denen stundenlang zu schauen…Einfach wunderbar.

Die Seals lagen wie immer unförmig und wurstig auf der Sandbank und ab und an schwamm mal eine kurz vorbei um zu schauen, was wir da so machen. Gegenüber lagen duzende von Seelöwen auf einem Bootsanleger und machten wie üblich viel Lärm und Gestank. Man kann hier schon ne Menge erleben und den Tieren wunderbar in ihrer natürlichen Umgebung zu schauen. Wirklich toll und definitiv eines meiner Highlights in Kalifornien.

Natürlich waren wir auch wieder am Monterey Pier und an der Mole. Dort wo Dirk vor ein paar Monaten seinen Tauchkurs erfolgreich absolvierte gibt es nämlich eine lange Mole, auf deren Steinen sich es die Seelöwen gerne gemütlich machen. Bei beiden unserer Abstecher hierhin hatten wir das Glück dass sich Seelöwen direkt unterhalb des Fußweges auf den Steinen nieder gelassen hatten, so dass man sie hätte anfassen und kraulen können.

Da diese Kolosse aber eher zur Muffeligkeit und Übellaunigkeit neigen, ziemlich lange scharfe Zähne haben und es überdies auch noch verboten ist, lässt man das besser mit dem Streicheln. Nur so als Tipp, an alle die Ihre Finger gerne noch behalten möchten ;-)

Aber bei unserem zweiten Besuch durften wir etwas ganz besonders Schönes erleben. Direkt an der Mole schwamm eine Mutter Sea Otter mit ihrem Baby (naja, es war schon aus dem Gröbsten raus, aber die Kleinen bleiben recht lange an Mamas Rockzipfel hängen). So nah sieht man diese Tiere sonst wirklich nur im Zoo. Wunderbar! So nah! Und dann ist Mama immer wieder abgetaucht und kam ein ums andere Mal mit einer Krabbe, Languste oder einem Krebs zurück an die Oberfläche. Wir konnten richtig hören, wie sie mitihren Zähnen den Panzer knackte und wurden Zeugen, wie sie ihrem Baby immer wieder etwas “herüber reichte”. Das sieht vielleicht putzig aus, wenn diese Seeotter mit ihren kleinen Pfötchen das Essen festhalten und dann auch noch verteilen. Ziemlich cool. Am Ende des Videos unten, kann man dieses schöne Schauspiel anschauen. Davor sieht man wie die Sea Otters am Elkhorn Slough so vor sich hindümpeln.

Ich könnte denen stundenlang zu schauen. Irgendwie bekommt man dabei so eine echte innere Ruhe.

Aber natürlich haben wir auch noch mehr von der Umgebung bewundert und sind natürlich auch wieder von Monterey über Pacific Grove zum 17-Miles-Drive bis nach Carmel-by-the-Sea gefahren.

Ich liebe diese Strecke, aber das habt dürfte auf Grund meiner Blogeinträge ja mittlerweile kein Geheimnis mehr sein ;-)

Ach ja, wir haben übrigens bei unserer Fahrt dann noch ein paar Seals gesehen und die Oma zu dem ersten Hot Dog ihresLebens gezwungen.

Auf die Frage ob es ihr den schmecken würde antwortete sie: “Naja, man muss auch mal was anderes essen”

:-D

In diesem Sinne wünsche ich viel Spass und Mut bei neuen Abenteuern und sei es auch nur beim Probieren einer unbekannten Speise.

Viel Spass nun mit dem Video:

Tagged with: