Oct 31

Ich liebe Halloween! So, das musste jetzt mal gesagt werden. Halloween macht Spass und als Ex-Mainzerin brauche ich mindestens 1x im Jahr eine Entschuldigung dafür, mich in ein lustiges Kostüme zu zwängen ;-)

Und heute ist es also soweit: HALLOWEEN!

Bei Einbruch der Dunkelheit gehen wieder zahlreiche Kids in lustigen, unheimlichen oder auch niedlichen Kostümen von Haustür zu Haustür und rufen ihren Spruch “Trick or Treat”, was im Deutschen als “Süßes oder Saures” übersetzt wird. Die Kids bekommen natürlich immer brav ihre Süßigkeiten, denn wer will schon einen Streich gespielt bekommen ;-)

Auch wenn eigentlich erst heute Halloween ist, so gibt es schon seit Wochen die nötigen Gimmicks zu diesem Ereignis käuflich zu erwerben. Von Grabsteinen über Nebelmaschinen, Fliegenden Skeletten und sprechenden Zombies findet man alles was das Gruselherz begehrt.

Natürlich gibt es auch jede Menge Süßigkeiten zu kaufen und dem obligatorischen orangenen Riesenkürbis. Ausgehöhlt und mit unheimlichen Motiven oder Fratzen verziert und mit einer Kerze versehen, ziert nun so mancher “Jack O’Lantern” (so werden die nämlich genannt) die Vorgärten oder Balkons der Häuser.

Wir haben uns in diesem Jahr nun auch einmal an das Schnitzen eines solchen Kürbis gewagt und siehe da, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Gargoyle von Dirk und eine Fledermaus von mir.

Naja, ich muss zugeben, so ganz alleine ist uns das Motiv nicht eingefallen, aber immerhin haben wir alles selbst geschnitzt. Hier kann man natürlich auch spezielle “Pumpkin Carving Sets” käuflich erwerben, die je nach Ausstattung auch noch ein paar Motiv-Schablonen mitliefern.

Für ca 5-6 Dollars erhält man dann kleine Sägestifte, einen Schaber, einen Pieker und ein Piekerrädchen um die Schablone nach zu zeichnen.

Ich kann nur sagen, es macht riesigen Spass, wenn es auch etwas anstrengend ist. Man braucht schon etwas Kraft, Geduld und einen festen Griff um so ein Ding auszuhöhlen und dann noch künstlerisch zu verzieren.

Aber wie gesagt, das Resultat kann sich sehen lassen.

Natürlich durfte die obligatorische Halloween Party nicht fehlen, und so begaben wir uns Freitag mal wieder zu Brian und Hugh nach Mountain View, wo ich die “Amis” mal mit selbstgemachten gebrannten Mandeln verwöhnt habe. Und sie waren begeistert! Jaha, das kennt man hier nicht und ich war ziemlich überrascht, wie einfach diese Dinger selber gemacht werden können. Ist ganz einfach und schmeckt wie auf der Kirmis. Nächster Schritt wird dann der Glühwein oder die Feuerzangenbowle sein. Man darf gespannt sein.

Ach ja, Dirk ging übrigens als Mexikaner und ich als Weinraube. Ein lustiges, sich ständig selbst aufblasendes Ungetüm was aber für jede Menge Heiterkeit auf der Party sorgte.

So, nun wünsche ich allen ein tolles Halloween und ich werde gespannt darauf warten, ob sich ein paar Kinder heute Abend an unsere Haustür wagen…

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