Nov 11

Heute war also der Tag der Veteranen oder wie man hier so schön sagt: Veterans Day.

Dies ist ein Gedenktag zu Ehren aller Kriegsveteranen, wobei er ursprünglich in den USA, Großbritannien, Belgien und Frankreich zu Ehren der Veteranen des ersten Weltkrieges ins Leben gerufen wurde und daher jährlich am Tag des Waffenstillstandsabkommens (11.11.1919) begangen wird. Heutzutage werden nun sämtlich Veteranen aus allen möglichen Kriegen am Veterans Day geehrt.

Es gibt zahlreiche Parade im ganzen Lande und normalerweise legt der Präsident und/oder andere hohe Regierungspersönlichkeiten einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten auf dem Arlington National Cemetery niedergelegt. In diesem Jahr ist der Präsident allerdings verhindert, da er sich in Asien auf dem G-20 Gipfel “vergnügt”.

Der Arlington National Friedhof ist übrigens der zweitgrößte der USA und hier wird jedes Jahr um genau 11:00 AM am 11.11. eines jeden Jahres die Hauptveranstaltung zum Veterans Day durchgeführt. Hier liegen auch noch diverse Berühmtheiten begraben, wie z.B. der ehemalige Präsident John F. Kennedy. Nur so am Rande.

San Francisco hatte seine Veteranen bereits letzten Samstag mit einer Parade bedacht, welche auf Grund heftiger Regenfälle eine wohl ziemlich nasse Angelegenheit gewesen sein muss.

Trotz aller Feierlichkeiten ist der Veterans Day aber kein allgemeiner Feiertag, was so viel heißt wie, Dirk musste arbeiten :-(

Aber es dauert ja nun auch nicht mehr lange und das große Truthanvernichtungsfest steht mit einem ganz langen Wochenende wieder auf dem Program.

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Oct 31

Ich liebe Halloween! So, das musste jetzt mal gesagt werden. Halloween macht Spass und als Ex-Mainzerin brauche ich mindestens 1x im Jahr eine Entschuldigung dafür, mich in ein lustiges Kostüme zu zwängen ;-)

Und heute ist es also soweit: HALLOWEEN!

Bei Einbruch der Dunkelheit gehen wieder zahlreiche Kids in lustigen, unheimlichen oder auch niedlichen Kostümen von Haustür zu Haustür und rufen ihren Spruch “Trick or Treat”, was im Deutschen als “Süßes oder Saures” übersetzt wird. Die Kids bekommen natürlich immer brav ihre Süßigkeiten, denn wer will schon einen Streich gespielt bekommen ;-)

Auch wenn eigentlich erst heute Halloween ist, so gibt es schon seit Wochen die nötigen Gimmicks zu diesem Ereignis käuflich zu erwerben. Von Grabsteinen über Nebelmaschinen, Fliegenden Skeletten und sprechenden Zombies findet man alles was das Gruselherz begehrt.

Natürlich gibt es auch jede Menge Süßigkeiten zu kaufen und dem obligatorischen orangenen Riesenkürbis. Ausgehöhlt und mit unheimlichen Motiven oder Fratzen verziert und mit einer Kerze versehen, ziert nun so mancher “Jack O’Lantern” (so werden die nämlich genannt) die Vorgärten oder Balkons der Häuser.

Wir haben uns in diesem Jahr nun auch einmal an das Schnitzen eines solchen Kürbis gewagt und siehe da, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein Gargoyle von Dirk und eine Fledermaus von mir.

Naja, ich muss zugeben, so ganz alleine ist uns das Motiv nicht eingefallen, aber immerhin haben wir alles selbst geschnitzt. Hier kann man natürlich auch spezielle “Pumpkin Carving Sets” käuflich erwerben, die je nach Ausstattung auch noch ein paar Motiv-Schablonen mitliefern.

Für ca 5-6 Dollars erhält man dann kleine Sägestifte, einen Schaber, einen Pieker und ein Piekerrädchen um die Schablone nach zu zeichnen.

Ich kann nur sagen, es macht riesigen Spass, wenn es auch etwas anstrengend ist. Man braucht schon etwas Kraft, Geduld und einen festen Griff um so ein Ding auszuhöhlen und dann noch künstlerisch zu verzieren.

Aber wie gesagt, das Resultat kann sich sehen lassen.

Natürlich durfte die obligatorische Halloween Party nicht fehlen, und so begaben wir uns Freitag mal wieder zu Brian und Hugh nach Mountain View, wo ich die “Amis” mal mit selbstgemachten gebrannten Mandeln verwöhnt habe. Und sie waren begeistert! Jaha, das kennt man hier nicht und ich war ziemlich überrascht, wie einfach diese Dinger selber gemacht werden können. Ist ganz einfach und schmeckt wie auf der Kirmis. Nächster Schritt wird dann der Glühwein oder die Feuerzangenbowle sein. Man darf gespannt sein.

Ach ja, Dirk ging übrigens als Mexikaner und ich als Weinraube. Ein lustiges, sich ständig selbst aufblasendes Ungetüm was aber für jede Menge Heiterkeit auf der Party sorgte.

So, nun wünsche ich allen ein tolles Halloween und ich werde gespannt darauf warten, ob sich ein paar Kinder heute Abend an unsere Haustür wagen…

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Sep 29

Mein Fundstuck der Woche oder etwas für die Kategorie Kurioses und Bemerkenswertes ist ein Flyer, den wir kürzlich in unserem Briefkasten gefunden haben.

Mir fehlen dazu die Worte und darum lasse ich Bilder für sich sprechen (Man beachte besonders das 2.). Einfach drauf klicken und die Bilder werden größer:

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Aug 27

Ui, das hat ganz schön lange gedauert, bis ich das alles endlich auf den Blog bekommen habe – aber endlich endlich ist es soweit und hier ist der letzte Eintrag zu unserem Las Vegas Abenteuer.

Es ist schon unglaublich, wie viel man in 3 Tagen erleben kann.

Also der Samstag war angebrochen und wir brachen zu den letzten Sightseeing Punkten auf. Zunächst ging es mit dem Bus in Richtung Fremont Street. Diese Straße in Mitten von Downtown Las Vegas ist vielen sicherlich aus diversen Filmen bekannt. Hier steht unter anderem der große beleuchtete “Winke-Cowboy”, auch Vegas Vic genannt und hier befindet sich auch das Golden Nugget, bei welchem man als Hotelgast mit einer Rutsche durch ein Hai Becken rutschen kann. Sehr cool.

Seit September 1994 ist die Fremont Street nur noch Fußgängerzone. Seit 2004 kann man hier nun auch noch die Fremont Street Experience bestaunen. Das ist ein riesiges Dach aus LEDs welches nach Einbruch der Dunkelheit täglich zu einem riesigen Fernseher/Leinwand wird. Soll sehr abgefahren sein, wir hatten leider verpasst am Abend hin zu fahren und so konnten wir das Ganze nur unspektakulär am Mittag bewundern.

Nun ja, man kann nicht alles haben und so gibt es für uns noch einen Grund mehr, Las Vegas noch einmal zu besuchen.

Nachdem wir mit dem Besichtigen hier fertig waren, versuchten wir unser Glück noch einmal mit dem Stratosphere Hotel und Casino. Und es ist uns tatsächlich gelungen hoch auf die Aussichtsplattform zu fahren. Und nein, wir haben keine Tickets für den Freefall Tower, für das Basejumping und den restlichen Wahnsinn gekauft.

Nein, nein, nein! Das überlasse ich anderen, mutigeren Menschen.

Aber die Aussicht von dem Turm über das zugegeben sehr platte Las Vegas war einfach toll!

Fast hätten wir die “Außenplattenform” vergessen, aber zum Glück fanden wir noch die Treppe hinauf. Da oben war es ganz schön windig aber sehr schön.

Nach diesem tollen Blick über Las Vegas endet auch unser Abenteuer.

Es war sehr anstrengend, sehr ereignisreich, sehr heiß, sehr laut, sehr bunt und sehr schön.

Ach ja, hier könnt Ihr noch eine Karte sehen, von allen Foursquare Check-Ins von Dirk. Überall hier waren wir innerhalb von 3 Nächten und 3 Tagen:


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