May 23

Wir haben es geschafft, endlich ein paar Tage im Yosemite National Park zu verbringen. Gerade noch so eben vor dem Start der Hochsaison und damit zu noch erträglichen Preisen.

Yosemite National Park liegt ca. 4 Autostunden, östlich von uns entfernt in den Sierra Nevada Mountains und ist damit für viele Wanderfreunde auch ein ideales Wochenendziel.

Eine Übernachtungsgelegenheit im Park selbst zu finden ist ziemlich schwer. Es gibt nur wenige Hotels im Park selbst, und diese wenigen sind überhaus teuer und sowieso schon Monate im Voraus ausgebucht. Natürlich kann man auch mit Zelt und/oder RV den Park bereisen, aber wir wissen ja alle wie sehr ich Camping liebe ;-)

Es gibt außerdem noch so eine Art Zelt-Hütten, also so klitzekleine Hütten mit Feldbetten. Auch nett, aber in Anbetracht der Tierwelt die sich hier tummelt (ich sag nur Schwarzbären, Pumas und viele viele Insekten) und des angekündigten Winterwetters kamen diese für uns ebenfalls nicht in Betracht.

So bezogen wir im letzten Ort außerhalb des National Parks, in Mariposa, unser Best Western, welches zwar eher ein Motel als ein Hotel ist, aber für ein paar Tage völlig ausreichend ist. Und der Preis ist auch verträglich. Nur leider muss man von hier aus noch ca 45 Minuten bis zum Park fahren, aber als Kalifornier ist man lange Pendelstrecken ja soweiso gewohnt.

Nun gut, wir also angekommen gegen Mittag und wollten trotz des hässlichen Regenwetters unbedingt noch etwas im Park unternehmen.

So fuhren wir nach Mariposa Grove.

Nach Mariposa Grove gelangt man im Süden über den Highway 41, welcher über Wawona auch bis ins Yosemite Village im Yosemite Valley führt, wenn die Straße nicht gerade wegen Schneefällen gesperrt ist.

Kurz vor Mariposa Grove befindet sich einer der wenigen Parkeingänge. Die Ranger sind überaus freundlich und sehr behilflich bei Fragen. Der Eintritt kostet für einen Pkw $20 und ist für 7 Tage gültig. Wie wir finden, ziemlich günstig und nachdem was wir dort alles erlebt und gesehen haben muss ich sagen, wir hätten auch $20 pro Tag bezahlt. Immerhin kann man im Park kostenlos den ganzen Tag parken und mit den vielen (ebenfalls kostenlosen) Shuttle Bussen durch den Park fahren um von A nach B und von Trail zu Trail zu gelangen.

Aber zurück zu Mariposa Grove.

Mariposa Grove ist der größte Hain der gigantischen, uralten und einfach wunderbaren Sequoias. Diese Bäume können mehrere 1000 Jahre alt werden und sind einfach riesig. Der Größte und Dickste Baum in Mariposa Grove wird auf 1.900 bis 2.400 Jahre alt geschätzt. Dieser Grizzly Giant, wie er genannt wird, ist über 64 Meter hoch und hat einen Durchmesser am Fuß von über 9 Metern. Ziemlich beeindruckend wenn man so klitzeklein darunter steht. So war es für uns ein ziemlich beeindruckendes Erlebnis, und vielleicht gerade weil es so heftig schneite als wir dort waren.

Schon irgendwie lustig, wenn man so als Weichei-Kalifornier mitten im Winter landet. Haha, aber zum Glück hatten wir warme und wasserdichte Sachen dabei, da wir ja vorher in weiser Voraussicht den Wetterbericht verfolgt haben.

Darüber hinaus gab es auch noch einen Sequoia durch welchen man hindurch laufen konnte. Ziemlich cool.

Und nachdem wir zwei Stündchen so durch den Schnee gestapft waren, und auch ziemlich durchweicht waren, ging es dann wieder den langen Weg zurück ins Hotel mit viel Vorfreude auf die nächsten Tage und das was noch vor uns liegen sollte.

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May 05

Mal wieder ein Beitrag für die Rubrik “Culinary” oder auch “wir-waren-mal-wieder-lecker-essen”.

Nachdem wir Sonntag einen Nachmittag am Pool verbrachten, gönnten wir uns zum Abschluss des Tages noch ein leckeres Dinner in Mountain View auf Castro Street bei “Shabuway”

Hier kann man eine Art japanisches Fondue genießen, das sog. “Shabu Shabu”. Man bestellt eine Brühe, z.B. Seeweed, Miso oder man kann auch einen Topf mit zwei verschiedenen Brühen bestellen um etwas Abwechslung zu haben. Dazu bestellt man hauchdünn geschnittenes Rindfleisch (vom Angus Kobe Rind, natürlich) und Gemüse wie z.B. Brokoli, verschiedene Pilze, Spargel etc.

Dann wirft man die Zutaten in den Topf und nach kurzer Zeit kann man es dann wieder mit den Stäbchen rausfischen, in eine leckere Sauce dippen, mit Reis oder asiatischen Nudeln essen. Sehr, sehr lecker und ein tolles Erlebnis.

An Shabuway gefällt uns ganz besonders, dass wir jedes Mal wenn wir dort sind, so gut wie die einzigen Nicht-Asiaten sind. Für uns ein gutes Zeichen hinsichtlich der Autenzität des Essens. Die Preise sind ok und für Silicon Valley durchaus im durchschnittlichen Rahmen.

Aber unter http://www.shabuway.com/ kann man sich das Ganze auch einmal genauer anschauen.

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May 02

Ich hatte vor einiger Zeit plötzlich das dringende Bedürfnis mal wieder Achterbahn zu fahren.

Ja, wirklich! Ich! Wir haben uns auch alle gewundert, aber ich glaube das lag auch daran, dass wir hier gerade mit Super Sonderangebotne und Specials für Great America und den Six Flags Discovery Kingdom Park bombardiert werden.

Wir entschieden uns für den Six Flags Park in Vallejo an welchem wir schon ein paar Mal auf unserem Weg nach/von Napa Valley vorbeigekommen waren. Der Park hatte nun ein Frühlings Sonderangebot welches noch bis Ende Mai gültig ist und den Parkeintritt um einige Dollars günstiger macht.

Nachdem nun die Sonne endlich auch entschieden hat uns wieder zu beglücken machten wir uns Samstag mit Pam, Marco und deren zwei Kids auf in Richtung Vallejo.

Ich habe tatsächlich zwei Achterbahnen geschafft, obwohl ich mich auf der ersten bereits fragte ob dies denn wirklich eine gute Idee gewesen wäre. Aber zum Glück gab es ja noch jede Menge familienfreundliche Fahrgeschäfte, und sogar der 1 1/2 jährige Sohn von Pam und Marco konnte vom Mini-Freefall Tower und dem Karusell nicht genug bekommen. Wir waren sehr beeindruckt von seinem Mut aber auch die 7jährige Tochter war ziemlich mutig.

Meine persönliche Lieblingsbahn, die Wildwasserbahn hat uns dann am Ende auch alle so richtig durchweicht und wir haben erfahren müssen, dass die das hier Ernst meinen, wenn sie sagen: “You may get wet”. Auf alle Fälle war es eine große Gaudi und ganz besonders als wir dann auf dem Rückweg noch in ein Steakhouse einkehrten und ich so richtig schöne nasse Hintern-Abdrücke hinterließ. Ja sehr peinlich.

Ach ja, einen kleinen Sonnebrand haben wir uns natürlich auch noch mitgebracht. :-D

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