Apr 20

Da Sonntag das Wetter nicht ganz so berauschend war, jedenfalls für uns verwöhnte Kalifornier, hatten wir die Idee mal wieder ein Museum zu besuchen.

Dieses Mal sollte das Technik Museum “The Tech” in San Jose unser Ziel werden. Für $10 kann man hier sowohl das Museum besuchen als auch das IMAX Kino. Gestern gab es jedoch noch eine Sonderaustellung “Bodyworlds Vital” (ein Teil der Körperwelten Ausstellung von Gunter von Hagens) weshalb man diese plus das Museum für $19 besichtigen konnte.

Zwar hatten wir vor vielen Jahren die Körperwelten schon mal gesehen, aber entschieden uns dennoch dazu sie noch einmal zu besichtigen. Auch wenn mir, genau wie beim ersten Besuch wieder übel und schummerig geworden ist, so war es dennoch interessant.

Aber mir hat das eigentliche Museum dennoch deutlich besser gefallen.

Das ist eine richtig tolle Erlebniswelt rund um Technik und Innovation. Man kann hier z.B. erleben und ausprobieren, wie man Wind- und Wasserräder baut um den maximalen Energiegewinn zu erzeugen. Ist gar nicht mal so einfach ein gut funktionierendes Windrad zu bauen… Natürlich haben wir auch auspropiert wie lange man Strampeln muss um eine Glühbirne zum Laufen zu bringen oder wie man mit Spiegeln Sonnenlicht ernergiegewinnend auf Solarzellen lenkt. Sehr spannend!

Es gab auch eine Anlage wo man Erdbeben der Vergangenheit mit Stärken über 6.0 auf der Richterskala selbst erleben konnte, oder auch durch Hüpfen, Schieben oder Pressen von Steinen den Seismographen zum Ausschlagen bringen.

Dirk ist mit einem Jetpack unterwegs gewesen und hat einen Unterwasserroboter gelenkt. Ich habe programmieren geübt an Mr. Potatohead und einem kleinen Auto. Jaha, ich habe programmiert. Ok, ich gebe zu dass die das da ganz einfach gestaltet haben damit auch 10jährige Spass im Museum haben, aber egal. Es hat geklappt und ich war stolz auf mich.

Ist ja schließlich schon eine Herausforderung dem Mr.Potatohead zu erklären, dass er wenn er Licht sieht oder Wärme spürt aufsteht oder wenn er Wind fühlt den Fernseher einschalten soll.

Ich war jedenfalls schwer begeistert, dass er das alles nach meinen Anweisungen tat, so wie er sollte.

Was mich ja besonders begeistert hat in dem Museum ist, dass man mit seiner Eintrittskarte einen Barcode erhält, den sog. Tech Tag.

An vielen Versuchsaufbauten gibt es dann einen Scanner. Man kann seine Karte darunter halten und alles was man dann an dieser Station macht wird dann auf einer eigenen Seite des Tech gespeichert.

Wenn man dann daheim ist, kann man seine Barcode Nummer unter www.my.tech.org eingeben und kann alle seine Erlebnisse, Fotos, Ergebnisse etc anschauen.

Ziemlich schöne Sache, besonders da man z.B. auch einen Versuch machen kann mit Leuchtquallen und Bakterien und die Ergebnisse dieses Bio-Versuches am nächsten Tag online bestaunen kann.

Ein paar unserer Fotos aus eben dieser Website habe ich mal hier hoch geladen. Ansonsten natürlich die üblichen selbstgeschossenen Dokumentationen

Wir waren jedenfalls mehr als begeistert von “The Tech” und werden ganz sicher an dem einen oder anderen Regentag wieder kommen.

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