Sep 09

Nachdem ja unser 2. USA Jahrestag erst kürzlich zu feiern war, sind natürlich auch wieder unsere Mülltüten zur Neige gegangen. Ich hatte ja bereits im August 2009 darüber berichtet, dass wir bei Costco, dem Metro ähnlichen Großmarkt, als eine unserer ersten Amtshandlungen in den USA ein riesen Paket Mülltüten käuflich erworben hatten.

Im August 2010 hatte ich dann ebenfalls über die Mülltüten von Costco berichtet und über die Tatsache, dass sie nun langsam zur Neige gingen. Ein paar Tage später waren dann auch die letzte Tüte verbraucht und so kauften wir unser 2. Mega Paket Mülltüten. Eben wieder von Costco.

Und weil es so schön war, dachte ich mir, dass ich daraus ein jährliches Trash Bag Update machen könnte.

Ja genau, auf meinem Blog heißt Tradition auch über Mülltüten zu berichten. :-)

Heute fand also die letzte Tüte aus dem Jahr 2010 ihren Weg in die Tonne und die erste Tüte des Pakets 2011 wurde in feierlicher Zeremonie (naja, so schlimm ist es dann doch noch nicht) aus der Schachtel gezogen.

Mal sehen, wie lange uns diese Tüten nun begleiten werden.

Tagged with:
Jul 30

Wir bleiben! Genau da wo wir jetzt wohnen. Kein Umzug.

Mir geht nun schon seit gestern das immer wieder im Kopf rum “What a difference a day makes…24 little hours…”

Also, wir hatten uns Mittwoch ein Townhouse angeschaut, das uns auch sehr gut gefallen hat. Ein Townhouse ist so eine Art Reihenhaus aber mehr wie ein Apartment nur eben mit eigenem Eingang und auf mindestens 2 Etagen verteilt. Diese Townhouses gibt es hier meist nur zu kaufen und daher ist es selten, dass ein Solches mal zur Miete angeboten wird.

Wir hatten nun also so eines angeschaut und waren sehr angetan. Sehr schönes Design, ganz offen, viele Fenster aber wie es bei diesen Häusern üblich ist, keinen Garten. Da es aber über eine Maklerin lief, konnten wir sicher sein, dass nicht wieder jemand herein spaziert und einfach das doppelte an Miete bietet und uns so das Haus – wie kürzlich erst geschehen – vor der Nase wegschnappt.

Also das Townhouse war toll und wir hatten auch alles Notwenige schon parat. Man lernt ja! Also Credit – Check (da legt man alle seine finanziellen Möglichkeiten offen, inklusive Kreditkarten, Schulden, Einkommen etc. So wie Schufa nur noch schlimmer), Dirks Paychecks der letzten zwei Monate (damit sie sehen wir können uns das Haus leisten) und natürlich die Application. Das ist wie so eine Art Bewerbungsbogen.

Man füllt neben Namen, Social Security Number, Führerschein, letzte drei Wohnorte inklusive Grund des Auszuges und Adresse der Vermieter, Auto mit Kennzeichen Marke und Baujahr noch Namen und Adresse von Leuten auf, die als Referenz für einen aussagen können und und und

Wir hatten das schon alles vorbereitet und schienen auch einen guten Eindruck zu machen. Die Maklerin war jedenfalls von uns angetan, inklusive dem sehr sehr braven Hund, und wir rechneten uns daher sehr gute Chancen auf das Reihenhaus aus.

Während wir dann Donnerstag auf den Anruf der Maklerin warteten, klingelte das Telefon und unsere jetzige Hausverwaltung war dran. Man höre und staune, sie meinten, sie hätten die Miete noch einmal geprüft und man wäre dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass sie doch nicht so hoch wie ursprünglich veranschlagt ausfallen würde, sondern nun in etwa unserer Schmerzgrenze entsprechen würde.

Aha!? Sehr spannend.

Was nun? Also alles mal durchgerechnet, Pro und Cons Liste erstellt, ein paar andere Meinungen von Familie und Freunden eingeholt und dann fiel die Entscheidung. Wir bleiben wo wir sind.

Zwar ist die Wohnung nun doch 117 Dollar im Monat teurer als das Townhouse, da aber dieses zwar eine tolle Alternative zur Wohnung gewesen wäre, nicht aber “das perfekte ” Haus (kein Garten, ein winziges Gästezimmer, direkt an der Straße, etwas weiter von Yahoo entfernt) und wir ja so im August doppelte Miete zahlen müssten und den Umzug nicht nur finanziell sondern auch mit viel Stress stemmen müssten, kommt es auf das Jahr (so lange geht hier max. die Mietlaufzeit bis man neu verhandelt) gerechnet günstiger, wenn wir eben hier bleiben.

Nun haben wir also ein Jahr Ruhe. Wenn ich mal wieder etwas mehr Neven habe (zum Glück geht der Stresspegel gerade wieder runter) dann erzähle ich vielleicht mal Grundsätzliches zum Mietmarkt hier. Das ist nämlich quasi wie Lottospielen.

Ach ja, das Haus hätten wir übrigens tatsächlich bekommen. :-)

 

Tagged with:
Jul 05

Wir sind auf den Hund gekommen!

Naja, eigentlich dürfte es ja keine Neuigkeit mehr sein, das wir seit ein paar Tagen stolze Beardie Eltern sind.

Am 2. Juli haben wir unser kleines Bearded Collie Mädchen Pepper aus Bakersfield abgeholt und seither ist unser Leben nicht mehr wie es vorher war.

Pepper hat die 5 stündige Fahrt zu uns ganz gut überstanden und neugierig unsere Wohnung inspiziert. Die erste Nacht verlief etwas unruhig, aber das ist ja auch kein Wunder, bei einer solch großen Umstellung für die kleine Dame.

Sonntag und Montag standen dann ganz im Zeichen von Kennenlernen und dem Ausloten eines perfekten Zeitplanes. Wir haben es nun mittlerweile ganz gut im Griff mit dem Schlafen, Spielen, Fressen und Gassi gehen, so dass auch keine Unfälle mehr passieren. Toi toi toi sag ich da nur.

Pepper hat in dieser kurzen Zeit auch schon gelernt, wie sie uns zeigen kann, dass sie mal raus mus und wir sind natürlich davon überzeugt, dass unser Hund der Schlauste auf der ganzen Welt ist. Ach ja, und natürlich der Niedlichste.

Aber es ist doch schon etwas anstrengend immer sprungbereit zu sein um keine Misgeschicke in der Wohnung zu haben. So nutzen wir auch momentan jede Schlafstunde von Pepper um auch etwas Ruhe zu bekommen. Die Hitzewelle, die wir hier in diesen Tagen haben, hilft dabei auch nicht wirklich. Aber wir bekommen das schon hin. Auch wenn mir nicht ganz klar ist, wie das frischgebackene Eltern mit einem Säugling hinbekommen. Das ist ja noch um länger anstrengender kann ich mir vorstellen. ;-)

Zum Glück hatte Dirk ja auch Montag (Independence Day und GROSSER Nationalfeiertag) und auch noch heute (Dienstag) frei und konnte so schön viel Zeit mit der Kleinen verbringen.

Ab morgen heißt es dann für mich – allein ist die Frau. Bin ja mal gespannt, wie das so wird.

Wir werden sicherlich noch viel Spass mit unserer Pepper haben und freuen uns schon auf jede Menge Abenteuer.

Tagged with:
Jun 06

…oder wie sich unser Leben in Kürze ändern wird.

Für alle, die es noch nicht gehört haben, blogge ich hier noch einmal über die anstehenden Ereignisse.

Dirk und ich waren Freitag und Samstag in Bakersfield, einem Ort ca. 4 1/2 Fahrstunden südlich von uns und etwa 100 Meilen nördlich von Los Angeles um uns mit einer Züchterin von Bearded Collies zu treffen. Sie hat 8 zuckersüße kleine Welpen und wir werden in 4 Wochen, rechtzeitig zu unserem Hochzeitstag und dem langen Independence Day Wochenende, einen davon abholen dürfen.

Juchhuh! Wir werden “Beardie” Eltern.

Der Beardie ist ein (ursprünglich) schottischer Hütehund mit langem schwarz-weißem oder braun-weißem Haar. Ziemlich wuschelig, gilt als sehr intelligent, familientauglich und zu allerhand Späßen aufgelegt.

Er schafft so gerade eben die Gewichtsgrenze (50 Pfund) in unserem Apartment und ist mit etwas größer als Kniehoch ein echter Hund. Das ist  zwar für hiesige Verhältnisse schon fast auf der “Riesen” Seite, da die meisten eine Handtaschenratte bevorzugen, aber für uns eben ein echter Hund.

In 4 Wochen dürfen wir nun also unsere kleine Hündin abholen, die bis dahin genau 10 Wochen alt sein wird.

Es stehen uns also aufregende Zeiten ins Haus, und das fängt bereits jetzt an, indem wir ähnlich wie bei einem Kind im Krabbelalter, alles Kinder- bzw. Welpensicher umgestalten müssen. Darüber hinaus gilt es Bettchen, Fressnäpfe, Bürsten etc anzuschaffen und natürlich einen tollen, passenden Namen überlegen.

Ist die Dame dann einmal hier, werden wir sicherlich jede Menge aufregender Geschichten mit unserem Familienzuwachs erleben, die wir selbstverständlich allen die es hören oder nicht hören wollen erzählen werden. Wie stolze Eltern eben ;-)

Wir freuen uns schon jetzt auf weniger Schlaf, angeknabberte Schuhe, lange Spaziergänge, kleine und große Katastrophen, viele Haare und jede Menge Spass.

Tagged with: