Aug 27

Ui, das hat ganz schön lange gedauert, bis ich das alles endlich auf den Blog bekommen habe – aber endlich endlich ist es soweit und hier ist der letzte Eintrag zu unserem Las Vegas Abenteuer.

Es ist schon unglaublich, wie viel man in 3 Tagen erleben kann.

Also der Samstag war angebrochen und wir brachen zu den letzten Sightseeing Punkten auf. Zunächst ging es mit dem Bus in Richtung Fremont Street. Diese Straße in Mitten von Downtown Las Vegas ist vielen sicherlich aus diversen Filmen bekannt. Hier steht unter anderem der große beleuchtete “Winke-Cowboy”, auch Vegas Vic genannt und hier befindet sich auch das Golden Nugget, bei welchem man als Hotelgast mit einer Rutsche durch ein Hai Becken rutschen kann. Sehr cool.

Seit September 1994 ist die Fremont Street nur noch Fußgängerzone. Seit 2004 kann man hier nun auch noch die Fremont Street Experience bestaunen. Das ist ein riesiges Dach aus LEDs welches nach Einbruch der Dunkelheit täglich zu einem riesigen Fernseher/Leinwand wird. Soll sehr abgefahren sein, wir hatten leider verpasst am Abend hin zu fahren und so konnten wir das Ganze nur unspektakulär am Mittag bewundern.

Nun ja, man kann nicht alles haben und so gibt es für uns noch einen Grund mehr, Las Vegas noch einmal zu besuchen.

Nachdem wir mit dem Besichtigen hier fertig waren, versuchten wir unser Glück noch einmal mit dem Stratosphere Hotel und Casino. Und es ist uns tatsächlich gelungen hoch auf die Aussichtsplattform zu fahren. Und nein, wir haben keine Tickets für den Freefall Tower, für das Basejumping und den restlichen Wahnsinn gekauft.

Nein, nein, nein! Das überlasse ich anderen, mutigeren Menschen.

Aber die Aussicht von dem Turm über das zugegeben sehr platte Las Vegas war einfach toll!

Fast hätten wir die “Außenplattenform” vergessen, aber zum Glück fanden wir noch die Treppe hinauf. Da oben war es ganz schön windig aber sehr schön.

Nach diesem tollen Blick über Las Vegas endet auch unser Abenteuer.

Es war sehr anstrengend, sehr ereignisreich, sehr heiß, sehr laut, sehr bunt und sehr schön.

Ach ja, hier könnt Ihr noch eine Karte sehen, von allen Foursquare Check-Ins von Dirk. Überall hier waren wir innerhalb von 3 Nächten und 3 Tagen:


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Aug 26

Nachdem der Donnerstag feucht fröhlich endete (und Ihr wisst ja: what happens in Vegas, stays in Vegas) begann der Freitag für uns etwas später. Sehr viel später…

Eine Stärkung mit Frühstück im Bett dank Room Service half ein wenig, aber letztendlich konnten wir uns erst am Nachmittag aus den Betten quälen. Die Füße schmerzten immer noch, aber tapfer stapften wir auf die andere Straßenseite hinein ins Venetian.

Hier kann man mit Gondeln innen und außen auf den Kanälen durch “Venedig” gondeln, über kleine Brückchen wandern und einen Hauch italienischen Charme einatmen- naja, also so wie Italien in Disney Land. Aber es war wirklich nett gemacht. Kann man nicht meckern. Und sauberer als das Original war es auch – laut Dirk.

Wir hatten schon wieder Hunger und nachdem wir das Mittagessen ausgelassen hatten, wollten wir uns nun mal “richtig” essen gehen. Auf der Piazza San Marco (*hüstel*) haben wir dann auch ein nettes Restaurant gefunden, welches preislich und auch vom Angebot her gut gefiel. Unter dem (künstlichen) Abendhimmel genossen wir ein leckeres Mal und lauschte dabei der Darbietung mehrerer Opernsänger in venezianischen Kostümen. Das war sehr stimmungsvoll und nett.

Nach dem Dinner wanderten wir wieder weiter durch die verschiedensten Casinos bis wir uns dann entschlossen mit dem Bus in Richtung Stratosphere Hotel und Casino zu fahren.

Ein Busticket kostet für eine einfache Fahrt $3 p.P. für Dice und Ace Busse (ja die heißen hier so) und nur $7 für einen 24h Pass. Da es bereits Abend war, und wir vorhatten am Samstag auch noch mit dem Bus in Richtung Fremont Street zu fahren, entschieden wir uns für das 24h Ticket, welches uns zeitlich ausreichte. (Es gibt auch noch Tickets für 3 – 7 Tage oder man nimmt die etwas teurere Monorail).

Ach ja, die Busse haben Klimaanlage, was das teilweise sehr langsame Vorwärtskommen auf dem Strip wegen des dichten Verkehrs ziemlich erträglich macht.

Stratosphere ist ein Hotel Casino mit einem riesigen Turm, auf dessen Spitze sich drei Fahrgeschäfte befinden. Eines davon ist ein Freefalltower und zwei weitere lassen die Insassen schön über den Rand des Turmes hinausbaumeln.

Gruselig, wenn man mich fragt. Aber die Aussicht wollten wir natürlich genießen und so waren wir willig auch $16 Pro Person für den Aufzug nach oben zur Ausichtsplattform zu bezahlen.

Angekommen mussten wir allerdings feststellen, dass die Aussichtplattform von Gene Roddenberry für eine private Star Trek Party gemietet war – Geschlossene Gesellschaft versteht sich.

Tja, hätte man sich vorher informiert, hätte man vielleicht bemerkt, dass just an diesem Tag eine Star Trek Convention im benachbarten Hilton stattfand. Aber da ich weder Offiziere der Sternenflotte noch Außeridische gesehen hatte, blieb uns das Ganze verborgen.

Also zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab und bestiegen den Bus zurück.

Wir wollten ja auch noch unbedingt die berühmten tanzenden Fontänen des Bellagio bestaunen.

Am Bellagio angekommen, fanden wir ein ordentliches Plätzchen direkt am Wasser (trotz der tausenden Schaulustigen) und wartetend der Dinge.

Und dann ging es los! Erst fing die Musik an aus den Lautsprechern entlang des riesigen Wasserbeckens zu spielen und dann sah man auch schon die ersten Wasserstrahle. Es war einfach zauberhaft. Nach ein paar Minuten war es schon wieder vorbei, aber es schien auch nur eine kleine Darbietung gewesen zu sein.

Nach einer weiteren Viertelstunde fing alles von Vorne an. Dieses mal zu “Time to say Goodbye” – ein Lied das ich ja eigentlich ziemlich übel finde, aber zu den tanzenden Fontänen hat es einfach wunderbar gepasst.

Im Taxt schossen die Wasserstrahle mal meterhoch, mal wiegten sie sich von Links nach Rechts und mal tanzten sie im Kreis… Es war einfach wundervoll. Richtig romantisch und neben dem ganzen Las Vegas Zirkus irgendwie richtig stilvoll und elegant.

Ach mir hat es einfach gefallen. So richtig toll! Ich habe soooooo viele Fotos geschossen, dass ich Stunden gebraucht habe um sie auf “nur” 15 Schöne zu reduzieren.

Nach diesem schönen Erlebnis schlenderten wir auch schon wieder zurück in unser TI, nicht ohne noch einmal den Vulkanausbruch des Mirage anzuschauen …

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Aug 25

Hier kommt nun endlich der versprochene zweite Teil unseres zweiten Tages in Las Vegas.

Nach einer kurzen Pause im New York New York konnten wir uns irgendwie, trotz schmerzender Füße wieder aufraffen. Vom benachbarten Excalibur aus nahmen wir wieder eine der kostenlosen Bahnen und fuhren bis ans Ende des Strip zum Mandalay Bay. Dieses Hotel/Casino bietet Las Vegas Reisenden das Sharks Reef Aquarium. Unser Reiseführer und die natürlich vorher besorgten iPhone Apps versprachen ein interessantes Aquarium welches auch Auszeichnungen für gute Tierpflege erhalten hatte. Also sparten wir an nichts und gönnten uns den Eintritt ($ 16 p.P). Und es war wirklich toll. Neben ein paar kleinere Aquarien mit kleineren Fischen gab es noch ein riesiges Riff in welches man durch ein “Schiffswrack” hineinschauen konnte. Hier konnte man verschiedenste Arten Haie bewundern (und gar nicht mal kleine) und eine riesige Meereschildkröte. Echt toll!. Und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Sägefische gesehen. Ui, die sahen vielleicht urtümlich aus. Richtig gruselig. Das Aquarium ist wirklich sehenswert und wenn man auch noch einen Tauchschein besitzt, kann man sogar in dem Hai-Becken tauchen gehen. Bevor man dann das Aquarium verlässt, kann man noch durch einen Glastunnel durch das das Hai-Becken hindurch laufen. Also mir hat es dort sehr gefallen.

Aber schon ging es wieder weiter auf unserer Mega-Las Vegas-Strip Tour. Wir nahmen wieder die Bahn in Richtung Excalibur stiegen aber schon vorher am Luxor aus. Dieses Hotel/Casino ist wie eine Pyramide geformt und hat sich auch bei seinem sonstigen Dekor ganz dem Thema Ägypten gewidmet. Ach ja, die vier Aufzüge, welche sich jeweils in den Ecken der Pyramide im Inneren befinden, fahren schräg. Sehr gewöhnungsbedürftig und nicht so ganz einfach zu bewerkstelligen, da man zum Betrieb eine Key Card des Hotels benötigt. Über das Luxor wird übrigens gesagt, dass der Lichtstrahl, welcher jeden Abend von der Spitze der Pyramide in den Himmel geschickt wird, von Astronauten im Weltraum gesehen werden kann. Nun gut – auch schön.

Mir persönlich war das Luxor einfach viel zu dunkel und düster. Ich hab mich selbst schon wie in einer Grabkammer gefühlt. Darum war ich dann auch sehr froh, als wir endlich wieder Tageslicht sehen durften. Nun ging es wieder mit der Bahn zum Excalibur und von hier auf die andere Straßenseite des “Strip” zum MGM-Grand.

Das MGM Grand ist eines der größten Hotel/Casinos in Las Vegas und war lange Zeit auch das Größte weltweit. Aber das ist schon ein paar Tage her. Im Inneren des MGM- Grand gibt es neben (ja genau, Casino, Nachtclub, Restaurants, Shopping Meile) auch – ich glaube – zwei Arenen, wo Boxkämpfe stattfinden, Konzerte Menschenmassen anziehen oder eben z.B. David Copperfield auftritt. Aber auch ein Lion Habitat. Hier kann man also ein paar Löwen in Mitten des Casinos bestaunen. Sie werden morgens in das Gehege gebracht und Abends dürfen sie wieder zurück in ein Gehege außerhalb des Casinos.

Der Löwe, welchen man bei Kinofilmen von MGM brüllen hören und sehen kann lebte übrigens auch in dem Lion Habitat.

Da wir aber schon total platte Füße hatten und eigentlich nur noch sitzen wollten, blieb unser Abstecher ins MGM Grand ein recht kurzer.

Nächstes Ziel: M&M World – my new happy place!

Mitten auf dem Srip gibt es einen mehrstöckigen Laden rund um diese leckeren bunten Schokoladenknabbereien. Unfassbar, was man alles zum Thema M&M’s kaufen kann. Hui….Schlafanzüge, Kissenbezüge, Trinkflaschen, Rucksäcke, Spielfiguren, Lunch Boxen, Regenschirme, Mützen, Sonnenbrillen, Handschuhe….und und und. Ich glaube, mit der schönste Laden auf dem ganzen Strip ;-)

Gleich nebenan gab es dann noch den Coca Cola Store. Klar sind wir hier auch noch mal kurz durch gelaufen ohne ein Coke Handtuch, eine Trinkflasche, einen Schlüsselanhänger…. zu kaufen.

Aber Durst hatten wir nun tatsächlich auch, und so fielen wir im Hard Rock Café ein. Das musste nun aber auch wirklich sein. Parktischerweise gab es auch gerade Happy Hour, was uns sehr gelegen kam. Völlig entkräftet konnten wir gerade noch jeder ein Bier bestellen und schleppten uns noch auf die Terrasse und dort blieben wir dann erst einmal.

Es wurde dann auch mit jedem Bier etwas lustiger und so langsam ging die Sonne unter. Als dann ein Guns ‘n Roses Lied nach dem Anderen aus den Lautsprechern dröhnte, war für mich der Abend perfekt. Der arme Dirk musste sich dann neben seiner Abneigung gegen dieses Band auch noch mein Gesinge anhören, aber mit Bier und Tequila schien es ihm irgendwann egal zu sein. ;-)

Ich hatte jedenfalls sehr viel Spass und Dirk ertrug es wie ein Mann. Etwas angeschickert haben wir uns dann noch die diversen Ausstellungsstücke im Hard Rock Café angeschaut. Handschriftliche Notizen von diversen Sängern, Bühnenoutfits und Instrumente. Aber das coolste war die neu installierte interaktive Wand (hier gibt es ein YouTube Video davon).

Ähnlich wie auf einem riesigen iPad Display kann man dort Informationen z.B. zur Band Kiss, zu den Beatles, Rolling Stones und und und hin und her schieben, vergrößern, lesen, wieder wegschieben und so weiter und so fort…

Das war wirklich cool. So etwas habe ich sonst nur im Fernsehen gesehen. Hier haben wir natürlich intensiv herumgespielt bevor wir dann langsam weiter in Richtung Hotel liefen. Natürlich mussten wir den ganzen langen Weg den wir tagsüber den Strip auf der einen Seite hinunter gelaufen waren, nun wieder zurück. Mit schmerzenden Füßen und ziemlich k.o. Aber nach dem Aufenthalt im Hard Rock Café ging es dann ganz gut.

Nächter Halt war das Harley Davidson Cafe. Hier kann man umgeben von schönsten Bikes lecker Burger Essen, oder Spare Ribs oder was weiß ich nicht alles. Da es ziemlich voll war, haben wir uns nur das Innere ein wenig angschaut und auf Essen verzichtet. Beeindruckend fand ich die riesige Wand die glitzernd die Amerikanische Flagger zeigte vor welcher dann an einem Laufband hängend Harley’s durch das 2 stöckige Gebäude schwebten. Sehr lässig – aber nichts andere habe ich von Harley Davidson eigentlich erwartet. :-)

Und weiter ging es auf unserem Heimweg. Wir wanderten noch durch diverse Casinos die so langsam zu einem Einheitsbrei verschwommen bis wir dann erneut einen Stopp einlegten. Dieses Mal im Planet Hollywood. Dank Foursquare entschieden wir uns das Special “Get One Cocktail and the Second One for free” zu nutzen.

So saßen wir also im Planet Hollywood, süffelten fröhlich unsere Cocktails und sahen durch die Eingangsfenster die tanzenden Fontänen des Bellagio.

Die wollten wir uns eigentlich auch noch mal in Ruhe anschauen und planten einen Besuch für den nächsten Abend.

Nachdem wir dann genug Cocktails intus hatten und uns so langsam dämmerte, warum es heißt “What happens in Vegas, stays in Vegas” wanderten wir weiter in Richtung Treasure Island.

Wir stoppten noch einmal kurz vor dem Mirage um uns den Vulkanausbruch anzusehen. Und dann hatten wir es endlich, endlich um halb eins nachts geschafft, und wir konnten platt, müde und kaputt in unser Bett im TI sinken.

Das war vielleicht ein ereignisreicher Tag. Und lange….

Und wir waren ja noch nicht fertig mit Las Vegas. Es lagen ja noch 1 1/2 Tage vor uns….

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Aug 18

Der Donnerstag in Las Vegas war sehr, sehr lang und ergeignisreich. Macht Euch auf etwas gefasst.

Darum habe ich das Ganze auch in zwei Blog Posts aufgeteilt. So kann man es besser lesen und Ihr werdet nicht gleich so überwältigt von dem Erlebten wie wir. Also hier nun Teil 1 bis zur Mittagspause.

Donnerstag starteten wir mit Starbucks direkt im Haus und von dort an ging es von Hotel/Casino zu Hotel Casino.

Erster Halt das Mirage direkt nebenan. Hierhin konnten wir mit einer kleinen Shuttle Bahn fahren, welche das TI und das Mirage miteinander verbindet – kostenlos und klimatisiert.

Das Mirage bietet einen kleinen Regenwald, eine Beatles Show und eine abentlich ausbrechenden Vulkan vor der Tür. Und das sind nur die Dinge, die es von den anderen unterscheidet.

Das Mirage ist übrigens das Hotel/Casino in welchem früher Siegfried und Roy aufgetreten sind. Man kann heute noch Siegfried and Roy’s Secret Garden and Dolphin Habitat bestaunen ($16 Dollar p.P.) aber das sparten wir uns, da wir gehört hatten, dass die Tiere dort nicht besonders gut untergebracht sind. So wanderten wir durch das Casino und die Shoppingmeile (jedes Casino/Hotel hat hier seine eigene Mall. Mal kleiner mal größer mal mehr mal weniger High Fashion aber immer ein kilometerweiter Marsch) zum Ausgang, und zum nächsten Hotel.

Die 10 Minuten vom Mirage bis zur Caesars Palace Fashion Mall waren auch schon lange genug unter freiem Himmel und der Wüstenhitze. Dort angekommen erwartete uns ein römisch-griechisch-disneyeske Kakophonie aus Statuen, Brunnen und Säulen.

Aber alles sehr liebevoll trapiert. So wanderten wir unter blauem Himmel mit Puffelwölckchen mehrere Tage durch Ceasars Palace, vorbei an kleinen Boutiquen und altertümlichen Brunnen. Und wenn ich sage, mehrere Tage, dann meine ich das auch so. Hier im Ceasars Palace wird nämlich mittels Licht am Himmel (der hier aufgemalt ist – natürlich) ein Tag vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang simuliert. Sehr kitschig.

Kurz noch schnell geshopped. Endlich haben wir für Dirk die in USA so unverzichtbaren Flip-Flops käuflich erworben und weiter ging es durch Ceasars Palace Fashion Mall.

Hier schauten wir uns auch noch den Untergang Atlantis an. Eine mit mechanischen Figuren auf einem Brunnen mit Wasser und Feuer dargebotene Show. Diese findet hier täglich mehrfach in der Fashion Mall statt. Kitschig, aber sehenswert. Gehört irgendwie auch zu Vegas.

Dann natürlich noch queer durch das Casino und schon waren wir nach “nur” 1 1/2 Stunden wieder im echten Sonnenlicht. Natürlich wegen der Hitze nur sehr sehr kurz und rein ging es ins Bellagio.

Das Bellagio durfte natürlich nicht fehlen. Immerhin war es ja Schauplatz der Neuauflage von dem Film Ocean’s 11 und ist eine der besten Adresse auf dem Strip.

Im Inneren gibt es natürlich das Casino, Nightclubs, Restaurants und und und, aber auch das “Bellagio Conservatory and Botanical Gardens“. Jaha! Sehr nett hat man dort mit Plfanzen und allerlei anderem Zeug einen Garten kreiert. Inklusive Bienchen, Riesenblumen, Käfer, Frösche und Schmetterlingen. Alles im XXL Format so das man sich als Besucher ganz winzig neben z.B. der Schaufel fühlt. Wie alles in Las Vegas ist auch das natürlich etwas “over the top” und ziemlich kitschig, aber mit viel Liebe zum Detail. Die Lobby haben wir natürlich auch bestaunt, denn hier hängen lauter gläserne Blüten an der Decke, die Fiori Di Como. Bunt und fröhlich. Das beschreibt es wohl am Besten. Die berühmten tanzenden Fontänen haben wir (noch) nicht bewundert, denn es war gerade mal Mittag und diese tolle Show gibt es nur am Abend zu bewundern.  Aber dafür gab es für uns ein riesiges leckeres Eis. Yummy! Ich weiß nicht genau ob wir es noch einmal lernen, nicht 2 “Kugeln” zu bestellen, denn man bekommt dann meist einen Becher in Pint Größe gefüllt mit zwei verschiedenen Eissorten. Das ist echt eine Menge Eiscreme! Aber lecker war es trotzdem. Und während des Schlemmens hatten wir auch noch einen tollen Blick auf die Poollandschaft des Bellagio. Die Pools kann man allerdings nur als Hotelgast nutzen, was einerseits verständlich, andererseit in manchen Fällen sehr tragisch ist. Besonders bei Temperaturen von über 40°C.

Aber alles jammer hilft ja nicht und so ging es weiter auf unserem Abenteuer. Dieses Mal wieder mit einer der kostenlosen Bahnen. Hier gab es nun eine Verbindung vom Bellagio zum Monte Carlo. Wir stiegen aber bereits  einen Stop vorher beim niegelnagelneuen Aria Hotel/Casino aus. Das Aria dürfte insbesonder für Architekten interessant sein. Designed von den Architekten Pelli, Clarke and Pelli ist es im Inneren unglaublich schön, modern und entgegen aller anderen Las Vegas Monstrositäten eher schlicht – elegant. Ohne das viele Geld, welches es gekostet haben muss und welches es anziehen soll, verbergen zu können. Leider können wir nicht mit Fotos dienen, denn fotografieren ist im Inneren streng verboten. :-(

Als ob die Millionen Menschen die hier jährlich durchwandern das Design geheim halten könnten…aber nun gut. Gibt es eben keine Fotos.

So langsam taten uns auch schon ziemlich die Füße weh und all die Eindrücke die wir bereits gesammelt hatten, fingen auch schon an sich etwas zu vermischen. Das Monte Carlo sparten wir uns daher und schleppten uns nun mehr schlecht als recht irgendwie zunächst zum New York New York.

Außen sieht das Hotel/Casino aus wie New York City, inklusive Lady Liberty und Empire State Building. Innen kann man durch New York City’s Straßen wandern und in kleinen Restaurants, Bars und Bistors essen und trinken. Das Ganze wird mit einem Rollercoaster garniert welcher sowohl außern durch die Skyline rauscht, als auch Innen für Belustigung und Lärm sorgt. Hier stärkten wir uns erst einmal mit einem winzigen Stückchen Pizza und einem Chili Dog (Hot Dog mit Chili Con Carne) am Times Square und lauschten einem Klavier-Duell zweier sehr stimmgewaltigen Damen. Sehr cool!. Ich wollte eigentlich gar nicht wirklich mehr weiter laufen, denn in FlipFlops lässt es sich tatsächlich nur begrenzt bequem laufen. Aber für Sneakers war es einfach  v i e l  zu heiß.

Damit endet der erste Teil unseres zweiten Tages in Las Vegas. Und denkt daran: da kommt noch viel mehr :-)

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