Jun 06

…oder wie sich unser Leben in Kürze ändern wird.

Für alle, die es noch nicht gehört haben, blogge ich hier noch einmal über die anstehenden Ereignisse.

Dirk und ich waren Freitag und Samstag in Bakersfield, einem Ort ca. 4 1/2 Fahrstunden südlich von uns und etwa 100 Meilen nördlich von Los Angeles um uns mit einer Züchterin von Bearded Collies zu treffen. Sie hat 8 zuckersüße kleine Welpen und wir werden in 4 Wochen, rechtzeitig zu unserem Hochzeitstag und dem langen Independence Day Wochenende, einen davon abholen dürfen.

Juchhuh! Wir werden “Beardie” Eltern.

Der Beardie ist ein (ursprünglich) schottischer Hütehund mit langem schwarz-weißem oder braun-weißem Haar. Ziemlich wuschelig, gilt als sehr intelligent, familientauglich und zu allerhand Späßen aufgelegt.

Er schafft so gerade eben die Gewichtsgrenze (50 Pfund) in unserem Apartment und ist mit etwas größer als Kniehoch ein echter Hund. Das ist  zwar für hiesige Verhältnisse schon fast auf der “Riesen” Seite, da die meisten eine Handtaschenratte bevorzugen, aber für uns eben ein echter Hund.

In 4 Wochen dürfen wir nun also unsere kleine Hündin abholen, die bis dahin genau 10 Wochen alt sein wird.

Es stehen uns also aufregende Zeiten ins Haus, und das fängt bereits jetzt an, indem wir ähnlich wie bei einem Kind im Krabbelalter, alles Kinder- bzw. Welpensicher umgestalten müssen. Darüber hinaus gilt es Bettchen, Fressnäpfe, Bürsten etc anzuschaffen und natürlich einen tollen, passenden Namen überlegen.

Ist die Dame dann einmal hier, werden wir sicherlich jede Menge aufregender Geschichten mit unserem Familienzuwachs erleben, die wir selbstverständlich allen die es hören oder nicht hören wollen erzählen werden. Wie stolze Eltern eben ;-)

Wir freuen uns schon jetzt auf weniger Schlaf, angeknabberte Schuhe, lange Spaziergänge, kleine und große Katastrophen, viele Haare und jede Menge Spass.

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Apr 25

Ja, ja ich weiß, ich wollte während meiner Zeit in London unbedingt die Hochzeit von William und Kate erleben, aber nun wo es tatsächlich passiert, bin ich fast froh, diesen Wahnsinn nur aus der Ferne erleben zu müssen.

Wobei, aus der Ferne, ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck.

Amerika steht Kopf. ROYAL WEDDING auf ALLEN!!! Kanälen.

Wenn man schon nicht vor Ort sein kann, dann doch wenigstens die TV Berichterstattung rund um die Uhr. Sämtliche TV Sender haben ihre Zelte bereits in der britischen Hauptstadt aufgeschlagen und berichten TÄGLICH von dort. Wir bekommen hier Tipps wie man die lange Hochzeitsnacht (ja bei uns heiraten die ja mitten in der Nacht) mit einer Royal Wedding Party gestalten kann, inklusive Krönchen, Krönchenservietten, Krönchentellern, Krönchenwasweißichnichtalles.

Es gibt Specials und mehr Specials. Es gibt Live-Berichterstattungen, und Hintergrundinformationen.

Unfassbar. Und dann stolperten wir auch noch hier rüber:

Mit unserem Comcast/Xfinity Vertrag können wir auf TV On Demand nun Alles über die Royal Family und UK erfahren. Natürlich darf dabei auch eine Dokumentation über Princess Diana nicht fehlen.

UNFASSBAR!

Man hat fast das Gefühl, man hätte hier gerne auch eine Royal Family. Aber dazu kann ich nur sagen: Der Zug ist abgefahren! ;-)

Wie dem auch sei, ich liebe es ja eigentlich solche Hochzeiten am TV mit zu erleben, aber dafür mitten in der Nacht aufstehen bzw die Nacht zum Tag zu machen??? Ich glaube ja nicht. Und nach all dieser Vorberichterstattung habe ich eigentlich noch weniger Lust dazu.

Allen von Euch die sich dennoch darauf freuen, wünsche ich jedenfalls eine schöne Hochzeit. :-)

Apr 24

Wir wünschen Frohe Ostern und viele bunte Ostereier!

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Mar 14

Von dem fürchterlichen Erdbeben in Japan hat ja sicherlich mittlerweile jeder gehört und auch über die katastrophale Flutwelle (Tsunami) die dieses Beben und die vielen heftigen Nachbeben ausgelöst hat.

Wenn man die Bilder aus Japan sieht, wird einem wieder einmal bewusst, wie leicht unsere “moderne” Gesellschaft aus den Fugen gerät, wenn die Natur das tut, was sie eigentlich immer schon getan hat, wir das aber gerne vergessen oder verdrängen.

Besonders hier in Kalifornien wurden wir wieder einmal mehr auf den Boden der Realität zurück geholt. Man macht sich doch meist Gedanken darüber, wie man ein heftiges Erdbeben überlebt, wie die Häuser gebaut sind, in denen man lebt und wie man sich im Ernstfall verhalten soll. An eine Flutwelle denkt man dabei allerdings nicht wirklich. Es gibt hier zwar diverse Straßen die ausgezeichnete “Tsunami Evacuation Routes” sind aber irgendwie bleiben diese im Hintergrund.

Nun hatte der Tsunami von Japan allerdings auch direkte Auswirkungen auf die gesamte Westküste der USA und plötzlich ist die Katastrophe so nah. Der Tusnami bahnte sich mit einer Geschwindigkeit von über 500 Meilen pro Stunde seinen Weg durch den Pazifik und erreichte die kalifornische Küste am frühen Morgen des 11. März.

Hier wurde die Alarmbereitschaft von “Tsunami Watch” auf “Tsunami Warning” hoch gesetzt. Sämtliche Strände und Uferstraßen wurden weiträumig abgesperrt und auch ein paar Menschen evakuiert. Hier and er Küste der San Francisco Peninsula und der Monterey Bay wurden die Menschen aufgefordert der Küste fern zu bleiben und den Anweisungen der “Authorities” also der Polizei etc Folge zu leisten.

Die Welle selbst war hier an der Küste nicht sonderlich hoch. 1-2 Meter je nach Standort klingen nach nicht sehr viel, da es hier ja auch regelmäßig Wellen gibt, die wesentlich höher sind.

Aber, eine Tsunami Welle ist nun eben keine gewöhnliche Welle und darum sind auch schon wenige Meter Höhe nicht unbedingt ein Pappenstiel.

Das Wasser rast hier mit einer enormen Geschwindigkeit auf die Küste zu und hat dabei eine unvorstellbare Kraft. Fast wie in einem Wildwasserfluss muss man sich das vorstellen.

Und nicht nur das “Hineinströmen” in das Land, sondern auch der Sog beim “Herausströmen” entfaltet wahnsinnige Kräfte.

Nun kann man das was hier angekommen ist bei Weitem nicht mit der Katastrophe in Japan vergleichen. Wir hatten Glück und das Wenige was kaputt ging, lässt sich ersetzen. So wurden an vielen Orten zwar diverse Boote, Yachten und Hafenanleger beschädigt, aber das sind im Hinblick auf das ganze Ausmaß der Katastrophe nur Kleinigkeiten, wie ich finde.

Aber wie ich schon vorher sagte, es macht einem einmal wieder sehr bewusst wie schnell man Mitten in einer solchen Katastrophe stecken kann und wie klein unser blauer Planet doch ist.

Nun bleibt nur zu hoffen, dass sich ein solches Beben mit seinen grauenhaften Folgen nicht wiederholt, die noch vermissten Menschen in Japan gesund geborgen werden können, die Infrastruktur schnell wieder hergestellt werden kann und die AKW’s nicht noch mehr Strahlung frei setzen.

And please: stay save ya’ll!

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