Apr 27

Ja, ja ich weiß… ich habe schon ewig nicht mehr gebloggt. Sorry, irgendwie hat hier hauptsächlich langweiliger Alltag stattgefunden und da gab es nicht wirklich viel zu erzählen.

Der März war hauptsächlich davon geprägt die leidige Steuererklärung fertig zu stellen und sich mit dem Steuerberater rum zu ärgern.

Nicht dass wir bereits im Januar alle unsere Unterlagen bei Ihm hinterlassen hätten und man zeitig alles hätte einreichen können, nein nicht doch! Auf den letzten Drücker hat er Herr es dann geschafft. So was kann ich ja leiden. Aber immerhin kann man hier nicht in Verlegenheit kommen, den Stichtag (15. April) zu verpassen. Da der 15. April in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel gab es noch eine Verlängerung bis zum 17. April aber wie immer geht das alles viel zu schnell. Naja, hier sieht man jedoch ab Januar diverse TV Spots für zahlreiche Tax (Steuer) Büros und Anlaufstellen, die natürlich alle besser sind als die Konkurrenz, weniger Geld kosten und mehr Rückzahlung herausholen. Dazu kommen noch jede Menge Leute die an Straßenecken mit Werbeplakaten wedeln (ich glaube ich muss davon mal ein Video machen) um ebenfalls auf ihr tolles Steuerbüro hinzuweisen. So kann man den Stichtag also gar nicht vergessen was aber gleichzeitig zu einem stetig wachsenden schlechten Gewissen und Drücken in der Magengegend führt, bis man diese elende Erklärung endlich eingericht hat.

Aber immerhin kann man schon genau ausrechnen was man nachzahlen muss (und muss dies auch vor dem Stichtag schon überweisen) und was man gegebenenfalls zurück bekommt. Da man hier quasi zwei Erklärungen abgeben muss, eine für die USA (Federal Tax) und eine für den Bundesstaat (State Tax) kann es dazu kommen, dass man gleichzeitig eine Nachzahlung und eine Erstattung hat.

Was es nicht alles gibt.

Dazu kam bei uns im April mal wieder eine Runde Massenentlassungen bei Yahoo und das jährliche Zittern um Job, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Zum Glück ging es für uns mal wieder glimpflich aus, und so langsam muss ich sagen, gewöhnt man sich irgendwie daran. Da es hier im Silicon Valley zum Glück in der Branche jede Menge große aufstrebende Konzerne, Firmen und Start-Ups gibt, ist entgegen der restlichen Wirtschaftslage in diesem Land, die Arbeitsmarkt Situation eigentlich recht gut, was natürlich auch wieder dazu führt, dass die Mieten stetig steigen und es kaum noch Wohnraum für all die vielen Tech-Leute gibt. Ein Teufelskreis.

Wie man sehen kann, hatten wir die Hande voll mit jeder Menge Alltag und darum gab es nicht wirklich viel zu erählen. Aber ich gelobe Besserung und werde mich bemühen wieder regelmäßiger von mir hören zu lassen.

Also bleibt mir gewogen und schaut mal wieder hier auf diesem Blog vorbei

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