Sep 24

So schön kann es sein, wenn Dirk Urlaub hat :-)

Mittwoch haben wir Pepper bei unserer lieben Nachbarin “geparkt” und haben uns mal wieder einen schönen Tag in der “California Academy of Sciences” in San Francisco gemacht.

Wir waren ja schon im letzten Jahr einmal hier gewesen (clickst Du hier) und wollten schon lange einmal wieder kommen, da es uns dieses Naturkundemuseen, Aquarium, Mini-Zoo, botanischer Garten, Gewächshaus und Planetarium im Herzen des Golden Gate Parks in San Francisco so wunderbar gefallen hatte.

Und wie es der Zufall so will, hatten wir auch noch das Glück am sog. Free Admission Wednesday hierher zu kommen. D.h. jeden dritten Mittwoch im Monat gibt es freien Eintritt, so lange bis das Ding voll ist.

Da wir zum Glück frühzeitig aufgebrochen waren, kamen wir ohne größere Probleme hinein und konnten dieses Mal sogar noch Karten für das Planetarium ergattern. Die Karten sind übrigens kostenlos, selbst an gebührenpflichtigen Tagen. Da es aber nur eine handvoll Vorstellungen pro Tag gibt, sind die Karten hierfür schnell vergriffen. Also, sobald man ankommt, gleich mal Karten organisieren. Dann kann man gemütlich bis zur jeweiligen Vorstellung das Museum erkunden.

Wir hatten eine spannende Vorstellung zum Thema Entstehung des Lebens auf unserem hübschen Planeten mit einem Ausblick auf mögliches Leben auf anderen Planeten. Wo wir gerade so schön über Planeten plaudern, möchte ich hier in aller Öfflichkeit noch einmal dagegen protestieren, dass irgend so eine dahergelaufene Organisation Pluto einfach den Planetenstatus entzogen hat. So! <Hier mental bitte das Bild mit der Diddelmaus mit dem “Dagegen”-Schild einblenden>

Aber ansonsten verlief der Aufenthalt reibungslos und im Aquarium in der Abteilung über die heimischen Küstengewässer habe ich mich erneut davon überzeugen dürfen, warum ich den Gatten bei seinen Tauchausflügen NICHT begleite. Eine 1,5 Meter lange Sea Bass mag zwar auf dem Teller unheimlich schön und lecker wirken, so direkt neben mir im Wasser….ich denke nicht. Aber ein Held war ich ja noch nie ;-)

Auch wenn diese Fische angeblich total harmlos sind…einmal eingeatment und schwupps ist der kleine Taucher weg…nein, nein, nicht mit mir.

Aber so von außen betrachtet, sicher durch eine Glasscheibe getrennt, macht mir das Ganze dann doch Spass. Und so konnte ich mich nicht nur an diese Ungeheuer der Tiefe heran wagen, nein sogar an Spinnen habe ich mich bis auf eine Distanz von 1 Meter heran wagen können.

Die Schlangen fand ich persönlich ja sehr interessant und all diese wundervollen Geckos und Salamander…hübsch und sehr erstaunlich wie sie so an einer Glasscheibe hinaufklettern können.

Es war also einmal wieder ein wundervoller Tag in der California Academy of Sciences und ich kann nur wiederholt jedem empfehlen, dieses Museum zu besuchen. Zusammen mit dem Senkenberg Museum in Frankfurt, dem Pergamon Museum in Berlin, dem British Museum und dem Natural History Museum in London, meine absolten Lieblings-Kultur-Tempel. (Natürlich ist da noch jede Menge Luft auf meiner Liste für weitere kulturelle Museumshighlights).

Nach 4 Stunden waren wir dann aber auch platt und machten uns wieder auf den Heimweg um unseren kleinen Hund wieder in Emfpang zu nehmen. Und siehe da, trotz einem aufregenden Tag mit den BFFs hat sich die Dame doch ein Loch ins Knie gefreut und wieder zu sehen.

:-)

Tagged with:
Apr 20

Da Sonntag das Wetter nicht ganz so berauschend war, jedenfalls für uns verwöhnte Kalifornier, hatten wir die Idee mal wieder ein Museum zu besuchen.

Dieses Mal sollte das Technik Museum “The Tech” in San Jose unser Ziel werden. Für $10 kann man hier sowohl das Museum besuchen als auch das IMAX Kino. Gestern gab es jedoch noch eine Sonderaustellung “Bodyworlds Vital” (ein Teil der Körperwelten Ausstellung von Gunter von Hagens) weshalb man diese plus das Museum für $19 besichtigen konnte.

Zwar hatten wir vor vielen Jahren die Körperwelten schon mal gesehen, aber entschieden uns dennoch dazu sie noch einmal zu besichtigen. Auch wenn mir, genau wie beim ersten Besuch wieder übel und schummerig geworden ist, so war es dennoch interessant.

Aber mir hat das eigentliche Museum dennoch deutlich besser gefallen.

Das ist eine richtig tolle Erlebniswelt rund um Technik und Innovation. Man kann hier z.B. erleben und ausprobieren, wie man Wind- und Wasserräder baut um den maximalen Energiegewinn zu erzeugen. Ist gar nicht mal so einfach ein gut funktionierendes Windrad zu bauen… Natürlich haben wir auch auspropiert wie lange man Strampeln muss um eine Glühbirne zum Laufen zu bringen oder wie man mit Spiegeln Sonnenlicht ernergiegewinnend auf Solarzellen lenkt. Sehr spannend!

Es gab auch eine Anlage wo man Erdbeben der Vergangenheit mit Stärken über 6.0 auf der Richterskala selbst erleben konnte, oder auch durch Hüpfen, Schieben oder Pressen von Steinen den Seismographen zum Ausschlagen bringen.

Dirk ist mit einem Jetpack unterwegs gewesen und hat einen Unterwasserroboter gelenkt. Ich habe programmieren geübt an Mr. Potatohead und einem kleinen Auto. Jaha, ich habe programmiert. Ok, ich gebe zu dass die das da ganz einfach gestaltet haben damit auch 10jährige Spass im Museum haben, aber egal. Es hat geklappt und ich war stolz auf mich.

Ist ja schließlich schon eine Herausforderung dem Mr.Potatohead zu erklären, dass er wenn er Licht sieht oder Wärme spürt aufsteht oder wenn er Wind fühlt den Fernseher einschalten soll.

Ich war jedenfalls schwer begeistert, dass er das alles nach meinen Anweisungen tat, so wie er sollte.

Was mich ja besonders begeistert hat in dem Museum ist, dass man mit seiner Eintrittskarte einen Barcode erhält, den sog. Tech Tag.

An vielen Versuchsaufbauten gibt es dann einen Scanner. Man kann seine Karte darunter halten und alles was man dann an dieser Station macht wird dann auf einer eigenen Seite des Tech gespeichert.

Wenn man dann daheim ist, kann man seine Barcode Nummer unter www.my.tech.org eingeben und kann alle seine Erlebnisse, Fotos, Ergebnisse etc anschauen.

Ziemlich schöne Sache, besonders da man z.B. auch einen Versuch machen kann mit Leuchtquallen und Bakterien und die Ergebnisse dieses Bio-Versuches am nächsten Tag online bestaunen kann.

Ein paar unserer Fotos aus eben dieser Website habe ich mal hier hoch geladen. Ansonsten natürlich die üblichen selbstgeschossenen Dokumentationen

Wir waren jedenfalls mehr als begeistert von “The Tech” und werden ganz sicher an dem einen oder anderen Regentag wieder kommen.

Tagged with:
Mar 10

Wie schon angekündigt, verbrachten wir meinen Geburtstag im Exploratorium in SF.

Dieses Mal gab es einen After Dark Event, d.h. es fand unter dem Motto “Distortion” ein Abend mit Live Musik, Bar, 3D Kino und speziellen Aufbauten im Exploratorium statt.

Ohne Kinder!

Das war super cool! Nicht nur, dass überall Bars aufgebaut waren, wo man sich mit den köstlichsten Cocktails, Bier und Wein versorgen konnte, nein! man konnte auch endlich die vielen Knöpfe drücken, Seifenblasen machen und alles ausprobieren, ohne auf Kinder Rücksicht nehmen zu müssen. Ach das war herrlich!

Mit einem Cocktail in der Hand an einem elektronischen Schlagzeug sitzen und den eigenen Rockstar Träumen nachhängen…Bunte Bilder aus Sand malen und riesige Seifenblasen machen…Wild auf allen erdenklichen Köpfen herumdrücken…Bälle werfen und auf Stühle klettern…

Es war einfach wunderbar zu sehen, dass doch in uns allen noch die Begeisterung aus Kindertagen steckt. Ganz tief drinnen, verborgen unter Vernunft und dem Erwachsensein. Und wie wunderbar, wenn man einfach mal wieder Kind sein darf!

Wir hatten jedenfalls eine Menge Spass und gemeinsam mit Tracy und James einen tollen Abend im Exploratorium. Genau der richtige Ort um das Altern für ein paar Stunden zu vergessen :-)

Tagged with:
Feb 22

oder auch der coolste Wissenschafts-Spielplatz für kleine und große Kinder.

Das San Francisco Exploratorium, malerisch an der Bay mit Blick auf die Golden Gate Bridge gelegen, sieht von Außen für Europäer zwar etwas verwunderlich aus, denn wie wir wissen waren weder die Römer noch die Griechen hier gewesen, aber im Inneren ist es einfach großartig!

Es gibt einen kostenlosen Parkplatz direkt am Exploratorium, welcher zwar etwas schwer zu finden ist (über die Bay Street hinter dem Exploratorium) aber die Suche wert ist. Das Exploratorium kostet für Erwachsene $15 Eintritt und ist jeden einzelnen Dollar wert. Der perfekte Ort an regnerischen Tagen und ein gutes Ziel um auch Kinder bei Laune zu halten.

In der riesigen Halle sind lauter Geräte, Versuche, Tische und Gegenstände aufgebaut, bei welchen man die verschiedensten Dinge lernen, anschauen und ausprobieren kann.

So unterteilt sich das Museum unter anderem in die Rubriken Mind, Listen und Traits of Life. Kannst Du ein echtes von einem unechten Lächeln erkennen? Probiere es an Hand von verschiedenen Fotos aus. Musst Du Dich überwinden aus einer Wasserfontäne zu trinken, die wie eine Toilette aussieht? Probier es aus und nimm einen kräftigen Schluck aus der Schüssel. Riechen die selben Substanzen anders, wenn sie eine andere Farbe haben? Schnuppere Dich durch den Regenbogen. Kannst Du Dich mit jemandem ohne elektronische Hilfsmittel unterhalten, der am anderen Ende des Raumes ist? Klar, versuch es aus und setzt Dich in die riesigen Schüsseln.

Was passiert bei einem Erdbeben? Wie bewegt sich ein Eisplanet durch das Unviersum? Was passiert in einem Geysir? Warum sehe ich etwas anderes in einem Bild als  Du? Wie kann ich Licht durch Spiegel umleiten und warum? Was passiert bei einem Erdrutsch? Wie funktioniert eine Klingel? Was ist Ebbe und Flut? Wie sieht mein Finger unter einem Mikroskop aus und warum können Töne Sand zum Hüpfen bringen?

Fragen über Fragen die man hier beantwortet bekommen oder die sich überhaupt erst stellen, wenn man mit den unzähligen Ausstellungsstücken spielt. Einfach fantastisch.

Durch eine Glasscheibe vom Rest getrennt ist die große Werkstatt des Exploratoriums, in welcher die ganzen Ausstellungsstücke gebastelt und gebaut werden. Meist mit sehr einfachen Mitteln gelingt es den Betreibern bei Groß und Klein Interesse an Wisschenschaft und Technik zu wecken. Für mich der klare Beweis, dass Physik, Mathematik, Astronomie und Biologie unheimlich viel Spass machen können, wenn man sich denn etwas bemüht.

Wir verbrachten jedenfalls 4 Stunden im Exploratorium zu bis uns die Köpfe rauschten und dabei haben wir noch nicht mal 2/3 der ganzen Ausstellung ausprobiert.

Und da das Exploratorium 1x im Monat einen “After Dark” Event veranstaltet und dieser zufällig auch noch an meinem Geburtstag stattfindet, werden wir wohl schon ganz bald wieder dort vorbei schauen.

Tagged with: