Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass wir einen unserer Samstage in Haight-Ashbury verbrachten, aber frei nach dem Motto lieber spät als nie, möchte ich diesen ersten Ausflug in das etwas andere San Francisco gerne mit meinen lieben Lesern teilen.
Gemeinsam mit Chris, der mal wieder das Silicon Valley besuchte, fuhren wir also vor ein paar Wochen nach San Francisco und steuerten zielstrebig die Gegend an, die als
Haight-Ashbury bekannt ist.
Der Name stammt von der Kreuzung Haight Street und Ashbury Street und wird meist nur “The Haight” genannt oder “Upper Haight” von den Bewohnern. Das Gebiet umfasst
die Nachbarschaften um Haight Street, eingegrenzt von Stanyan Street, Golden Gate Park, Oak Street, Golden Gate Panhandle und Baker Street, Buena Vista Park, Frederick Street und eben Ashbury Heights und Cole Valley.
Der Name “Upper Haight” welcher von den Bewohnern genutzt wird, grentzt dieses Gebiet gegenüber dem tiefer liegenden Haight-Filmore und Lower Haight Disctrict ab.
Haight – Ashbury wurde besonders in den 60er Jahren als Zentrum der Hippie Bewegung bekannt. Insbesondere im sog. “Summer of Love” 1967 welcher sein Ende mit Woodstock 1969 fand, prägten das Gebiet um Haight-Ashbury. Janis Choplin ist eine der wohl berühmtesten ehemaligen Bewohner dieses Fleckchen San Francisco.
Auch heute noch, it Haight-Ashbury ziemlich unkonventionell und sehr alternativ. Die
Häuser sind mit Graffities verziert und in den Geschäften und Boutiquen kann man viele sehr skurile Dinge erwerben.
Ein wenig hat mich diese Gegend an Camden Market in London erinnert. Nur weniger Punk, mehr Alternative und weniger Touristen. Dafür nette kleine Kaffees und viele
Leute zum Bestaunen.
Ein wirklich buntes Eckchen San Francisco und sehr sehenswert.
Nachdem die Herren sich dann jedoch in einem Geek-Talk verloren, machte ich mich per Pedes auf, die Gegend weiter zu erkunden. Wunderschöne Häuser, bunte Straßenecken und jede Menge steile Straßen machten wir das Laufen zu einem echten Vergnügen und ehe ich es mich versah, war ich bereits fast im Financial District und Downtown angekommen.
Den Berg wollte ich dann doch nicht wieder hinauf laufen, so dass ich mich kurzentschlossen in das Getümmel auf der Market Street stürzte und nach etwas Shopping mich von dem Herren auf dem Rückweg wieder einsammeln lies.
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