Jan 10

Mit Besuch gibt es ja jede Menge Sightseeing Verpflichtungen zu leisten und so haben Dirk und ich uns natürlich nicht lumpen lassen und haben der ganzen Sippe San Francisco in seiner unvergleichlichen Schönheit gezeigt. Immer und immer wieder :-D

Natürlich ging es mehrfach zu und über die Golden Gate Bridge. Zunächst von San Francisco aus am Fort Point, dann drüber auf die andere Seite der Bucht auf den beliebten Vista Point und dann hier auch noch den Berg der Golden Gate National Recreation Area hinauf. Fotos von allen möglichen Blickwinkeln aus. Natürlich konnten wir die Brücke auch noch bei unserer Rundfahrt über den 49 Mile Scenic Drive mehrfach bewundern und so dürfte unsere Golden Gate Bridge Foto Sammlung um ein Vielfaches vergrößert worden sein. Natürlich durfte auch das Pier 39 mit den Seelöwen und einer Clam Chowder nicht fehlen und auch sämtliche Strände, Twin Peaks und Golden Gate Park standen auf dem Programm.

Mittlerweile habe ich schon eine schöne Tour über ein paar der steilsten Straßen von San Francisco “herausgearbeitet”, welche natürlich auch über die berühmte kurvige Lombard Street führt. Diese Fahrten haben bei unseren Gästen jedenfalls immer wieder zu spitzen (Begeisterungs-) schreien geführt. Ja, die Straßen vonSan Francisco sind wirklich steil und da man wegen der vielen Stoppschilder auch dauernd anhalten muss kann man hier das Anfahren am Berg besonders gut üben. Haha, zum Glück haben hier fast alle ein Automatik Getriebe, welches definitiv zur Sicherheit aller Beteiligten beiträgt. Man kann die armen Irren mit normaler Gangschaltung ziemlich schnell erkennen, weil sie immer – wirklich IMMER – erst einmal die halbe Straße wieder rückwärts rollen wenn sie anfahren wollen. Nicht witzig wenn man dahinter steht.

Aber diese schönen Straßen machen natürlich auch mit dem Cable Car jede Menge Spass. Und so kam meine Oma zu ihrer ersten Cable Car Fahrt und wir anderen genossen es auch einmal wieder. Ich hatte ja gehofft, dass über Weihnachten die Schlangen an den Endhaltestellen erträglicher wären als im Sommer, aber weit gefehlt. Auch dieses Mal mussten wir fast 2h dumm herum stehen bis wir endlich in ein Cable Car einsteigen konnten. Wenn man alleine oder zu zweit ist, dann kann man auch einfach irgendwo auf der Strecke dazu steigen bzw sich dranhängen. Wenn man allerdings eine größere Gruppe ist mit Menschen die sitzen wollen, dannempfiehlt sich das Anstehen an den Endhaltestellen in jedem Fall. Gehört ja auch irgendwie zum Erlebnis San Francisco.

Mein persönliches Highlight bot uns dann die Bar “Top of the Mark” des Intercontinental Mark Hopkins Hotels auf Nob Hill. Das ist vielleicht toll hier oben. Man kann hier trinken und speisen und dabei einen fantastischen 360° Blick über San Francisco genießen. Ein echter Knaller! Gut, das Lunch war jetzt kein Schnäppchen aber wir waren uns alle sicher, dass ein vergleichbares Essen auf dem Eifelturm oder an einem

anderen berühmten Ort mit super Aussicht, sicher noch teurer geworden wäre.

Wenn man sich also mal etwas “gönnen” möchte, dann empfiehlt sich ein Besuch im Top of the Mark auf jeden Fall! Alleine schon wegen des fantastischen Ausblicks.

Wir haben also sehr ausgiebig die Stadt besichtigt und durchquert. So langsam macht mir der Verkehr hier in der City (so wird San Francisco von “uns” Einheimischen kurz genannt) auch keine Angst mehr. Auch wenn hier nur Irre unterwegs zu sein scheinen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Hier übrigens noch ein kleiner Eindruck davon, wie eine Cable Car Fahrt so aussehen kann.

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Jan 07

Während ich hier noch so an den Blogeinträgen über unseren Weihnachtsbesuch bastele überholen mich die Ereignisse.

Heute um 16.10 Uhr erlebte ich mein zweites (für mich dickes) Erdbeben seit unserem Umzug hierher. 4.1 auf der Richterskala hatte es und ist damit in der Kategorie: mild earthquake.

Aha, mild, ja nee, is klar.

Ich sitze hier so auf dem Bett und plötzlich fängt erst das Licht an zu flackern und dann wackelt das ganze Bett herum. Irgendwie kann man das gar nicht richtig beschreiben. Es wackelt nicht nach oben und unten oder nach rechts und links sondern alles irgendwie gleichzeitig. Sehr unangenehm.

Also ich werde mich sicherlich niemals daran gewöhnen und ein mulmiges Gefühl bleibt. Wer weiß, vielleicht leben wir ja irgendwann auf der Isla California ;-)

Was aber wirklich ziemlich gruselig ist, ist die Tatsache, dass genau heute vor einem Jahr ebenfalls die Erde hier gewackelt hat, mit genau der selben Magnitude von 4.1 auf der Richterskala. Seither gab es zwar hunderte kleinere Beben die man eigentlich so gut wie nie spürt, aber bei 4.1 da wackelt es schon merklich. Das war also das zweite echte Erdbeben dass wir hier erlebt haben und das auch noch genau zum “Jahrestag”. Gruselig – naja “wir” ist in diesem Fall auch falsch. Dirk hat es total verpasst und musste sich erst via Twitter darüber informieren lassen :-D Aber zum Glück gibt es ja diese tollen neuen Medien, sonst würde man ja glatt verpassen was gerade um einen herum geschieht ;-)

Und auch wenn es wieder einmal “nur” ein kleines Beben war, so bleibe ich bei meiner Aussage, dass ich ein dickeres überhaupt nicht erleben muss! Ehrlich! Ich bin schon bei solch “kleinen” mehr als eingeschüchtert genug!

Ach ja, hier ist der Blog Post vom letzjährigen Beben, für alle die es interessiert:

http://california.cotta-und-dirk.de/2010/01/i-feel-the-earth-move-under-my-feet/

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Jan 02

Wir hoffen, Ihr seid alle gut in das neue Jahr gerutscht und habt die ersten Stunden 2011 erfolgreich und ohne größeren Kater gut überstanden.

Wir hatten auf jeden Fall ein wundervolles Silvesterfest mit leckerem Essen und jeder Menge Cocktails. Naja, nicht für mich da ich die Fahrerin war – freiwillig.

Ist schon irgendwie komisch, wenn man fast als Letztes das neue Jahr einläutet, während die ganze Welt schon längst dort angekommen ist. Nur Hawaii war noch später dran als wir. Wir konnten den ganzen Tag in den Nachrichten die schönsten Feuerwerke bewundern bis wir dann endlich auch an der Westküste im Jahr 2011 ankommen durften.

Jetzt freuen wir uns auf 2011 und auf das was dieses Jahr und das neue Jahrzehnt uns bringen wird. Schlimmer als 2010 kann es ja kaum werden und so sind unsere Hoffnungen auf eine glücklichere Zukunft hoch. Also 2011 – enttäusch uns nicht! Wir zählen auf Dich!

Alles Gute im Neue Jahr und lasst es Euch gut gehen!

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