Sep 10

Ich habe beschlossen, ein wenig mehr über unsere kulinarischen Ausflüge zu berichten, zumal das Essengehen hier mehr als üblich ist. Kocht man viel selbst zu Hause, bekommt man schon einmal einen verwunderten Blick zu geworfen, denn die meisten Amerikaner gehen zum Dinner abends aus. Das ist dann mehr oder weniger aufwendig und reicht vom schnellen Burger oder Borrito bis hin zum super kulinarischen Erlebnis.

Am Wochenende ist man ohnehin häufig unterwegs und bis man dann eingekauft und gekocht hat… nun ja, es ist im Restaurant einfach so viel einfacher und ganz ohne dreckiges Geschirr. ;-)

Kommt man aus Deutschland, ist das schon eine Umstellung. Zwar geht man dort auch ab und an zum Essen aus, aber eben nicht annähernd so regelmäßig wie hier. Nun ja, vielleicht hat sich das ja in den letzten 5 Jahren seit unserer Abwesenheit auch geändert. Aber ich musste mich erst einmal daran gewöhnen und ja, ich koche noch hauptsächlich selbst, auch wenn ich die regelmäßigen Restaurantbesuche sehr genieße. Und ich spreche hier nicht von den Fast Food Ketten, sondern von “richtigen” Restaurants.

Also, in nächster Zeit hoffe ich hier ein paar Einträge rund um unsere “Dining Out” Erfahrungen aufzuschreiben und neben unseren Lieblingsrestaurants, über welche ich zum Teil ja unter “Culinary” schon gebloggt habe, auch unsere Einmalerfahrungen mitzuteilen.

Viel Spass dabei und schaut mal wieder vorbei

 

 

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Nov 28

Juchhuh!!! Mein erstes Thanksgiving als Gastgeberin habe ich erfolgreich und ohne Katastrophen hinter mich gebracht!

Angefangen hatte es natürlich Tage vorher mit Einkaufen und so viel vorbereiten wie möglich.

Dienstag habe ich dann tatsächlich schon die Cranberry Sauce selbst gemacht und die Basis für die Sauce, ebenso das Stuffing.

Mittwoch war dann nur noch aufräumen und hübsch dekorieren angesagt und dann Donnerstag früh ging es los.

Dirk ist mit Pepper in den Hundepark gegangen, damit sie sich so richtig vor dem Besucheransturm austoben konnte. Man will ja nicht unbedingt einen hyperaktiven Hund beim Essen haben.

Ich habe schon einmal den Vogel vorbereitet, mit dem Cranberry-Apfel-Brot Stuffing gestopft und in den Ofen geschoben. Die Kartoffeln wurden geschält, die Sauce geköchelt, die Bohnen gewaschen, Himbeeren püriert und entkernt und alles vorbereitet. Um kurz vor 15 Uhr kamen dann die ersten Gäste. Zum Warmwerden gab es dann erst einmal ein Sektchen mit Himbeeren Püree. Sehr sehr lecker.

Appetizer wurden mitgebracht und mit leckerem Weißwein verköstigt.

Zum Glück gab es genug Wein und Häppchen, denn der Vogel ließ etwas auf sich warten. Aber mit nur 30 Minuten Verspätung war es dann soweit und wir konnten feierlich zum Essen schreiten.

Wow, das war lecker! Der Truthahn schmeckte vorzüglich, das Stuffing war super lecker, meine Cranberry Sauce ein Hit und auch der Kartoffelbrei und das mitgebrachte Süßkartoffel Gratin waren wunderbar. Nur die Bratensauce (hier Gravy genannt) war etwas dünn, aber trotzdem lecker.

Alles in Allen ein wirklich leckeres Thanksgiving Dinner von dem wir noch weitere 3! Tage essen konnten.

Natürlich gab es an dem Nachmittag noch jede Menge leckeren Wein und um etwas “Deutsches” bei zu steuern, gab es dann zum Abschluss noch den einen oder anderen Jägermeister ;-)

Ach ja, bevor ich es vergesse, natürlich hat jeder von uns auch noch erzählt, für was er dankbar ist.

Und darum möchte ich diesen Blogeintrag auch damit beenden.

Ich bin dankbar für,

meine Familie, neue Freunde die uns in ihre Kreise aufgenommen haben, alte Freunde die uns nicht vergessen haben, meinen liebenswerten Hund, ein gemütliches Heim, mein Bett und ganz besonders für meinen Mann, who always has my back :-)

 

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Sep 02

Yummy! Gestern gab es nach langer Abstinenz mal wieder einen leckeren Wurstsalat. Zwar war es keine echte “Meenze Fleischworscht” aber die German Bologna vom German Deli tut es zur Not eben auch.

Ich hatte ja schon einmal über den Hunger nach deutschen Leckereien berichtet und die Möglichkeiten ein paar wenige davon hier zu bekommen und gestern war es endlich mal wieder soweit, dass wir ein Päckchen vom German Deli bekommen haben. Da es ziemlich teuer ist, machen wir das wirklich nur ganz selten, aber ab und an muss es halt doch sein.

Ganz besonders wichtig war es dieses Mal, weil unser Deutscher Metzger Dittmer’s Gourmet Wursthaus seit einem Brand Anfang dieses Jahres noch nicht wieder geöffnet hat und wir daher ziemlich auf dem Trockenen sitzen. Man kann sich ja vorstellen, wie sehr die deutsche Community hier leidet seit Dittmer’s zu ist und uns nicht mehr regelmäßig mit Leckereien versorgen kann. Ich hoffe nur, dass sich das nicht zu einer Vollschließung ausweitet und wir bald wieder Bratwürstchen, Fleischwurst, Schnitzel und andere Leckereien in Mountain View kaufen können.

Bis dahin müssen wir uns halt mit der Notration vom German Deli zu frieden geben.

Und so sieht dann so eine Lieferung aus:

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May 05

Mal wieder ein Beitrag für die Rubrik “Culinary” oder auch “wir-waren-mal-wieder-lecker-essen”.

Nachdem wir Sonntag einen Nachmittag am Pool verbrachten, gönnten wir uns zum Abschluss des Tages noch ein leckeres Dinner in Mountain View auf Castro Street bei “Shabuway”

Hier kann man eine Art japanisches Fondue genießen, das sog. “Shabu Shabu”. Man bestellt eine Brühe, z.B. Seeweed, Miso oder man kann auch einen Topf mit zwei verschiedenen Brühen bestellen um etwas Abwechslung zu haben. Dazu bestellt man hauchdünn geschnittenes Rindfleisch (vom Angus Kobe Rind, natürlich) und Gemüse wie z.B. Brokoli, verschiedene Pilze, Spargel etc.

Dann wirft man die Zutaten in den Topf und nach kurzer Zeit kann man es dann wieder mit den Stäbchen rausfischen, in eine leckere Sauce dippen, mit Reis oder asiatischen Nudeln essen. Sehr, sehr lecker und ein tolles Erlebnis.

An Shabuway gefällt uns ganz besonders, dass wir jedes Mal wenn wir dort sind, so gut wie die einzigen Nicht-Asiaten sind. Für uns ein gutes Zeichen hinsichtlich der Autenzität des Essens. Die Preise sind ok und für Silicon Valley durchaus im durchschnittlichen Rahmen.

Aber unter http://www.shabuway.com/ kann man sich das Ganze auch einmal genauer anschauen.

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