Aug 06

Es ist schon witzig, wie klein die Welt doch ist, oder wie praktisch wenn man ganz in der Nähe von Touristenzielen und den ganzen Tech-Giganten lebt.

Nicht nur meine Mutter ist derzeit zu Besuch um mir mit den Vorbereitungen für den “großen Event” behilflich zu sein, nein wir durften auch mal wieder unsere Freunde Tobs und Nomsa aus New York begrüßen. Die Beiden kennen wir ja noch aus unserer Londoner Zeit und nun, da sie an die Ostküste gezogen sind, sehen wir die Beiden in regelmäßigeren Abständen, wenn Tobs seinen Arbeitgeber hier in Mountain View im Mutterschiff besucht. Das ist wunderbar! So muss es sein!

Vor ein paar Tagen gab es dann eine weitere Überraschung, als wir uns doch tatsächlich mit unseren alten Mainzer Nachbarn Annabelle und Stefan, nebst Anhang bei Starbucks Macy’s in San Francisco treffen konnten! Ist das nicht verrückt!?

So viele Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, seit sie aus dem schönen Bretzenheim weggezogen sind, und nun treffen wir uns auf einen Kaffee in San Francisco. It’s a small small world…

Also, an alle die auf Ihren Kalifornien Urlauben durch San Francisco kommen, meldet Euch! Wir freuen uns immer wenn wir alte Gesichter in unserer neuen Heimat begrüßen dürfen und wir haben sicherlich auch ein paar gute Tipps für die Reise an der Hand (gell Stefan, so eine Jacke ist doch was Feines in San Francisco, auch im Sommer ;-) )

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Nov 07

Nun war Dirks Vater insgesamt 2 1/2 Wochen hier und wir haben natürlich jede Menge unternommen. Wir waren mehrfach in San Francisco unterwegs, wobei wir beim ersten Ausflug noch ziemlich Pech mit dem Wetter hatten. Es war so nebelig, dass wir selbst beim Überqueren der Golden Gate Bridge selbige fast gar nicht gesehen haben.

Dafür waren dann jedoch die weiteren Ausflüge in die City umso schöner. Dirk und sein Vater hatten einen wunderbaren Tag mit Cable Car Fahrt, Pier 39 und jeder Menge Laufen. Und zum Glück präsentierte sich die Golden Gate Bridge beim zweiten Anlauf in schönsten Sonnenschein. Es war sogar so warm, dass sich Dirks Vater einen schicken Sonnenhut kaufen musste.

Auch beim 3. City Besuch, präsentierte sich die Stadt in wunderbarsten Licht, und so konnten wir den Golden Gate Park unsicher machen. Der Japanese Tea Garden stand für den Schwiegervater auf dem Programm, während ich den Hund mit einem 2stündigen Marsch durch den Park unterhalten habe. Der Golden Gate Park ist aber auch wirklich zu schön! Und Dirks Vater hat der Japanese Tea Garden auch besonders gut gefallen.

Wir waren natürlich auch in Santa Cruz am Strand. Warum ausgerechnet bei diesem Besuch so gut wie keine Wellen da waren und wir also nicht wie üblich die vielen Surfer bestaunen konnten, ist mir bis heute ein Rätsel. Aber man kann sich das Wetter halt nicht aussuchen.

Dirk und sein Vater waren selbstverständlich auch in Monterey und am 17-Miles Drive, haben die Landschaft bestaunt sowie Seelöwen und See Otter in freier Wildbahn fotografiert und beobachtet. Ich blieb ab und an mit dem Hund daheim, damit sich Pepper ein wenig von den ungeliebten Autofahrten erholen konnte und die Männer ein wenig “Alone”-Time genießen konnten. Ist ja doch was anderes wenn nicht immer Weibsvolk anwesend ist. ;-)

Der ehemalige Gärtner, also Dirks Vater, hatte natürlich auch besonderes Interesse an der hiesigen Flora und so hat ihn ein Ausflug nach Muir Woods zu den Redwood Trees ganz besonders gut gefallen und beeindruckt. Die Bäume sind aber auch wirklich schwer beeindruckend, sowohl in Größe als auch in Alter.

Natürlich stand auch ein Ausflug nach Napa Valley auf dem Programm inklusive Weinprobe bei zwei Weingütern. Diesen Ausflug habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Hihi. Zuerst waren wir beim Rubicon Estate von Francis Coppola, zu welchem wir eigentlich immer gehen, weil es uns so gut gefällt. Dort war die Cabernet Sauvignon Lese gerade noch in vollem Gange, aber leider durfte Pepper nicht mit zur Weinprobe. Aber wir Mädels haben dann einfach einen schönen Spaziergang gemacht während die Herren ein kleines Pröbchen unternommen haben.

Im Anschluss wollten wir dann mal eine für uns neue Winery aufsuchen und so ging es dieses Mal zum Castello di Amorosa. Das Bürgchen ist wirklich ganz hübsch, auch wenn es schon etwas befremdlich ist, dass sich da jemand eine mittelalterliche, toskanische Burg hingesetzt hat – mitten im Napa Valley. So mit Burggraben, Zugbrücke und Allem… Aber schön ist es trotzdem. Der Besitzer hat sich wirklich viel Mühe gegeben und alles sehr liebevoll gestaltet. Man hat nie das Gefühl in Disney Land gelandet zu sein, und das will ja auch was heißen.

Hier durften wir alle eine Weinprobe machen und das haben wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen. Ab in den Weinkeller und munter probiert. Sehr yummy, kann ich da nur sagen.

Und mit all diesen tollen Eindrücken vergingen die fast 3 Wochen auch fast wie im Fluge und so hieß es schon wieder Abschied nehmen und den Schwiegervater in Richtung Deutschland auf den Weg zu bringen. Aber es ist ja nicht lange, bis wir uns alle im Dezember wieder sehen, auch wenn es nur ein kurzer Tripp zur Familie werden wird. Aber im nächsten Jahr kommen wir dafür im Sommer mal wieder etwas ausgiebiger. Versprochen.

 

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Oct 24

So, nun komme ich endlich einmal dazu wieder zu bloggen. Es war aber auch viel los in den letzten Wochen.

Zunächst einmal ist mein Gatte ja nach Deutschland geflogen um dort auf einer Konferenz (wie in jedem Jahr) zu sprechen. Natürlich ward er dann auch gleich einmal krank und konnte so all die lieben Freunde, die er in dieser Zeit besuchen wollte, nicht sehen. Echt blöd, aber ich hab es ja gleich gesagt. Er war ja schon 1 Woche vorher daheim danieder gelegen und ich hatte noch gewarnt, dass es vielleicht keine so gute Idee wäre zu fliegen…aber auf mich hört ja niemand.

Nun gut, während wir noch am Kofferpacken für Dirk waren und diskutierten, ob es denn nun einge gute Idee wäre trotz fieser Erkältung zu fliegen, entschieden sich meine Mutter, mein Vater und ich spontan dazu, dass meine Mutter mich besuchen kommen sollte.

Mittwochs Morgens noch gewitzelt, Mittags Flüge gesucht, Abends gebucht und Samstags war sie dann hier. :-)

Das war richtig schön. Wir drei Mädels (Pepper war ja auch hier) haben es uns so richtig gut gehen lassen, mit ausgiebigen Shopping Touren, leckerem Essen, Bummeln und ein klitzekleines Bisschen Sightseeing.

Es war richtig schön, meine Mama mal ganz für mich alleine zu haben :-)

Uns so verging die Woche natürlich wie im Fluge und ich musste nicht so traurig sein, dass mein Gatte nicht hier war.

Die Woche verging wie im Fluge und kaum hatte ich meine Mutter wieder in den Flieger Richtung Florida gesetzt konnte ich auch schon Dirk wieder abholen. Der hatte zu unserer aller Freude seinen Papa mit im Gepäck und seither sind wir also fleissig damit beschäftigt, Dirks Vater San Francisco und die Umgebung zu zeigen. Sightseeing, sightseeing, sightseeing sag ich da nur. Wir sind also busy, busy, busy…

 

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Jan 13

Natürlich haben wir in den vielen Tagen in denen meine Familie hier bei uns in Kalifornien verweilte, nicht nur San Francisco, sondern auch die nähere Umgebung erkundet.

Selbstverständlich standen auch mehrere Ausflüge nach Monterey, Carmel und Moss Landing auf dem Programm.

In Moss Landing waren Dirk und ich ja im Sommer Kayaking und von daher wussten wir, dass man hier am Elkhorn Slough auch ohne Kayak relativ nah an Sea Otters und Seals kommen kann. Und damit eignete sich dieser Ort hervorragend um mal mit der Tierwelt hier in Kalifornien bei der Familie Eindruck zu schinden.

Das war schon super. Wir konnten duzenden von See Ottern zu schauen, wie sie so vor sich hindümpelten. Die sind schon wirklich ziemlich entspannt wie sie da so auf dem Rücken liegend dahintreiben. Und dann sind die auch noch so putzig. Ich könnte denen stundenlang zu schauen…Einfach wunderbar.

Die Seals lagen wie immer unförmig und wurstig auf der Sandbank und ab und an schwamm mal eine kurz vorbei um zu schauen, was wir da so machen. Gegenüber lagen duzende von Seelöwen auf einem Bootsanleger und machten wie üblich viel Lärm und Gestank. Man kann hier schon ne Menge erleben und den Tieren wunderbar in ihrer natürlichen Umgebung zu schauen. Wirklich toll und definitiv eines meiner Highlights in Kalifornien.

Natürlich waren wir auch wieder am Monterey Pier und an der Mole. Dort wo Dirk vor ein paar Monaten seinen Tauchkurs erfolgreich absolvierte gibt es nämlich eine lange Mole, auf deren Steinen sich es die Seelöwen gerne gemütlich machen. Bei beiden unserer Abstecher hierhin hatten wir das Glück dass sich Seelöwen direkt unterhalb des Fußweges auf den Steinen nieder gelassen hatten, so dass man sie hätte anfassen und kraulen können.

Da diese Kolosse aber eher zur Muffeligkeit und Übellaunigkeit neigen, ziemlich lange scharfe Zähne haben und es überdies auch noch verboten ist, lässt man das besser mit dem Streicheln. Nur so als Tipp, an alle die Ihre Finger gerne noch behalten möchten ;-)

Aber bei unserem zweiten Besuch durften wir etwas ganz besonders Schönes erleben. Direkt an der Mole schwamm eine Mutter Sea Otter mit ihrem Baby (naja, es war schon aus dem Gröbsten raus, aber die Kleinen bleiben recht lange an Mamas Rockzipfel hängen). So nah sieht man diese Tiere sonst wirklich nur im Zoo. Wunderbar! So nah! Und dann ist Mama immer wieder abgetaucht und kam ein ums andere Mal mit einer Krabbe, Languste oder einem Krebs zurück an die Oberfläche. Wir konnten richtig hören, wie sie mitihren Zähnen den Panzer knackte und wurden Zeugen, wie sie ihrem Baby immer wieder etwas “herüber reichte”. Das sieht vielleicht putzig aus, wenn diese Seeotter mit ihren kleinen Pfötchen das Essen festhalten und dann auch noch verteilen. Ziemlich cool. Am Ende des Videos unten, kann man dieses schöne Schauspiel anschauen. Davor sieht man wie die Sea Otters am Elkhorn Slough so vor sich hindümpeln.

Ich könnte denen stundenlang zu schauen. Irgendwie bekommt man dabei so eine echte innere Ruhe.

Aber natürlich haben wir auch noch mehr von der Umgebung bewundert und sind natürlich auch wieder von Monterey über Pacific Grove zum 17-Miles-Drive bis nach Carmel-by-the-Sea gefahren.

Ich liebe diese Strecke, aber das habt dürfte auf Grund meiner Blogeinträge ja mittlerweile kein Geheimnis mehr sein ;-)

Ach ja, wir haben übrigens bei unserer Fahrt dann noch ein paar Seals gesehen und die Oma zu dem ersten Hot Dog ihresLebens gezwungen.

Auf die Frage ob es ihr den schmecken würde antwortete sie: “Naja, man muss auch mal was anderes essen”

:-D

In diesem Sinne wünsche ich viel Spass und Mut bei neuen Abenteuern und sei es auch nur beim Probieren einer unbekannten Speise.

Viel Spass nun mit dem Video:

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