Feb 02

Ja, ich weiß, über Santa Cruz hab ich schon häufiger gebloggt, aber ich kann hiermit feierlich versprechen, dass das noch öfter passieren wird :-)

Santa Cruz ist nunmal unser Tor zum Pazifik und daher erste Anlaufstelle für einen Abstecher ans Meer. Außerdem muss ich ja regelmäßig schauen, wie es meinen lieben Seelöwen dort geht.

Also, Samstag gab es den ersten wirklich schönen Tag in diesem Jahr, den wir auch gleich für einen Ausflug nach Santa Cruz nutzten.

Am Abend zuvor hatten wir Tracy und James zu Besuch und waren alle Samstag noch etwas verkatert nach einem lustigen, langen und sehr weinreichen Abend. Die Beiden hattn bei uns übernachtet, da an den Wochenenden die Zugverbindungen abends nach San Francisco, wo sie wohnen, nicht so toll sind.

Also fuhren wir gemeinsam nach Santa Cruz und genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen auf unseren Gesichtern.

Anscheinend hatten auch alle Surfer der Umgebung auf den ersten Sonnentag gewartet, denn bei rieisigen Wellen konnten wir mehr als 100 Surfer rund um die Klippen des Santa Cruz Lighthouse bei ihren waghalsigen Manövern zu schauen.

Das ist wirklich ein Elebnis. Ich könnte dort stundenlang einfach so herumstehen und den Surfern zu schauen, den Seelöwen lauschen und einfach den Tag genießen.

Zwei Stunden helfen bereits, die Winterdepressionen zu verjagen und Ferienakkus aufzuladen.

Ach einfach herrlich und immer wieder eine gute Gelegenheit mir in Erinnerung zu rufen, warum Kalifornien so beliebt ist.

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Sep 12

Montag stand ganz im Zeichen von San Francisco. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns zusammen mit meiner Mutter auf den Weg in “the City”.

Pier 39Meine Mutter bestand zunächst darauf wie alle Touris erst einmal zum Pier 39 zu gehen um dort die Seelöwen zu bestaunen. Ist ja nicht so als hätten wir die Viehcher nicht am Tag zuvor in Santa Cruz schon ausgiebig bestaunt, aber wenn man lieben Besuch hat, dann geht es halt auch ans Pier 39. Wie immer waren auch diesmal wieder zig Touristen dort, aber die Masse an Seelöwen hat es wieder zu einem Erlebnis gemacht.

ChinatownAnschließend wagten wir uns dann ins Innere der Stadt, genauer gesagt nach Chinatown. Jaha, praktischerweise kann man in San Francisco Sonntags und an Feiertagen kostenlos parken (dort wo sonst die ungemütlichen Parkuhren stehen), so dass man ganz komfortabel überall hin kommt, parken kann und auch noch ein kleines Vermögen an Parkgebühren spart.

Wir also direkt nach Chinatown und hinter dem bekannten Tor geparkt. Mir persönlich war es ja etwas unwohl bei dem Anblick der San Francisco ChinatownGestalten die da herumliefen das Auto unbeobachtet zu lassen, aber es war ja nur ein Mietwagen – also Wurscht!

So schlenderten wir dann durch San Francisco´s berühmte Chinatown. Diese größte Ansammlung von Chinesen außerhalb Chinas ist wirklich sehenswert. Man hat das Gefühl in eine völlig andere Welt ein zu tauchen. Natürlich gibt es hier auch die obligatorischen Touristen-Abzock-Souvenier-Krimskrams-Läden, aber eben auch Geschäfte wo die Exil-Chinesen einkaufen. Da sind schon ein paar sehr Goabenteuerliche Dinge in den Auslagen zu bestaunen und ein Blick in die Hinterhöfe und klitzekleinen Gassen mag dem Sauberkeitsfanatiker den kalten Schauer des Grauens über den Rücken treiben. Aber wie gesagt, gesehen haben muss man es schon unbedingt einmal, sonst glaubt man es ja gar nicht. :-)

Nach einem sehr langen Marsch durch die Gassen der Chinatown machten wir uns dann, ebenfalls auf Wunsch meiner Mutter, über die Cable CarGolden Gate Brücke auf die andere Seite der Einfahrt zur Bay auf den Weg.

Ach es ist schon schön über diese wundervolle Brücke zu fahren und sie die Bay überspannen zu sehen. Wir haben uns ein schönes Plätzchen auf den angerenzenden Hügeln gesucht und San Francisco, die Bay und die Golden Gate Bridge bewundert.

Anschließend ging es dann die Serpentinen hinab nach Sausalito. Direkt am Wasser gibt es dort ein Restaurant, in welchem meine Mutter schon vor Jahren mal gespeist hatte. Dies war unser Ziel für das Abendessen. Mit einem herrlichen Blick auf´s Wasser, vorbei schwimmenden Seelöwen, die Bay Bridge und Alcatraz genossen wir dann ein fantastischen Essen. The Bay

Allein der Blick war es schon wert, aber das Essen war eben auch sehr gut. Leider hab ich den Namen von der Örtlichkeit vergessen.. :-(

Eine kurze Rundfahrt durch Sausalito nach getätigtem Dinner und eine zweite Auffahrt auf den Hügel neben der Golden Gate Bridge (wir haben gerade noch so den Sonnenuntergang über der Bay erwischt) und dann war der Labor Day auch schon wieder vorbei und wir The Golden Gate Bridgemussten zurück ins Valley.

Ach, San Francisco ist wirklich eine schöne Stadt!

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Sep 11

Also gut, natürlich haben wir auch etwas die Gegend gemeinsam mit meiner Mutter bereist und bestaunt.

Star FishSonntag Nachmittag machten wir uns bei herrlichem Sonnenschein (habe ich schon erwähnt, dass wir hier immer noch Sonnenschein und 26-28°C haben?) auf nach Santa Cruz. Eigentlich wollten wir meiner Mutter zeigen, wie schnell wir doch am Meer sein können, aber dieses Vorhaben wurde von hunderten anderer Autofahrer torpediert. Ja, ich weiß, es war Labor Day Weekend. Klar dass auch noch andere außer uns die tolle Idee hatten ans Meer zu fahren. Nun gut. Also stauten wir uns den Weg über die Santa Cruz Mountains bis Santa Cruz, aber auch so, ging es doch noch recht flott.

In Santa Cruz angekommen versuchten wir die Menschenmassen zu meiden und fuhren auf das (immer noch ziemlich bevölkerte) Pier. Hier konnten wir Big Daddydann aber meiner Mutter die lustigen, müffelnden und lauten Sea Lions zeigen. Und ich muss sagen, ich werde sicherlich Santa Cruz Lighthousenie aufhören, diese Viehcher zu lieben, zu bestaunen und natürlich zu fotografieren (hihi).

Eigentlich kann man Stunden damit verbringen, diesen Tieren zu zu schauen, wie sie plantschen, dösen, lärmen oder jagen. Einfach herrlich!

Nach einem leckeren Lunch in einem kleinen Restaurant auf dem Pier sind wir natürlich noch am Santa Cruz Lighthouse vorbei gefahren.

In der untergehenden Sonnen jonglierten Neu- und Althippies vor sich hin (warum gibt es die eigentlich immer noch?) und die Seelöwen machten es sich auf den Felsen für die Nacht gemütlich.

Ein rundum gelungener Abstecher ans Meer.Santa Cruz

Manchmal ist es schon ganz nett hier in Kalifornien ;-)

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Aug 13

Um unser Touristen Programm noch etwas zu vervollständigen, machten wir uns Montag auf den Weg nach Monterey. Nach nur 1 1/2 stündiger Fahrt kamen wir auch schon an unserem ersten Ziel an.The Boss

Monterey ist ein ehemaliger Fischerot, der kurzzeitig sogar einmal amerikanische Hauptstadt war, und heute hauptsächlich vom Tourismus lebt (was man leider auch sehr deutlich spürt).

Von hier aus kann man das ganze Jahr über zu Whale Watching Touren aufbrechen, die je nach Saison, Anbieter und Dauer zwischen 35 und 45 Dollar pro Person kosten. Eine solche Tour haben wir dieses Mal noch nicht gemacht, aber es kann nicht mehr lange dauern, bis wir uns auch einmal diesen Riesen des Pazifiks nähern werden.  Von April bis Dezember kann man wohl Buckelwal, Blauwale, Killerwale, Delphine und natürlich die obligatorischen Seelöwen und Robben bewundern. Von Dezember bis April gibt es dann die Grauwale zu bestaunen.

Ansonsten bietet Monterey noch das in ganz USA berühmte Monterey Aquarium. Das Aquarium soll wohl ein echter Knüller sein, und jeder, wirklich jeder hier hat uns bereits davon vorgeschwärmt und eine Mitgliedschaft ans Herz gelegt. Alles klingt wirklich toll, aber so lange wir es selbst noch nicht bewundert haben, können wir darüber natürlich auch noch nichts berichten. ;-)

Nachdem ich mir auf auf unserer zweistündigen Rundwanderung auf der Cannery Row einen Sonnenstrich zu gezogen habe (aber das habe ich natürlich erst Harbor Seal and Cormorantsam Abend bemerkt), sind wir weiter nach Carmel aufgebrochen. Auf dem Weg dorthin haben wir doch tatsächlich noch ein paar Harbor Seals sehen können, was mich persönlich sehr gefreut hat. Diese Tiere sind nämlich etwas seltener als die allgegenwärtigen Seelöwen und auch etwas scheuer.  Dazu gab es so zu sagen noch jede Menge Kormorane obendrauf ;-) .Und so ging es also auf nach Carmel.

Carmel ist wirklich wunderschön. Reizend – wie ich nicht müde wurde Dirk mitzuteilen.

CarmelDieser kleine Ort liegt an einem fantastischen weißen Sandstrand in einer unheimlich schönen Bucht. Es gibt keine Hochhäuser, dafür aber umso mehr uralte Pinien, welche die eine oder andere Straße fast schon in einen Tunnel verwandelt. In Carmel gibt es keine Reklametafeln, Parkuhren, Hausnummern oder Briefkästen.  Erst seit kurzem ist es auf Wunsch möglich, die Post ausgeliefert zu bekommen, üblich ist jedoch sie selbst vom Postamt abzuholen. Kurios ist ebenfalls, dass neue Häuser und Geschäfte nunmehr um die alten Bäume herumgebaut werden müssen.

Clint Eastwood war übrigens vor einigen Jahren Bürgermeister von Carmel und viele Prominente leben/lebten in Carmel.

Ich kann nur jedem Kalifornien-Besucher dieses Juwel am Highway No. 1 empfehlen.

Hier angekommen bezogen wir ein nettes kleines Hotel, das Cobblestone Inn, welches uns von Ilona empfohlen wurde.  Nachdem Einchecken gab es auch foggy Carmeldie Nachmittags Häppchen und ein Gläschen Wein auf Kosten des Hauses (hihi, ist das nicht nett). Frisch gestärkt machten wir uns dann Sun behind Fogzu Fuß auf, Carmel zu besichtigen. Einmal abgesehen davon, dass man, wenn man vom Strand zurück will, bergauf laufen muss, ist es wirklich sehr schön, diesen Ort zu Fuß zu erkunden. Es gibt kleine Geschäftchen, Anitiquitäten-Läden, Designer-Shops und nette Restaurants.

Nach einem leckeren Abendessen und einem ausgedehnten Spaziergang am Strand, der faszinierend unter dem dicken Nebel (über welchen in noch ausführlicher berichten werde) lag, fielen wir auch müde (und ich mit heftigen Sonnenstich-Kopfschmerzen) in unser Bett. Am nächsten Tag sollte es ja weiter gehen auf unserem Roadtrip.

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