Sep 10

Ich habe beschlossen, ein wenig mehr über unsere kulinarischen Ausflüge zu berichten, zumal das Essengehen hier mehr als üblich ist. Kocht man viel selbst zu Hause, bekommt man schon einmal einen verwunderten Blick zu geworfen, denn die meisten Amerikaner gehen zum Dinner abends aus. Das ist dann mehr oder weniger aufwendig und reicht vom schnellen Burger oder Borrito bis hin zum super kulinarischen Erlebnis.

Am Wochenende ist man ohnehin häufig unterwegs und bis man dann eingekauft und gekocht hat… nun ja, es ist im Restaurant einfach so viel einfacher und ganz ohne dreckiges Geschirr. ;-)

Kommt man aus Deutschland, ist das schon eine Umstellung. Zwar geht man dort auch ab und an zum Essen aus, aber eben nicht annähernd so regelmäßig wie hier. Nun ja, vielleicht hat sich das ja in den letzten 5 Jahren seit unserer Abwesenheit auch geändert. Aber ich musste mich erst einmal daran gewöhnen und ja, ich koche noch hauptsächlich selbst, auch wenn ich die regelmäßigen Restaurantbesuche sehr genieße. Und ich spreche hier nicht von den Fast Food Ketten, sondern von “richtigen” Restaurants.

Also, in nächster Zeit hoffe ich hier ein paar Einträge rund um unsere “Dining Out” Erfahrungen aufzuschreiben und neben unseren Lieblingsrestaurants, über welche ich zum Teil ja unter “Culinary” schon gebloggt habe, auch unsere Einmalerfahrungen mitzuteilen.

Viel Spass dabei und schaut mal wieder vorbei

 

 

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Sep 07

Jetzt hat es “nur” 3 Jahre gedauert, bis wir festgestellt haben, dass es ganz in unserer Nähe einen See gibt, in welchem man tatsächlich auch Baden kann. Jaha! So richtig mit ins Wasser hüpfen, Bootchen fahren etc.

Hier gibt es zwar diverse Wasservorkommen, aber da es hier monatelang nicht regnet, werden die Seen und Stauseen als Trinkwasserreservoirs genutzt und damit ist Baden streng verboten.

Nun ist der Pazifik hier auch nicht wirklich warm, so dass man entweder mit Neopren-Anzug hinein hüpfen kann oder wenn man ein echt harter Knochen ist und kälteresistent. Darum hatten wir uns schon die ganze Zeit gefragt, ob es nicht irgendwo einen See geben könnte, der auch zum Baden benutzt werden darf. Und siehe da, gerade mal 1 Fahrstunde von uns entfernt liegt der zum Del Valle Regional Park gehörende See zu welchem wir uns am freien Labor Day letzten Montag auf den Weg machte. Südlich von Livermore fährt man durch eine hügelige Farmlandschaft, vorbei an Weinbergen, Winzern und diversen Viehfarmen bis man auf den Lake Del Valle in Mitten von leuchtend gelben Bergen stößt. Wir haben uns auf der ganzen Fahrt über immer wieder bestätigt, dass es hier nun wirklich aussieht, wie in den Filmen über den “Wilden Westen”. Wirklich toll, wenn man so kurz hinter der dicht besiedelten Bay Area plötzlich im freien Feld steht. Schon alleine die Fahrt war also ein Erlebnis.

Derzeit kostet das Parken $6 für einen Pkw und für uns noch einmal $2 extra für den Hund.

Man kann hier am See baden, Angeln, Boote mieten oder auch Bootsrundfahrten unternehmen. Es gibt zahlreiche Wanderwege rund um den See und auf die umliegenden Berge und am nördlichen Ende dürfen Hunde nicht nur frei und ohne Leinenzwang herum laufen, sondern auch dem Badespaß fröhnen.

Und das hat unsere Pepper natürlich sehr genossen. Wir selbst waren nicht Schwimmen, haben aber dem Hund beim Plantschen umso lieber zu gesehen.

Es war unfassbar heiß am Labor Day und eine Abkühlung hätte sicherlich gut getan, aber unsere Badesachen hatten wir leider daheim gelassen.

Aber es war auch so wirklich toll und nach mehr als 2 Stunden und einem schlammig-nassen Hund im Gepäck ging es für uns dann wieder nach Hause.

Aber wir werden sicherlich im nächsten Jahr wieder kommen und dann vielleicht sogar auch ein Boot mieten.

 

 

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